Der Verfassungsschutz

bezeichnet "Anarchisten" grundsätzlich als "Linksradikale".

Dabei halte ich es für völlig gleichgültig, ob es sich dabei um sogenannte "Anarcho-Kapitalisten" (ein gefährlich klingendes Wort) besser: Anarcho-Marktwirtschaftler - oder etwa um "linksorientierte" Anarchosyndikalisten handelt (denen sich beispielsweise Noam Chomsky verbunden fühlt).

Auf einer höheren Ebene wäre zwischen beiden Gruppen durchaus eine harmonische und konstruktive Konkurrenz möglich.

Denn das "Kapital" verdankt seine heutige Machtkonzentration in einem sehr hohen Ausmaß den Staaten. Die Banken schöpfen Geld gegen Zins und Verschuldung der Bevölkerungen - werden zudem "gerettet" - und "drucken" dennoch, was das Zeug hält - Großkonzerne erhalten staatliche, vom Steuerzahler getragene Subventionen auf vielerlei Art und Weise - von enormen Steuerbegünstigungen mal abgesehen.

Macht- und Kapitalkonzentrationen dieser Größenordnung wären nicht mehr realisierbar und es würde zu Grunde gehen, was dazu bestimmt ist. Der Mittelstand und das Kleinunternehmertum erführen eine neue Blüte.