Möglicherweise treffen sich Seele und Geist

in irrationalen Zahlen. (Vielleicht sind sie auch deshalb "irrational")

Der "Goldene Schnitt" als ideales Prinzip ästhetischer Proportionierung entspricht dem Teilungsverhältnis einer Strecke oder anderen Größe, bei dem das Verhältnis des Ganzen zu seinem größeren Teil ( Major) dem Verhältnis des größeren zum kleineren Teil ( Minor) entspricht, und  findet sowohl in der Natur (z.Bsp. Blütenstände, Schwarze Löcher, Kristallstrukturen) seine Anwendung als auch in der Architektur, bildenden Kunst und Musik. Er wirkt auf uns besonders ästhetisch. Wo sich aber ein ästhetischer Eindruck mathematisch darstellen lässt, müssen sich Seele und Geist irgendwie treffen, bzw. "annähern", denn wirklich begreifen lässt sich eine irrationale Zahl nicht.