Reiseberichte

Kolumbien: Ciudad Perdida - Die verlorene Stadt / Bilder - Sierra Nevada

Ciudad Perdida ist neben Machu Picchu eine der größten wiederentdeckten präkolumbischen Städte Südamerikas.
Bilder aus der antiken Stadt, die mit Müh und Not noch von staatlichem Militär gesichert wird. Fotos von der Sierra Nevada und der Wanderung zur Ciudad Perdida.

Ciudad Perdida: Fussmarsch + Lage, Sicherheit (Entführungen)

Die Stadt kann man nur zu Fuß nach einem langen Marsch durch den Urwald erreichen. Zum Teil geht es durch paramilitärisches Gebiet. In der Gegend wird auch Kokain hergestellt, das in wilden Labors im Dschungel verarbeitet wird.

Ich besuchte die Ciudad Perdida Anfang 2008. Die Gegend scheint nicht ganz unproblematisch zu sein. Dennoch ist es relativ sicher. Zuletzt wurde im September 2003 eine Touristengruppe auf dem Weg zur Ciudad Perdida von der Guerillagruppe ELN entführt. Allerdings befand die Gruppe sich auf einer Wanderung in der Sierra Nevada und nicht im unmittelbaren Bereich des archäologischen Denkmals. Die Sicherheitslage hat sich in den letzten Jahren gerade im Schnittbereich der Provinzen Magdalena und La Guajira deutlich entspannt, so daß ein Besuch der Ciudad Perdida selbst möglich ist.

Dauer der Wanderung:
Der Fußmarsch zur verlassenen Stadt dauert drei Tage, quer durch den Dschungel der Sierra Nevada de Santa Marta. Von La Tagua geht es durch tropischen Regenwald, in höheren Lagen Nebelwald bis Filo Cartagena. Am zweiten Tag werden kleinere Flüsse und Bäche mit kristallinem Wasser passiert. Man läuft bis Alto de Mira. Am nächsten Tag muss mehrmals der Buritaca-Fluss überquert werden (von dem Ciudad Perdida auch ihren wissenschaftlichen Namen „Buritaca 2000“ hat), was während der Regenzeit fast unmöglich werden kann. Die letzten 200 Meter werden über eine steile Steintreppe mit ca. 1.200 Stufen überwunden bis man im letzten Camp mitten in der Indianerstadt ankommt. Es werden pro Tag Strecken von ca. 4–5 km gelaufen, die (sehr) anstrengend sind, da die Wege extrem schlammig und rutschig sind.

Die Ruinenstadt liegt ca. 40 km südöstlich von Santa Marta inmitten der Sierra Nevada de Santa Marta im oberen Tal des Río Buritaca, bedeckt eine Fläche von ca. 2 km² und besteht aus etwa 200 ovalen und runden Terrassen die durch steile Steinwege miteinander verbunden sind. der Höhenunterschied der einzelnen Terrassen beträgt bis zu zwölf Meter. Die Stadt liegt zwischen 900 und 1.200 m Höhe

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