EUR/USD: Sorgt Draghi für die Wende nach unten?

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EUR/USD: Sorgt Draghi für die Wende nach unten?

Das erinnert fast an den ebenso legendären wie umstrittenen Alan Greenspan, seines Zeichens Vorgänger von Ben Bernanke als Chef der US-Notenbank. In jedem Fall ist Draghi in dieser Hinsicht sehr viel innovativer und versierter als sein Vorgänger Jean-Claude Trichet. Jüngstes Beispiel dafür war seine Steuerung des Euro-Wechselkurses in der vergangenen Woche. In der auf die ansonsten relativ ereignislose Sitzung folgenden Pressekonferenz sagte er, dass der stärkere Euro die Inflation dämpfen könnte. Eine harmlose und ohnehin volkswirtschaftlich logische Aussage, denken Sie? Weit gefehlt! Von vielen Akteuren an den Märkten wurde dies als Bereitschaft gewertet, den Leitzins weiter senken zu wollen oder die Geldpolitik auf andere Art lockern zu wollen, wenn der Euro weiter aufwertet.Gewinnmitnahmen beim Euro

Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Der Euro zeigte den stärksten Rückgang seit sieben Monaten. Trotzdem muss man aber die Kirche im Dorf lassen. Der Euro schwächelte schon an den Vortagen etwas, weil die Ereignisse in Spanien und Italien die Furcht vor einem neuen Aufflammen der Eurokrise schürten. Die Bereitschaft zu Gewinnmitnahmen nach dem starken Kursanstieg der letzten Monate lag daher in der Luft. Aber das richtige Timing ist eben entscheidend, wenn man mit verbaler Intervention erfolgreich sein will. Sein Meisterstück in dieser Hinsicht hat Draghi allerdings bereits im letzten Juli abgeliefert, als er die unbedingte Bereitschaft der EZB unterstrich, die Eurozone um jeden Preis erhalten zu wollen. Dafür soll die EZB notfalls Anleihen in unbegrenzter Höhe kaufen. Die Märkte erholten sich seitdem entscheidend und die Zinsen für die Anleihen der Krisenländer fielen stark, ohne dass die EZB auch nur eine einzige Anleihe selbst kaufen musste!Fazit
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Das heißt aber nicht, dass ein paar Worte genügen, um den Aufwärtstrend beim Euro wirklich zu beenden. Dieser ist nämlich die Folge der Entspannung in der Eurokrise und somit Ausdruck für den Erfolg der EZB. Bremsen kann die EZB die Aufwertung aber durchaus und viele Trader nahmen daher die Worte von Draghi zum Anlass für Gewinnmitnahmen. Charttechnisch ist der seit Juli 2012 bestehende Aufwärtstrend bei EUR/USD ohnehin noch intakt. Nach der Korrektur wird der Wechselkurs wieder zulegen und die Marke von 1,40 USD in Angriff nehmen.