Wem immer man auch die "Weltherrschaft" unterstellt

Ob das nun einige wenige hundert Familien sind (klingt nach Mafia) und/oder jene, die "am Ende der Kette" vieler Thinktanks, Banken und Medien stehen: Ein Volk, das so "altbackene" Werte wie Mut, Tapferkeit, eine gewisse Ehre, guten Geschmack, Zusammenhalt und Aufrichtigkeit pflegt , zudem mehrheitlich philosophisch und sprachlich gebildet ist, lässt sich nicht beherrschen, weil keine "Ansatzpunkte" , keine Empfänglichkeit zum Beherrscht-Werden vorhanden sind. Außer offene Gewalt - und die ist auf Dauer nicht geeignet und ineffizient.

Die meisten Menschen interessieren sich aber nicht für obige "Werte". Sondern sorgen sich in erster Linie um ihr Vermögen, ihren Arbeitsplatz, ihren Handyvertrag, ihr Auto - und lassen sich dann nach Feierabend mit Dumpfgebackenem "verwöhnen". Sie sind kleinmütig, oberflächlich und teils apathisch, und "können eh nichts machen".  Sie sind selbst schuld, an ihrem "Beherrscht-Werden". Weil sie in erster Linie von ihrer Gier und ihren Ängsten beherrscht werden. 

Eine Minderheit kann eine Mehrheit nur beherrschen, weil die Mehrheit zum einen  korrupt und zum anderen zu träge zum Denken ist. Lieber gibt sie sich der vermeintlichen Meinung der Mehrheit hin,dann kann man ja nichts falsch machen und liegt "im Trend".

Als ich letzte Woche auf einer "Open-Air"-Veranstaltung war, fiel mir auf, dass die Mehrheit der unter Fünfzigjährigen tätowiert war. Viele auch gepierct. Männer mit dünnem Resthaar  rasieren sich heutzutage bevorzugt eine Vollglatze. Das ist völlig normal und fordert keinerlei erhöhtes Selbstbewusstsein oder Überwindung. In den Achtzigern hingegen wurde mir aufgrund einer "aus Spaß" rasierten Vollglatze noch hinterhergeschaut (ich trug keine Springerstiefel), fand lediglich Yul Brynner  cool. Bei der Bundeswehr wurde mir deswegen augenblicklich untersagt, die Kaserne in Uniform zu verlassen. Hattest Du ein Tattoo, waren Dir nicht wenige Jobs versperrt. Vor allem im Außendienst. Heute ist das aber trendy wie das Hipsterbärtchen und hat mit Individualität überhaupt nichts mehr zu tun. Die meisten der heutigen freiwilligen Glatzenträger hätten sich zu Yul Brynners Zeiten nicht getraut, sich zu scheren, weil es dort noch eines gewissen selbstbewussten Individualismus bedurfte. Gleiches gilt für Tätowierungen und Piercings.

Und vor allem, zu seiner eigenen, wohlreflektierten Meinung zu stehen und danach zu handeln!