rf

ARD - internes Papier empfiehlt Zerschlagung

das kürzlich aufgetauchte interne Strategiepapier "ARD 2030" schlägt die Zerschlagung und Teilprivatisierung der 9 Mrd großen öffentlichen Medienindustrie vor. Demnach kann ein Grundangebot mit einem Jahresbeitrag von 30 EUR finanziert werden. Die Kostentreiber Fürstengehälter, üppige Renten und Risiken intransparenter Produktionsgeflechte sollen in einer Art "Bad-Pool" konsolidiert und privatisiert werden. 

Mit diesem Schritt möchten die Modernisierer Akzeptanz bei allen Kritikern finden. Diesen Mittelweg haben bereits einzelne politische Vertreter mit Interesse aufgenommen. 

Nur SPD und Verdi kritisieren den Schritt. Verdi hat bis 2030 jährlich Lohnmehrforderungen von 5% als Ziel und sieht das nach heutigem Modell wachsende Beitragsaufkommen von dann knapp 500 EUR pro Teilnehmer unkritisch. 

Das Finanzministerium frohlockt mit diesem radikalen Schritt, werden doch gerade kleine Unternehmen und Bürger bei nur noch 30 EUR im Jahr um 8 Mrd EUR entlastet, Geld das dann wieder in den Konsum gelangt und das Wachstum ankurbelt.