Alle Geldgewalt geht vom Volke aus

Dies muss Maxime und oberste Prämisse jeder echten Demokratie sein. Demokratischer Imperativ und conditio sine qua non der Demokratie. Menschenrecht Nr.1, aus dem sich viele andere ableiten.

Ohne dieses Prinzip ist der "Staat" lediglich ein Sachwalter und Personaldienstleister des Kapitals. Ganz gleich, ob mit sozialistischer oder liberaler Regierung. Staat, Banken und Konzerne "greifen" sich gemeinsam so viel an Land und Ressourcen (dazu gehört auch Wasser) ab, dass sie für den Bürger entsprechend teuer und knapp werden und er (vor allem für den Grundbedarf "Wohnen") dafür einen gewichtigen Anteil seiner Arbeit (und damit Zeit) für Dritte opfern muss.

Der absolute "Oberknaller" aber ist, dass man für mühsam erworbenes, selbstgenutztes und angemessenes Wohneigentum dann auch noch Grundsteuern zu entrichten hat.

Nehmen wir an, das verzinste Schuldgeldsystem würde beibehalten und Unternehmen müssten sich beim Volk, dem allein das Recht zur Geldschöpfung obliegt, verschulden, statt bei privaten Bankstern.

Gleichzeitig müsste sich das Volk selbst dann selbstverständlich auch nicht mehr bei privaten Bankstern verschulden, sondern könnte sich das Geld gemäß der Wertschöpfung (Verbesserung der Infrastruktur, Bildung..etc.) kontrolliert und zinsfrei selbst schöpfen.

Hätten wir dann Steuern nötig?

Die EZB ist wie die FED privat (d.h "geraubt") und auch die Rolle der Bundesbank (die zwischenzeitlich ja keine bedeutende Rolle mehr spielt) ist fragwürdig.

In einer Studie der Uni Hamburg ("Zum Rechtsstatus der Deutschen Bundesbank und der Europäischen Zentralbank" ) bezweifelt Professor Eckard Grimmel selbst den Rechtsstatus der Bundesbank:

".......aus der obigen Begriffsanalyse ergibt sich eindeutig, dass die Rechtsposition der Deutschen Bundesbank nicht eindeutig und deshalb korrekturbedürftig ist: Teils erscheint die Bundesbank im Gewand einer Behörde, teils im Gewand einer Personenvereinigung, teils im Gewand einer Aktiengesellschaft, teils im Gewand eines Monopolunternehmers, der Banknoten produziert und teils im Gewand eines Händlers,der mit privaten Banken Geschäfte betreibt."

Woher aber lässt sich das Recht des Volkes auf alleinige Geldschöpfung ableiten?

Im Grunde daher, dass die Erde, Land und Ressourcen, keine "Privatsache" einiger Privilegierter sein dürfen.

Ein Konzern wie Nestle beispielsweise erhält in Kalifornien kostbares und knappes Trinkwasser für ein Taschengeld, um es in Flaschen abzufüllen.. Der Bürger entrichtet daher für selbiges nicht nur ein Zig- oder ein Hundertfaches, sondern wahrscheinlich eher ein Tausendfaches.

Ressourcen und Grundstücke werden durch Staat und Konzerne knapp gehalten und gleichzeitig dennoch verschwendet und der Allgemeinheit vorenthalten, um entsprechende Profite zu realisieren.

Wenn man also den Zins schon durch Konsumverzicht des Kreditgebers begründet, kann man auch argumentieren, dass das Volk eines Industriestaates aufgrund der Arbeitsteilung und des "Fortschritts" weitgehend auf Selbstversorgung verzichtet und für Wohnen und Ernährung entsprechend durchschnittlich mehr Lebenszeit zu opfern hat. (Jäger und Sammler "arbeiteten" 2-3 Stunden und "wohnten" kostenfrei)

Was liegt da näher als der Gedanke, dass Geldschöpfung und daraus generierte Zinsgewinne durch Kredite an Unternehmen und Konzerne vollständig Sache des Volkes sind? Das Volk verzichtet - nicht Banken, Staaten und Konzerne!

Steuern gehörten womöglich weitgehend der Vergangenheit an, und ein Bedingungsloses Grundeinkommen wäre auch ohne deren Erhebung möglich.

Banken könnten sich zudem keine Unternehmen mehr unter den Nagel reißen oder erpressen.

Selbstverständlich müsste diese "Umstellung" global erfolgen, um erfolgreich zu sein, und die von "Volksbanken" erwirtschafteten Zinsgewinne wieder "unter die Leute kommen" (BGE etc.), sprich ausgegeben werden.