PecuniaOlet

Wovon deutsche Politiker nichts wissen wollen

Ich halte mich für einen halbwegs intelligenten und zur Demokratie fähigen Menschen, unter anderem auch deshalb, weil ich stets trotz Wut und Ressentiment bemüht bin, die Interessen und Motive der anderen Seite/n und Meinungen zu begreifen.

Wenn ich merke, dass sich eventuell irgendwelche Vorurteile in meinem Denken festzusetzen drohen, informiere ich mich und lese auch mal Seiten, in denen die Gegenargumente zu Wort kommen. Ebenso bemühe ich mich, sowohl das "Innere" als auch das politische Wesen der Weltreligionen und Weltanschauungen zu begreifen, das heißt zum Beispiel versuchen, die Welt mit den Augen eines Muslims (so weit das möglich ist) oder eines Autonomen zu betrachten. Dabei merkt man dann, dass jede Ideologie letztlich auf einem "Generaldogma" basiert, das nicht hinterfragt, und über das nicht diskutiert werden darf, weil ansonsten die Weltsicht des jeweils anderen zusammenbrechen könnte. "Integration" bedeutet aber stets, eine übergeordnete Perspektive zu suchen und zu finden, die jenseits aller Ideologien steht. Das ist aber nicht möglich, ohne die jeweils eigene Ideologie so einzuschränken, dass sie im Grunde keine mehr ist. Denn es wird immer ein Widerspruch bleiben, dass beispielsweise ein gläubiger Muslim sagt: "Ich glaube an das Gesetz Allahs als das höchste aller Gesetze, aber den Regeln und Gesetzen der "Offenen Gesellschaft" habe ich diesen Glauben unterzuordnen.

Alle Menschen eines Kulturkreises hängen jedoch , häufig auch unbewusst, in irgend einer Weise einer Ideologie an, und sei es auch nur die Ideologie, keine zu haben.

Die Ideologie, keine zu haben, kann ich jedoch im Rahmen der Religionsfreiheit keinem auferlegen. Auch Kommunismus ist Religion(sersatz), und auch Political Correctness trägt eindeutig dogmatische und ideologische Züge. Ideologie als "Privatsache", als etwas dem öffentlichen Leben Geraubtes, ist ein Widerspruch in sich. Das wollen aber nur die wenigsten begreifen.

Akzeptiert und begreift man dieses, so weiß man, dass ein soziales Miteinander am besten funktioniert, wenn (im Großen und Ganzen) der Armenier unter Armeniern weilt, der Kurde unter Kurden und der Deutsche unter Deutschen. Dass eine gewisse und beschränkte Zahl von Einwanderern anderer Kulturen einer Gesellschaft grundsätzlich gut tun, stellt dabei keinen Widerspruch dar. Denn sie wirken dynamisierend, ohne dabei die Leitkultur zu gefährden.

Auch  Autonomen und Antifa sollte man im Übrigen ein eigenes Reservat zur Verfügung stellen, in dem sie einen Nicht-Staat gründen können und für ihre eigene Versorgung zuständig sind. Alle Flüchtlinge der Welt sollten dann dort eigentlich unterkommen dürfen.