Reiseberichte

Kuba – Willkommen im karibischen Traum

Mit dem Flieger vorbei an New York und Florida beginnen wir den Landeanflug auf Varadero... Königspalmen kann man am Horizont erkennen, das Wasser ändert seine Farbe von tiefblau in türkis.

Der Flughafen wirkt eher spartanisch (Lagerhallencharakter). Die Luft kann man in Scheiben schneiden, meine Brille beschlägt sofort nach dem Aussteigen… Die Luft hat sich stark verändert. Ein Benzin-Dieselgemisch liegt in der Luft.

Ankunft im Hotel. Das Zimmer wirkt schon sehr südamerikanisch angehaucht (morbider Style), eben ein 2 Sterne Hotel mit landestypischer Ausstattung… Das stört eigentlich weniger. Schlimmer ist, wenn es verkeimt wäre, ist es aber nicht. Alle Räumlichkeiten sind clean… Der Strand ist ca. 50 m entfernt, getrennt durch eine Strandstraße, auf der es eher ruhig zugeht. Sollten wir wieder einmal einen Glückstreffer gelandet haben?

Unsere Strände heißen Playa del Este. Wir sind hier ca. 15 km von Havanna entfernt. Was sich als super günstig erwies, da wir etliche Male dort waren und super schöne Momente erlebten (siehe Fotogalerie). Was Havanna so unverwechselbar macht, sind die Menschen, die nur so vor Lebensfreude strahlen. Da kann sich so manch grimmig Eurogesicht eine gehörige Portion von abschneiden… Die Leute hier besitzen wenig und sind trotzdem glücklich. Bei uns ist es meistens umgedreht. Wem es in Deutschland richtig gut geht, der jammert nur rum und ist scheiße drauf. Warum ist das so, liegt das am Wetter? Oder sind die Einheimischen so gut drauf, weil es hier in Kuba das ganze Jahr über so warm ist, dass man immerzu nur Partys machen könnte…

Die Missstände in Kuba sind allerorts unübersehbar. Aber die Einwohner des Karibikstaates scheinen sich damit arrangiert zu haben. Das verdient erheblichen Respekt… Jedenfalls scheint die Armut den zwischenmenschlichen Beziehungen nicht zu schaden.

Ganz Havanna hat kulturell so viel zu bieten, dass einem nie langweilig wird. Wir erreichen das Zentrum der Altstadt. Nette Straßencafes locken mit karibischen Klängen. Mojito wird bis zum Abwinken serviert. Die Altstadt sprüht nur so vor Charme. Die verfallenen ärmlichen Hausfassaden sind fast schon kultig. Die Stimmung auf dem Kathedralsplatz im Herzen von Alt-Havanna möchte man in Tüten verpackt am liebsten mit nach Hause nehmen. Alte amerikanische Oldtimertaxifahrer fragen ständig nach, ob man nicht Lust auf eine Spritztour hätte…
Fazit : Kuba ist auf jeden Fall eine Reise wert, aber auch eine zweite und dritte…

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