Ein Zeichen von Intelligenz

ist es, öfter mal die Perspektive zu wechseln und eine Sache von mehreren Seiten und Lagen zu betrachten. Dabei möglichst eigene Wünsche, Vorurteile und Aversionen ausblenden. Nur so ergibt sich ein mehrdimensionales Bild, das auch entsprechend in die Tiefe geht. Das gilt für alle Phänomene und Begriffe.

Nehmen wir als Beispiel das Phänomen der sogenannten "Flüchtlingskrise". 

Zuerst fragt man, was ein "Flüchtling" im klassischen Sinne eigentlich ist, und was das Wort "Krise" bedeutet. ( Sich zuspitzendes Ereignis und mit einem "Wendepunkt" verknüpfte Entscheidungssituation)

Dann versucht man sich in die Lage und Motivation der Flüchtlinge hinein zu versetzen, fragt nach den Ursachen der "plötzlichen" Massenauswanderung.und versucht dabei verschiedene "Flüchtlingstypen" zu kategorisieren. Dazu gehört auch, sich das Verhalten der Flüchtlinge während der Flucht und in den Zielländern genau zu betrachten. Verhalten sie sich zum Beispiel wie jemand, der froh und glücklich ist, einer akuten Gefahr entgangen zu sein, oder verhalten sie sich eher fordernd und aggressiv? Verhalten sie sich wie Gäste oder wie "Eroberer" ?Wie viele Frauen und Kinder sind unter den Flüchtlingen?  Wie viele ledige junge Männer? Woher hatten sie das Geld zur Flucht? Was und wen ließen sie in ihrer Heimat zurück? Wie viele planen, in ihren Zielländern zu bleiben? Was erhoffen sie sich?

Wem nützt die Flüchtlingskrise? Wer verdient daran? Welche NGO`s und andere Gruppen fördern Masseneinwanderung und wünschen sich eine "Vermischung" der Völker, und warum? Ausbeutung von Menschen ist bei stagnierenden oder gar rückläufigen Bevölkerungszahlen immer weniger möglich. Güter sind knapp, bzw, knapp zu halten, "Menschenmaterial" gibt es im Überfluss, und daher billig, weil stetiger Nachschub vorhanden ist. Weshalb diskutiert man derzeit über eine Aufweichung des Mindestlohnes und eine Steigerung der Produktion ohne zusätzliche Maschinen, sondern lediglich mittels des Einsatzes von vermehrt menschlicher Arbeitskraft? Werden die Flüchtlinge hier wirklich als solche betrachtet, oder eher als Immigranten? Weshalb ging man von Anfang an wie selbstverständlich davon aus, dass der Großteil bleiben wird? Weshalb sprechen Arbeitgebervertreter und Politiker davon, dass die Flüchtlinge die Sozialkassen belasten bzw. gefährden würden, und eine Rente ab 85 denkbar sei. Weshalb soll man bei stetig steigender Produktivität immer weniger die Früchte der Arbeit genießen können?

Weshalb werden Deutsche zu Gunsten von Flüchtlingen in vielen Fällen benachteiligt, und dies in den Medien breitgetreten? Will man absichtlich Empörung oder gar Hass erzeugen? Weshalb werden fremde Kulturen der eigenen gleichgestellt oder mitunter sogar bevorzugt? Wird man die "Flüchtlingskrise" nutzen, um Einschnitte im Sozialsystem und geringere Löhne zu begründen, eine weitere Beschneidung nationaler Souveränität innerhalb der EU, die Bevölkerung zu spalten?....usw.

Es gibt viele Gründe für die "Flüchtlingskrise" und viele Kräfte sind daran beteiligt. Ökonomische, geopolitische, ideologische....und selbstverständlich auch die Vielzahl perspektivloser junger Männer in gewissen überbevölkerten Herkunftsländern mit ständigem Terror (Bsp. Nigeria) und Kriegen (Bsp.Syrien). Diese Kräfte arbeiten allerdings Hand in Hand denselben Profiteuren zu. Häufig ohne es zu wissen.