PecuniaOlet

Das linke "Narrenschyff ad Narragoniam"

Zunächst einmal bedauere ich, der ich stets zu vermeiden suche, in den auferlegten Kategorien "Links" und "Rechts" zu denken, diese Begriffe der Verständlichkeit halber verwenden zu müssen.

Auch bin ich der Meinung, dass alles, was in dieser Hinsicht als "Links" gilt, längst im Sinne einer Klasse, die alles andere als "Links", sondern eher "konservativ" ist, unterwandert und instrumentalisiert wurde. Mit "konservativ" meine ich dabei das Bestreben, sowohl pekuniäre als auch bestehende Macht-Verhältnisse zu erhalten und auszubauen.

Denn was gibt es Genialeres für die Herrschenden, als den Völkern eine Haftungs- und Solidargemeinschaft im Sinne des "Kapitals" aufzuzwingen, in welcher der Begriff "links-liberal" eine völlig neue Bedeutung erhält: Liberal ist vor allem und ausschließlich das supranationale Kapital, während die Völker "links" in dem Sinne zu sein haben, als sie für Schäden, die das Kapital anrichtet, gemeinschaftlich in Haftung genommen werden, weil Geben seliger denn Nehmen ist. Der Mittelstand als Träger der Hauptlast, "Konkurrenz" des Kapitals und Herz der Nation wird dabei geschwächt.und letzten Endes zerstört.

Zusätzlich vermeidet man durch die "Aufmischung" durch "Vermischung" der Völker Macht- und Solidaritätsgefüge, welche die Vormachtstellung des supranationalen Kapitals zu gefährden in der Lage wären.

Die "linke" Ideologie, die diese Ferkeleien unterstützt, wird vornehmlich von zweierlei Arten Mensch getragen:

Den "Dummies" und Naiven, die nicht wissen, was sie tun - der breiten Masse linker Gutmenschen also.

Den mit den Machthabern gut vernetzten und durch sie unterstützten "Führungspersönlichkeiten" und ideologischen Chefs, die ausschließlich im eigenen Interesse handeln und über jeder Ideologie stehen.

Das linke Fußvolk spürt die dringende Mission, gut gerecht und edel zu sein, und wendet dafür auch gerne mal Gewalt in Form von Unterdrückung Andersgläubiger, durchaus auch unter Zuhilfenahme physischer Gewalt an, um seine hehren Ziele jedem nahezulegen. Wissenschaft und Augenschein sind daher nicht von Bedeutung und werden durch "intellektuelle" Sophistik zerfleddert und mundtot gemacht. Schon Thomas Mann sagte über den linksintellektuellen Literatur- und Gesellschaftskritiker Georg Lukacs, der Vorbild seiner "totalitaristischen" Romanfigur, des galizischen Juden und Jesuiten "Leo Naphta", war:" So lange er redet, hat er recht."

Es darf dabei, obschon wissenschaftlich belegt, keine unterschiedlich intelligenten Völker, keine Rassen und keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern geben. Alles hat sich unter dem jakobinischen Terror politischer Korrektheit dem ideologischen Diktat der Gleichheit zu unterwerfen. Wenn ein politischer Gegner behauptet, eine Tomate sei im Wesentlichen rot, so wird ihm wird der linksintellektuelle Sophist ohne Zögern beweisen, dass alle Tomaten blau sind. Dies beeindruckt natürlich den Nachwuchs. Die zentrale linke Doktrin scheint dabei ähnlich unantastbar wie die Dogmen des mittelalterlichen Christentums. Auch Ketzer erfahren eine ähnlich geartete Behandlung, Kritiker in den eigenen Reihen werden mundtot gemacht oder "exkommuniziert".

Das Perfide dabei ist jedoch, dass die eigentlichen und wesentlichen Ursachen menschlicher Ausbeutung erfolgreich ignoriert werden. Hier warten liberale Denker, selbst Anarchokapitalisten wie Murray Rothbard oder Roland Baader, mit den deutlich überzeugenderen Argumenten auf, auch wenn ich nicht in jeder Hinsicht ihre Meinung teile.