PecuniaOLet

Was schimpft Ihr über den Islam?

Er kam nicht in kriegerischen Eroberungsfeldzügen nach Europa, sondern er wurde eingeladen.

Es ist die Pflicht eines gläubigen Muslim, ihn weiterzuverbreiten. Dazu sind fast alle Mittel willkommen. Die Toleranz der anderen anzunehmender Weise im Besonderen.

Was schimpft Ihr also?

Die gegenwärtigen europäischen Pseudo-Werte haben sich als heuchlerisch, widersprüchlich und selbstzerstörerisch entlarvt. Kann man es Orientierung, Gemeinschaft und Anerkennung suchenden Jugendlichen Übel nehmen, wenn sie sich vermehrt dem Islam zuwenden? 

Und von wem wurde der Islam in neuerer Zeit denn radikalisiert und als Werkzeug missbraucht?

Wie viele islamische Terroristen gab es denn vor den Neunzigern und wie viele gibt es heute?

In Büchern steht viel,man kann es unterschiedlich kommentieren und anwenden. Das kann und konnte man aber auch mit anderen heiligen Schriften.

Auch der Islam hat auf  "tolerante" und hoch zivilisierte Zeiten zurückzublicken. Auf dem Höhepunkt seiner Toleranz und Zivilisation wurde sein damaliges kulturelles Zentrum Bagdad von anstürmenden Mongolen dem Erdboden gleichgemacht und die Schädel seiner wehrlosen und toleranten Bewohner in Pyramiden aufgestapelt. Man sprach von bis zu 1 Million an Opfern. Das intellektuelle Aufblühen des Islams wurde abgewürgt, unschätzbare Kulturgüter und Bibliotheken zerstört, der Landwirtschaft durch Destruktion komplizierter Bewässerungssysteme der Boden entzogen. 

Die "neuen Mongolen" kennen wir.

Eine besonnene Mitte, die zwischen "politically Inkorrekten" Jaulern und völlig realitätsfernen und über Geld und Werte fremder Leute frei verfügen wollenden "Bessermenschen" steht, scheint kaum mehr zu existieren.

Beide Extreme arbeiten machtlüsterner angelsächsischer Imperialpolitik in die Hände.

Die einen zeigen sich auf höchst undifferenzierte, unkritische und einseitige Weise pro-amerikanisch, pro-neoliberalistisch und pro-israelisch, während die anderen von ihren Mitbürgern verlangen, die von imperialistischer Politik angerichteten Schäden auf eigene Kosten auszubaden, meist ohne selbst mit gutem Beispiel voranzugehen oder dies von den Verursachern eben so sehr einzufordern.

Besonnenheit jedenfalls ist weder eine Tugend der einen noch der anderen Seite.

Der "Untergang des Abendlandes" geht daher weder vom Islam noch von den "Flüchtlingen" aus, sondern ist einer fragwürdigen und dekadenten Vorstellung von "Toleranz" und "Bessermenschentum" geschuldet. Man könnte das durchaus auch unter dem Begriff "Dummheit" zusammenfassen.