Eine "Re-Traditionalisierung" und einen Stopp der Globalisierung

oder der "Diversity" kann es meiner Meinung nach nicht geben. 

Diesen Wandel kann man nicht aufhalten, sondern lediglich versuchen, positiv zu beeinflussen - und ihn nicht der "Wirtschaft" und den Bankstern überlassen.

Darüber hinaus kommt es darauf an, dass man in Schulen den Deutsch- und Philosophie/Ethik-Unterricht deutlich anspruchsvoller gestaltet, statt ihn zu vereinfachen und auf ein Niveau abzusenken, das nicht in der Lage ist, einer Mehrheit auch nur annähernd die Grundlagen unseres Denkens zu vermitteln und ein seelisch-geistiges Erbe zu pflegen, das der Pflege und Erhaltung nicht nur wert, sondern Voraussetzung erfolgreicher Sozialisation ist. Wer ausschließlich auf Mathematik, Informatik und Wirtschaft setzt, braucht sich nicht zu wundern, dass Demokratie und kritisches Denken zunehmend der Vergangenheit angehören.

Und ich muss zugeben, dass die "Diversity" bei Kindern und Jugendlichen auch überhaupt nicht stört. Wenn meine Kinder bei Sportveranstaltungen oder "Talentiaden" teilnehmen  oder der "Abiball" ansteht, wird dies besonders deutlich. Sport schweißt zusammen, fördert Fairness und Teamgeist, was in der "freien Wirtschaft" zwar beworben, aber nur selten auch tatsächlich realisiert wird. Es waren bei diesen Veranstaltungen allerdings zugegebenermaßen - mit Ausnahme eines äußerst "säkularen" Abiturienten - fast keine Muslime anwesend. Dafür aber Kirgisen, Russen, Afrikaner und Ostasiaten - bei eindeutig (noch) deutscher Mehrheit.

Wenn Leute wie dieser seltsame Mr. Thomas Barnett also der Meinung sind, dass man mit "Rassenvermischung" den allgemeinen IQ senken könne, dann stellt ein Mädchen ganz offensichtlich afrikanischer Herkunft, das unter ca. 90 Abiturienten eines baden-württembergischen Gymnasiums als einzige die "Durchschnittsnote gemäß Staatsvertrag" von 1,0 schaffte, hoffentlich keine seltene Ausnahme dar. Es kommt eben in erster Linie doch auf die Sozialisierung an. Es sind überhaupt häufig die Mädchen: Eine Klassenkameradin von mir schaffte damals in Bayern eine 0,8 ! --Und ging zur Post!

Was ich damit sagen will: Bei höherer Bildung und im Sport, auch bei Kunst und Wissenschaft, gibt es hinsichtlich "Diversity" aufgrund höher entwickelter "Zivilität" für gewöhnlich keine Probleme. Vor allem dann, wenn Religion keine oder eine untergeordnete Rolle spielt.

Das eigentliche "rassistische" Problem entsteht bei Konkurrenzdruck, Existenzangst Perspektivlosigkeit, Ungleichbehandlung (sozial und vor dem Gesetz) und religiöser "Diversity" bei den Unterschichten.

Und es macht mir keine der "Ehrenwerten Gesellschaften" weis, dass es gerade dort erwünscht ist, und im Grunde gezielt gefördert wird.