Sind Waffenverbote hierzulande quantitativ zu rechtfertigen?

Zur berechtigten Frage “Sind Waffenverbote hierzulande quantitativ zu rechtfertigen?” folgende Betrachtung:

Anzahl der Sterbefälle in Deutschland im Jahre 2011 auf Grund von Verletzungen bei tätlichem Angriff – im Verhältnis zur Gesamtanzahl, d.h. auf Grund aller Krankheiten und Folgen äußerer Ursachen:

345 auf 852.328 Fälle, also ca. 0,04 Prozent oder einer von 2.471 Sterbefällen!

Diese 345 Fälle beinhalten aber alle Arten von tätlichen Angriffen (also waffenlos, mit Messern, Schuss- und anderen Waffen). Zur Anzahl von Tötungsdelikten speziell mit Schusswaffen findet man bei Wikipedia für Deutschland die Anzahl von gemittelt 155 Fällen pro Jahr im betrachteten Zeitraum 1998–2001.

Man vergleiche das mit den Fallzahlen der “Hitparade” der Todesursachen 2011:

1. Platz: Chronische ischämische Herzkrankheit: 70.557 Fälle
2. Platz: Akuter Myokardinfarkt: 52.113 Fälle
3. Platz: Bösartige Neubildung der Bronchien und der Lunge: 43.908 Fälle
4. Platz: Herzinsuffizienz: 45.428 Fälle
5. Platz: Sonstige chronische obstruktive Lungenkrankheit: 26.018 Fälle
6. Platz: Bösartige Neubildung der Brustdrüse: 17.974 Fälle
7. Platz: Schlaganfall, nicht als Blutung oder Infarkt bezeichnet: 21.594 Fälle
8. Platz: Bösartige Neubildung des Kolons: 17.293 Fälle
9. Platz: Hypertensive Herzkrankheit: 21.047 Fälle
10. Platz: Bösartige Neubildung des Pankreas: 15.940 Fälle

ALSO VIELLEICHT DOCH BESSER GESÜNDER LEBEN ALS WAFFEN VERBIETEN?