Doku: Islam: Was der Westen wissen muss

Doku: Islam: Was der Westen wissen muss

 (Islam: What The West Needs To Know)

Ex Terrorist pakt aus.

Buch: http://goo.gl/TEm7C



Vor fünfzehn Jahren war ich der Imam einer Moschee in der
ägyptischen Stadt Gizeh, wo sich die berühmten Pyramiden
befinden. (Der Imam einer Moschee hat eine ähnliche Stellung
wie der Pastor einer christlichen Gemeinde.) Dort hielt ich freitags
zwischen zwölf und ein Uhr mittags die wöchentliche Predigt und
erfüllte noch andere Aufgaben.
An einem Freitag war das Thema meiner Predigt der Djihad. Ich
sagte den zweihundertfünfzig Leuten, die vor mir auf dem Boden
saßen:



Der Djihad im Islam bedeutet, die islamische Nation und
den Islam gegen Angriffe von Feinden zu verteidigen. Der
Islam ist eine Religion des Friedens und bekämpft nur die,
die gegen ihn kämpfen. Diese Ungläubigen, die Heiden, die
Pervertierten, die Christen und die Juden, die Allah Kummer
bereiten – sie verbreiten aus Neid auf den friedlichen Islam
und seinen Propheten den Mythos, der Islam werde durch das
Schwert und durch Gewalt ausgebreitet. Diese Ungläubigen,
die Ankläger des Islam, erkennen Allahs Worte nicht an.

An dieser Stelle zitierte ich aus dem Koran:

Und tötet niemanden, dessen Tötung Allah verboten hat, es
sei denn für eine gerechte Sache.

Als ich diese Worte sprach, hatte ich gerade mein Studium an der
Azhar-Universität in Kairo abgeschlossen – der ältesten und ange-
sehensten islamischen Universität der Welt. Sie stellt eine geistliche

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

Autorität für den weltweiten Islam dar. Ich lehrte an der Universität,
und an den Wochenenden war ich Imam in dieser Moschee.
Meine Predigt über den Djihad an jenem Tag entsprach der Philo-
sophie der ägyptischen Regierung. Auf der Azhar-Universität wurden
wir auf einen politisch korrekten Islam ausgerichtet, und Lehrinhal-
te, die mit der ägyptischen Obrigkeit im Widerstreit lagen, wurden
geflissentlich übersehen.
Ich predigte das, was man mir beigebracht hatte, doch innerlich
war ich bezüglich der Wahrheit des Islam verunsichert. Wenn ich aber
meinen Job und meinen Status an der Azhar-Universität nicht verlie-
ren wollte, mußte ich meine Gedanken für mich behalten. Schließlich
wußte ich, was mit Leuten passierte, die von der Azhar-Linie ab-
wichen. Sie wurden entlassen und würden keine Dozentenstelle an
irgendeiner anderen Universität des Landes mehr bekommen.
Ich wußte, daß das, was ich in der Moschee und an der Univer-
sität lehrte, nicht dem entsprach, was ich aus dem Koran kannte,
den ich mit zwölf Jahren bereits auswendig gelernt hatte. Was mich
am meisten verunsicherte, war, daß man mir sagte, ich solle über
einen Islam der Liebe, Freundlichkeit und Vergebung predigen. Zur
gleichen Zeit waren muslimische Fundamentalisten – also diejenigen,
die für sich in Anspruch nahmen, den wahren Islam zu praktizieren
– dabei, Kirchen zu bombardieren und Christen umzubringen. Zu
dieser Zeit war die Djihad-Bewegung in Ägypten sehr aktiv. Berichte
über Bombenanschläge und Angriffe gegen Christen gab es häufig.
Sie waren schon so alltäglich, daß ich selbst eines Tages, als ich mit
dem Bus unterwegs war, eine Bombe in einer Kirche explodieren
hörte. Als ich aufblickte, sah ich etwa eine Viertelmeile entfernt eine
Rauchsäule aufsteigen.
Ich war in einer Familie aufgewachsen, die im Islam fest verwurzelt
war, und hatte selbst islamische Geschichte studiert. Mit radikalen
Gruppen hatte ich nichts zu tun, aber einer meiner muslimischen
Freunde war ein Mitglied einer islamischen Gruppe, die aktiv Chri-

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sten abschlachtete. Die Ironie war, daß er ein Chemiestudent war
und erst kürzlich angefangen hatte, seinen Glauben ernst zu neh-
men. Dennoch war er aktiv im Djihad. Eines Tages fragte ich ihn:
„Warum bringst du unsere Nachbarn und Landsleute um, mit denen
wir aufgewachsen sind?“
Er war zornig und verblüfft über meinen Vorwurf. „Das solltest
du von allen Muslimen doch am besten wissen. Die Christen haben
den Ruf des Islam nicht angenommen, und sie sind nicht bereit, uns
die Djizya (Kopfsteuer) für das Recht, ihren Glauben auszuüben,
zu bezahlen. Darum bleibt für sie nur das Schwert des islamischen
Gesetzes.“

Suche nach Wahrheit

Meine Gespräche mit ihm trieben mich dazu, über dem Koran und
den islamischen Gesetzbüchern zu brüten, in der Hoffnung, etwas zu
finden, was dem, was er sagte, widersprach. Doch an dem, was ich
dort las, gab es nichts zu rütteln.
Mir wurde klar, daß ich als Muslim nur zwei Möglichkeiten hatte:

• Ich konnte mir weiterhin den „christianisierten“ Islam zueigen
machen – den Islam des Friedens, der Liebe, der Vergebung und
der Barmherzigkeit, den Islam, der für den Staat, die Politik
und die Kultur Ägyptens maßgeschneidert war – und auf diese
Weise meinen Job und meinen Status behalten.

• Oder ich konnte mich der islamistischen Bewegung anschlie-
ßen und mir den Islam zueigen machen, der dem Koran und
den Lehren Mohammeds entsprach. Mohammed sagte: „Ich
habe euch etwas hinterlassen [den Koran]. Wenn ihr an dem
festhaltet, was ich euch hinterlassen habe, werdet ihr nicht für
immer in die Irre geführt werden.“



Viele Male versuchte ich, die Art von Islam, die ich praktizierte,
vor mir selbst zu rechtfertigten, indem ich mir sagte: Nun, so weit
daneben liegst du gar nicht. Schließlich gibt es im Koran ja tatsächlich
Verse über Liebe, Frieden, Vergebung und Barmherzigkeit. Du brauchst
nur die Teile zu ignorieren, die vom Djihad und von der Tötung der
Nichtmuslime sprechen.
In dem Bestreben, dem Djihad und der Tötung von Nichtmus-
limen aus dem Weg zu gehen, griff ich nach jeder Auslegung des
Korans, doch überall wurden diese Praktiken befürwortet. Die Ge-
lehrten waren sich einig, daß Muslime den Djihad gegen die Ungläu-
bigen (alle, die den Islam ablehnen) und die Abtrünnigen (alle, die
dem Islam den Rücken kehren) führen müssen. Doch der Djihad war
nicht mit anderen Versen zu vereinbaren, die davon sprachen, daß
man mit anderen im Frieden leben sollte.
All diese Widersprüche im Koran verursachten ein echtes Problem
für meinen Glauben. Ich hatte vier Jahre damit verbracht, meinen
Bachelor-Grad zu erlangen, und hatte mein Examen als Zweitbester
eines Jahrgangs von sechstausend Studenten abgelegt. Dann kamen
weitere vier Jahre für meinen Magister-Grad und noch einmal drei
für meine Promotion – und die ganze Zeit über hatte ich den Islam
studiert. Ich kannte seine Lehren sehr gut. An einer Stelle wurde
Alkohol verboten; an einer anderen war er erlaubt (vgl. Sure ,–
mit Sure ,). An einer Stelle sagt der Koran, die Christen seien
sehr gute Menschen, die einen einzigen Gott lieben und anbeten,
sodaß man mit ihnen Freundschaft schließen könne (Sure ,; ,–
). Dann findet man andere Verse, die sagen, Christen müßten sich
entweder bekehren, Steuern zahlen oder durch das Schwert sterben
(Sure ,).
Natürlich hatten die Gelehrten theologische Lösungen für diese
Probleme, aber ich fragte mich, wie Allah, der Allmächtige, sich so
oft selbst widersprechen oder so oft seine Meinung ändern konnte.
Selbst Mohammed, der Prophet des Islam, praktizierte seinen Glau-



ben auf eine Art und Weise, die dem Koran widersprach. Im Koran
hieß es, Mohammed sei gesandt, um der Welt die Barmherzigkeit
Gottes zu zeigen. Doch er wurde zu einem Militärdiktator, der andere
angriff, tötete und ausplünderte, um sein Imperium zu finanzieren.
Inwiefern zeigt das Barmherzigkeit?
Allah, der Gott, der im Koran geoffenbart wird, ist kein liebender
Vater. Es heißt dort, er verlange danach, Menschen in die Irre zu
führen (Sure ,; ). Er hilft denen nicht, die von ihm in die Irre
geführt werden (Sure ,) und verlangt danach, mit ihnen die Hölle
zu bevölkern (Sure ,).
Der Islam ist voller Diskriminierung – gegen Frauen, gegen Nicht-
muslime, gegen Christen und ganz besonders gegen Juden. Der Haß
ist in diese Religion eingebaut.
Die islamische Geschichte, die mein besonderes Fachgebiet war,
war nur als ein einziger blutiger Strom zu charakterisieren.

Gefährliche Fragen

Schließlich kam ich an den Punkt, wo ich den Glauben und den
Koran vor meinen Studenten an der Universität in Frage stellte. Ei-
nige von ihnen, die zu terroristischen Bewegungen gehörten, waren
aufgebracht: „Sie können doch nicht den Islam anklagen! Was ist
los mit Ihnen? Sie müssen uns lehren. Sie müssen mit dem Islam
übereinstimmen.“
Die Universität hörte davon, und im Dezember  wurde ich zu
einer Besprechung gerufen. Um den Ablauf des Gesprächs zusam-
menzufassen: Ich sagte den Leuten, was ich auf dem Herzen hatte.
„Ich kann nicht mehr sagen, daß der Koran direkt vom Himmel
oder von Allah kommt. Dies kann nicht die Offenbarung des wahren
Gottes sein.“



Das war in den Augen dieser Leute pure Gotteslästerung. Sie spieen
mir ins Gesicht. Einer der Männer verfluchte mich: „Sie Lästerer!
Sie Hurensohn!“ Die Universität feuerte mich und verständigte die
ägyptische Geheimpolizei.

Das komplette Buch hier:

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