Düsseldorf: Bestehende und geplante Asylunterkünfte

Stadt hält an dezentraler Unterbringung der Flüchtlinge fest

Die Stadt Düsseldorf wird die ihr zugewiesenen Flüchtlinge weiterhin dezentral unterbringen. Derzeit leben rund 2.500 Flüchtlinge in Düsseldorf. Bis zum Jahresende werden rund 2.500 weitere Asylsuchende erwartet. Für diese Menschen müssen nun Unterkünfte gefunden werden.

Da nicht genügend Einzelwohnungen vorhanden sind, sieht sich die Stadt gezwungen, die Menschen auch in Hotels und Sammelunterkünften unterzubringen. Derzeit werden verschiedene Gebäude auf ihre Eignung dafür untersucht. Aber nicht jedes leerstehende Gebäude ist für die dauerhafte Unterbringung geeignet, und nicht alle Gebäude lassen sich mit einem vertretbaren Aufwand zu Wohngebäuden umwandeln. Da nicht genügend feste Gebäude zur Verfügung stehen, um den bis zu 300 Flüchtlingen, die der Stadt monatlich zugewiesen werden, ein Dach über dem Kopf zu bieten, müssen auch Unterkünfte in modularer Bauweise errichtet werden. Die Stadt hat dazu zunächst Grundstücke aus dem eigenen Bestand als grundsätzlich von ihrer Größe und Beschaffenheit dafür geeignet identifiziert. Derzeit ist die erste Einrichtung dieser Art in Benrath bereits im Bau. Weitere neun Standorte sind in der abschließenden Prüfung. Die ersten davon werden voraussichtlich Ende September/Anfang Oktober bezugsfertig sein. Darüber hinaus gibt es vier weitere mögliche Standorte, die geprüft werden. An jedem Standort sollen bis zu 200 Menschen leben.

Geplant ist, im 2. Quartal 2015 rund 740 zusätzliche Plätze in festen Unterkünften zur Unterbringung von Flüchtlingen zu schaffen.

Folgende Standorte gibt es bereits beziehungsweise werden derzeit geprüft (in Klammer Zahl der untergebrachten Personen ab 20):

Stadtbezirk 1

  • dauerhaft: Karlstraße (51), Stephanienstraße (63)
  • vorübergehend: Friedrich-Lau-Straße (221), Fischerstraße (25)
  • mobile Wohnanlagen Priorität 1: Meineckestraße
  • mobile Wohnanlagen (in Prüfung): Am Bonneshof
  • Außerdem sind rund 140 (die Zahl schwankt täglich) Flüchtlinge im Stadtbezirk 1 in Hotels untergebracht.

Stadtbezirk 2

  • vorübergehend: Bruchstraße (98), Lacombletstraße (190)

Stadtbezirk 3

  • dauerhaft: Harkortstraße (72), Jahnstraße (64), Oberbilker Allee (72), Völklinger Straße (22)
  • mobile Wohnanlagen Priorität 1: Moskauer Straße, Völklinger Straße (200)
  • mobile Wohnanlagen (in Prüfung): Moskauer Straße
  • Außerdem sind rund 610 (die Zahl schwankt täglich) Flüchtlinge im Stadtbezirk 3 in Hotels untergebracht.

Stadtbezirk 4

  • dauerhaft: Burgunderstraße (63), Schanzenstraße (208)
  • mobile Wohnanlagen Priorität 1: Oberlöricker Straße
  • mobile Wohnanlagen (in Prüfung): Niederkasseler Deich

Stadtbezirk 5

  • vorübergehend: Verweyen Straße (25), Friedrich-von-Spee-Straße (60)
  • mobile Wohnanlagen Priorität 1: Grünewaldstraße, Zur Lindung, Leuchtenberger Kirchweg

Stadtbezirk 6

  • dauerhaft: Rückertstraße (78)
  • vorübergehend: Borbecker Straße (220)
  • mobile Wohnanlagen Priorität 1: Höxterweg (200)
  • mobile Wohnanlagen (in Prüfung): Vogelsanger Weg

Stadtbezirk 7

  • dauerhaft: Heyestraße (153), Manthenstraße (zunächst 30)
  • mobile Wohnanlagen Priorität 1: Blanckertzstraße, Karlsbader Straße
  • mobile Wohnanlagen (in Prüfung): Am Bongard, Benderstraße, Heyestraße

Stadtbezirk 8

  • dauerhaft: Posenerstraße (120)
  • vorübergehend: Am Stufstock (88), Hasseler Richtweg (50), Am Straußenkreuz (45)
  • mobile Wohnanlagen (in Prüfung): Tichauer Weg

Stadtbezirk 9

  • dauerhaft: Küppersteger Straße (55)
  • vorübergehend: Hospitalstraße (20)
  • mobile Wohnanlagen Priorität 1: Benrodestraße - bereits im Bau, Karweg (200), Schimmelpfennigstraße

Stadtbezirk 10

  • dauerhaft: Emil-Barth-Straße (48)
  • mobile Wohnanlagen Priorität 1: Duderstädter Straße

Stand: 16.03.2015

Quelle: Landeshauptstadt Düsseldorf

http://www.duesseldorf.de/fluechtlingsbeauftragte/unterbringung/index.shtml