Jedes Jahr gehen 15 Milliarden Bäume verloren - 33 Prozent der Böden schwer geschädigt

Weltweit gehen nach Angaben des UNO-Umweltprogramms (UNEP) jedes Jahr 24 Milliarden Tonnen fruchtbare Erde und 15 Milliarden Bäume verloren. Etwa 33 Prozent der Böden seien bereits mittel bis schwer geschädigt, heißt es in einem heute in Peking vorgestellten Bericht anlässlich des heutigen Tags zur Bekämpfung der Wüstenausbreitung.

Ursachen seien unter anderem Erosion, Übernutzung, Versauerung und Versalzung der Böden. Sollte sich das derzeitige Handeln des Menschen nicht ändern, könnten bis 2050 zwischen 320 und 849 Millionen Hektar Land in Ackerland umgewandelt sein - auf Kosten von Grasflächen, Savannen und Wäldern.

Ein Problem sei die wachsende Bevölkerung und der sich verstärkende Klimawandel. Schließlich würde es schwierig werden, alle Menschen mit genug Nahrungsmitteln und Brennstoff zu versorgen, ohne noch mehr Land zu zerstören.

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