PecuniaOlet

Piraten und Flüchtlingspolitik

"Die Piratenpartei fordert daher das Ende der Abschottungspolitik, umgesetzt durch die Grenzschutzagentur FRONTEX, die Auflösung der Dublin-Verträge, einheitliche und humanitäre Standards bei der Bewilligung von Asylanträgen innerhalb Europas und volle Freizügigkeit für Asylsuchende, damit diese im Zielland ihrer Wahl Asyl beantragen dürfen." https://www.piratenpartei.de/2014/06/19/europa-mus...

" Gerade durch die koloniale und wirtschaftliche Geschichte Europas besteht hier eine besondere Verantwortung gegenüber den Menschen, die aus sogenannten Krisengebieten kommen."

Okay, nehmen wir die Flüchtlinge ehemaliger deutscher Kolonien, beispielsweise aus Namibia, ruhig auf. Ich kenne einige von dort, die bereits hier sind. Sie sind  für gewöhnlich"deutscher" als wir, meistens weiß, und haben häufig altmodisch klingende deutsche Vornamen.

Auch die Einheimischen ehemaliger ostafrikanischer Kolonien haben an die deutsche Kolonialzeit eine angenehmere Erinnerung als an die englische. So wurde es mir zumindest häufig persönlich von Einheimischen erläutert.

Heutige Flüchtlinge sind aber primär der aktuellen, wirtschaftlichen "Kolonialmacht" , den USA, geschuldet.

Die Piraten sind mir im Großen und Ganzen ja nicht unsympathisch, keine Partei jedoch spricht die Ursachen, sondern stets nur die Symptome an. 

Jeder hat ein Recht in seiner Heimat und Nation zu leben und überleben zu können. Ich finde es bereits jetzt verdammt eng hier. Soll die Heimat der Flüchtlinge "leergefegt" werden? Und was machen dann die bedauernswerten Menschen, die kein Geld zum Flüchten haben oder es gar nicht wollen? Haben wir für die keine "Verantwortung aus der Kolonialzeit"?  

Europas Regierungen und Parteien zeichnen sich durch einen ganz speziellen Masochismus, eine Hörigkeit, Duckmäuserei und einem Minderwertigkeitskomplex gegenüber den USA aus, der einfach zum Kotzen ist! Das Verhältnis zwischen Zuhälter und Prostituierter erscheint mir freier.