PecuniaOlet

Prolog meines Fantasy-Romans

Ich werde nun eine Zeit lang nichts mehr, bzw. deutlich weniger posten, da ich neben einem Sachbuch an einem zivilisationskritischen Fantasy-Roman arbeite, der mich mehr in Anspruch nimmt, als ich dachte. Hier der Prolog:

Vor allem Anfang war das Eine, und ist das Eine, und wird das Eine sein. Und das Eine ist das einzige, was ist. Es hat keinen Namen, weil es weder erkennt noch erkannt wird. Denn Erkennen gibt es nur in der Vielheit. Und Vielheit nur im Raume. Erkennen aber bedarf der Erkenntnis. Die gibt es nur in Bewegung, und Bewegung nur in der Zeit. Zeit aber ist strebendes Fließen, und Streben ist Wille und Kraft. Und so trat der Wille in Raum und Zeit, damit er das Eine erkenne, und Zeit und Raum gibt es alleine durch ihn.

Und der Wille erstarrte in Staub, und Staub ballte sich zu Sonnen und Planeten. Alles Streben der Materie aber ist Kraft des einen Willens, wie alles Streben der aus ihr hervorgegangenen Wesen und Welten. Jede Kraft aber gebar eine ihr entgegengesetzte, und jede Beschaffenheit eine ihr gegensätzliche. Und so entstanden in Auseinandersetzung und Durchmischung, und im Streben nach höherem Dasein, alle Formen harmonischer Vielfalt und alle Wesen der Welt bis zum Tage, an dem unsere Geschichte beginnt. Alles, was ist in der Zeit , ist Veränderung, und daher vergänglich und sterblich. Und wie ein Fluss und alles Wasser zum Ozean zurückkehrt, so kehrt am Ende der Zeit alles zum Einen zurück, wo der in allem wirkende Wille seinen Frieden findet.