Bargeldreduktion In Europa, die Diktatur wird errichtet

hinter den Kulissen der EU gibt es momentan wohl kaum ein aktuelleres Thema, als die Abschaffung des Bargelds! Es gibt einen regelrechten "Cash-Komplott", der bereits voll durchgeplant ist: die Bestrebung der Reduktion von Bargeld zugunsten des elektronischen Zahlungsverkehrs. Oder anderes ausgedrückt: Die Abschaffung des Bargelds, des Cashs.

Neue aktuelle Entwicklungen

Papiergeld besitzt einen unerlässlichen Nutzen als Wertaufbewahrungsmittel. Doch IWF, Ökonomen, Banker und immer mehr Wirtschafts- und Finanzpolitiker fordern die Abschaffung des Bargelds.

Hier nur zwei von zahlreichen bedeutenden Ökonomen: Kenneth Rogoff von der Universität Harvard und Willem Buiter, der Chefökonom der Citigroup.

Gründe für die Abschaffung von Bargeld

Die wichtigsten Gründe: Wenn es kein Bargeld mehr gibt, können Sie ein solches auch nicht mehr von der Bank abheben. Es kann so zu keinem Bank-Run mehr kommen. Kontobewegungen der Bürger sind besser zu kontrollieren, als Bargeld. Sie haben keine Chance mehr einer Banken-sanierung oder Zwangsabgaben wie beispielsweise einem "Negativ-Zins" zu entgehen.

Ihre Privatsphäre wird gläsern.

Willem Buiter von der Citygroup meinte sogar, dass ältere Menschen und Arme noch Bargeld verwenden dürfen. Aber nur noch kleine Scheine! Maximal 5-Dollar- beziehungsweise 5 Euro- Scheine. So sollen Alte und Arme den "Cash-Alltag" gestalten können.

Zwei Phasen der Bargeldabschaffung

Die Abschaffung des Bargelds wird in zwei Phasen vonstattengehen: Zunächst wird es eine Begrenzung von Bargeld geben (pro Person oder für jeden Haushalt etc.). Danach eine flächendeckende Abschaffung von Papiergeld.

Es gibt bereits EU-Mitgliedsstaaten, die das Verbot von Bargeld kräftig vorantreiben.

Schweden: Vorreiter bei der Bargeldabschaffung

Die Skandinavier sind Vorreiter bei der Bargeldabschaffung, nicht nur in Europa, sondern weltweit.So geben viele Banken erst gar keine Bargeldeinzahlungen mehr aus und nehmen auch keines entgegen. So wurden 2012 nur noch 2,7 Prozent aller Geldgeschäfte mit Papiergeld getätigt.

Frankreich: Drastische Verschärfung von Bargeldzahlungen

Unser Nachbarland wird ab September 2015 die Verwendung von Bargeld drastisch verschärfen.Das wichtigste: Die Bargeldzahlungen werden strenger kontrolliert. Das Limit um das Dreifache gesenkt (von 3.000 Euro auf 1.000 Euro). Die Banken müssen die Behörden über alle EU-Fracht-Transfers - Schecks, Pre-Paid-Karten und Gold - über 10.000 Euro informieren.

Griechenland: Nur noch 70 Euro "cash"

Wie wir alle wissen kämpfen die Hellenen gegen einen Staatsbankrott. Aufgrund der Angst von der Staatspleite heben immer mehr Menschen ihr Geld von den Banken ab. Allen voran die mit am ärgsten gebeutelten - die Rentner.Eine Maßnahme ist die Verwendung von Bargeld drastisch einzuschränken. So sollen alle Rechnungen von mehr als 70 Euro nur noch mit Kredit- oder Scheckkarten bezahlt werden können. Zunächst auf den touristisch vermarkten Ägäis-Inseln.

Italien erlaubt nur noch bis 1.000 Euro Barzahlung

Dänemark: So funktioniert der "Cash-Komplott"

Zunächst wird der Öffentlichkeit, den Bürgern und Sparern etwas Unglaubliches "verkauft": Nämlich, dass für den Einzelhandel enorme Kosten bei Bargeld-Zahlungen entstehen würden.

Und so sollen diese Kosten aussehen:

- Kosten für das Zählen der Einnahmen.

- Kosten für das (nächtliche) Lagern in Tresoren.

- Kosten für die Abholung durch Sicherheitsfirmen.

Ab Januar 2016 soll dieses neue Gesetz gelten. Das dänische Parlament muss es zwar noch absegnen, aber das ist schon längst beschlossene Sache!

Die Dänische Notenbank kündigte schon im Oktober 2014 an, künftig keine Geldscheine und Münzen mehr herauszugeben! Begründung: Die Nachfrage sei zu niedrig! Dadurch würde sich die Produktion von Cash nicht mehr rentieren. Der Druck- und Prägestopp ist ebenfalls für das Jahr 2016 vorgesehen.

Der Chef-Analysten der Baader-Bank, Robert sagte dazu: "Wenn Bargeld abgeschafft wird, kann sich auch niemand mehr gegen Negativ-Zinsen wehren."

Das "Smart cash", das Plastikgeld wird als das einzig wahre angepriesen. So werden die staatlichen Sparkassen wieder der Vorreiter sein und bis Ende dieses Jahres rund 45 Millionen Sparkassencards mit einer kontaktlosen Zahlungsmöglichkeit ausrüsten.

Incamas SRL