PecuniaOlet

Worum geht es eigentlich?

Weshalb sind denn die Opfer islamistischer Anschläge im Westen immer ausschließlich unschuldige Zivilisten?

Warum nie Politiker, höhere Beamte oder Wirtschaftsgrößen, die als personifizierte Repräsentanten verhasster westlicher Werte viel eher geeignet wären als unschuldige Durchschnittsbürger?

Warum niemals unliebsame prominente Größen, bei denen die Terroristen möglicherweise sogar klammheimliche Sympathie oder Schadenfreude bei gewissen Kreisen der Bevölkerung erwarten könnten? Und eine mindestens ebenso hohe weltweite Aufmerksamkeit.

Weil es so schwer ist? Zu gut bewacht?

Für solche Profis? Die dazu sogar ihr Leben opfern? Die es sogar schaffen - wie bei 9/11 - die ganze amerikanische Luftüberwachung und die Verteidigung der stärksten Armee der Welt der Lächerlichkeit preiszugeben.

Bei der bedauerlichen Messerattacke auf Oskar Lafontaine vor 25 Jahren durch eine geistig verwirrte Frau oder den Schüssen auf  Wolfgang Schäuble handelte es sich jedenfalls zu annähernd 100 Prozent nicht um sogenannte Profis.

Weshalb also?

Wenn die Bevölkerung spürt, dass eine Bedrohung ausschließlich Politikern und anderen in der Öffentlichkeit stehenden Personen gilt, halten sich Schrecken und  Angst vor den Terroristen doch offensichtlich in Grenzen. Wem würde das schon etwas nützen? Dem Staat und den Herrschenden? Den (Pseudo)Argumenten zur Überwachung der Bürger? Der Kriegsbereitschaft der Bürger?

Würde es andererseits dem Anliegen der Terroristen schaden?  Wenn ich mich in die Lage der Drahtzieher von "echten" Terroristen versetze, weshalb sollte es denn von Vorteil für mich sein, wenn ich Bevölkerungen zum Krieg gegen mich in Stimmung versetzte? 

Auch die eigenen Bürger unter dem Aspekt ihrer eigenen Sicherheit vermehrt zu überwachen, während man gleichzeitig völlig unkontrolliert die Grenzen öffnet, ist etwas seltsam.

Wenn man das Volk wirklich ernsthaft schützen wollte, wäre man seiner Verpflichtung, Schaden von ihm abzuwenden, längst nachgekommen und hätte die Grenzen dicht gemacht. Punkt.

Es geht aber nicht um das Volk.