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after threats of legal konsequences. || Translation: Ich fand diesen Text
im Internet, bevor er nach Androhung juristischer Konsequenzen von der
Website gelöscht wurde.

MDK sagt 1,2 und jetzt?

Jedes Jahr, so schreibt die Qualitätsprüfungs-Richtlinien – MDK-Anleitung
– Transparenzvereinbarung soll die externe Prüfung ohne Vorangekündigten
Termin stattfinden, um die gesetzlichen Richtlinien, vor allem jedoch
deren Umsetzung zu überprüfen und zu reflektieren. Drei Wochen nach einem
Prüftermin erscheint der Prüfbericht mit den altbekannten Aushängen, die
zu meist mit stolzen Gesamtergebnissen strotzen. Die Wahrheit hinter den
Prüfrichtlinien dieser „Untersuchungen“ ist für viele ein untransparentes
Prozedere, wobei für Jedermann kostenlos die Grundlagen der
MDK-Qualitätsprüfungen in der stationären Pflege zu erwerben sind.
   Schnell wird klar, was der medizinische Dienst der Krankenkassen
vorwiegend prüft sind theoretische konzeptionelle Inhalte. Die harte
tatsächliche Begebenheit interessiert in den seltensten Fällen.
Dienstpläne, das Pflegeleitbild und Pflegekonzept muss vorhanden sein,
jedoch die Umsetzung auch wieder uninteressant. Monika Krohwinkel
schmückt das Leitbild die Wohnbereichswände des Senioren- &
Therapiezentrums „Haus am Park“. Dieses besagt, dass die Bewohner im
Mittelpunkt aller Bemühungen stehen, diese gefördert und unterstützt
werden und zu guter Letzt Hilfe bei der Kompensation ihrer physischen und
psychischen Defizite erfahren. Klingt im ersten Augenblick
vielversprechend, doch wie soll dieses Leitbild umgesetzt werden, wenn
nach Aussage der Mitarbeiter regulär 40% der Pflege- & Pflegefachkräfte
fehlen? Nicht vorhanden, weil die Arbeitsbelastungen sie krank gemacht
haben, das soziale Miteinander sie zur Kündigung zwang und die
Arbeitsbedingungen neue Pflegekräfte abschrecken. Spontan springen
Arbeitnehmer aus anderen Wohnbereichen ein, welche, die nie zuvor mit den
Bewohnern gearbeitet haben, weder die Wünsche noch Defizite,
geschweige denn die Hintergründe für die Gebrechen kennen.
   „Satt und Sauber.“, so soll früher das Motto der stationären Pflege
gewesen sein. Aktivitäten fanden nicht statt, noch ein soziales
Miteinander. Mit dem am 1. Juli 2008 in Kraft getretenen
Pflege-

Weiterentwicklungsgesetz sollte sich alles verändern. Die
Bedürfnisse sollten im Vordergrund stehen, die Bewohner nicht
größtenteils auf den Stühlen sitzen und auf weiße Wände starren. Auch das
„Haus am Park“ wirbt mit Aktivität und Beschäftigung. Sie wird sogar
abgerechnet. Stattfinden tut sie in den seltensten Fällen, denn die
Pflegekräfte haben durch den Personalmangel schlicht und einfach nicht die
Zeit sich um die Bedürfnisse zu kümmern und Aktivitäten
anzubieten. Manchmal reicht das Personal nicht einmal, um eingenässte
Bewohner zügig und adäquat zu reinigen. Und weil es schnell gehen muss
kommt es auch zur Gewalt in der Pflege – so berichteten verängstigt einige
Bewohner.
   Undenkbar werden Sie jetzt sagen, doch die Wahrheit ist, dass Bewohner
in die Bäder gezogen wurden, auf die Toilette gesetzt und abgebraust,
gegen ihren willen, teilweise auch einfach in Kleidung geduscht. Die
Schreie der Betroffenen gelangen nicht nach außen, so sehr sie es sich
auch Wünschen. Diese Vorkommnisse werden vertuscht, die Heimleitung sieht
tatenlos zu. Kein Wunder, denn der Besitzer und Betreiber dieses und laut
HVVG 18 anderer Häuser in Deutschland ist der millionenschwere
Bauunternehmer Wilhelm Kuhrt, auch bekannt als „Baulöwe von Wedel“, der
bereits wegen mehrerer unliebsamer Vorkommnisse in den Schlagzeilen stand.
Zuletzt 2000 wegen Vorenthaltung von
Sozialversicherungsbeiträgen und Lohnsteuer. Über Schwarzzahlungen sollen
Zehntausende von Mark an der Steuer vorbeigeschleust worden sein. Die
Staatsanwaltschaft in Lübeck ermittelte. (
http://www.mopo.de/news/altenheim-betreiber-bei-staatsanwaltschaft-gut-bekannt-grossrazzia-bei-bauloewe-kuhrt,5066732,5944120.html
& http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42001400.html )
   Auch Androhung von Gewalt ist laut „Spiegel“ kein Neuland unter seinen
Umgangsformen. Warum dann soziale, humane Pflege- und Therapiezentren in
ganz Deutschland? Weil es sich rentiert. Deutschland wird älter, Tag um
Tag. Und da die Angehörigen weder Zeit noch Kraft haben zu Hause zu
pflegen, vor allem weil schlicht und einfach die Kenntnisse fehlen, ist
der einfachste Weg den Erkrankten oder Betagten in ein Heim zu stecken. Es
ist ein harter Kampf unter den Heimen. Jedes wirbt mit anderen
Schwerpunkten in Pflege und Therapie, das Senioren- und Therapiezentrum
„Haus am Park“ mit einer bedürfnisorientierten Pflege, sogar mit
„Beschützten Wohnen“ für Demenzerkrankte und einer geschlossenen
psychiatrischen Station. Das klingt multiprofessionell und ansprechend.
Die Wahrheit ist ernüchternd.
   Nach einer Besichtigung der Gegebenheiten wird ersichtlich: Auf engsten
Raum werden mehr als 20 Bewohner/innen zusammengepfercht gehalten, alles
versucht, sie durch einen Unterbringungsbeschluss im Heim zu halten, sei
es nun wegen scheinbarer Eigen- oder Fremdgefährdung.
Pflegeberichte werden manipuliert, so dass schnell die Pflegestufen durch
die Decken schießen. Es muss ja Geld ins Haus kommen. Vor allem, damit die
Lieblingsmitarbeiter in teuren Mercedes Benz zur Arbeit
fahren können. Ein schöner Dienstwagen. Dafür wurde an den
Baumaterialien und Baumaßnahmen gespart, so sehr, dass nach Aussagen des
Hausmeisters für das „Haus am Park“ nicht einmal akkurate
Grundrisse existieren, die offenbaren, wo Leitungen und Rohre liegen. Zu
viele Firmen, immer die Billigste wurden angeheuert. Das Resultat,
regelmäßig defekte Lampen, die gleich einem Stroboskop blinken, defekte
Aufzüge in einem Haus, das angeblich barrierefrei sei, doch wie ohne
funktionierende Aufzug? So schilderten Pflegehelfer von Bädern, die so
uneben sind, dass das abfließende Wasser überall hinläuft, nur nicht in
die Abflüsse? Manchmal, so werden die Pfleger zu Rettungsassistenten des
THW, wenn sie versuchen das Wasser zurück zu drängen. Und am
Wochenende, so berichteten Bewohner ist das Duschwasser regelmäßig kalt,
da die Warmwasseraufbereitung im Altbau wohl nicht
hinterherkommt.
   Die räumlichen Bedingungen sind eine Katastrophe, das waren sie schon,
bevor 2000 der Neubau angefertigt wurde, um den modernen
Pflegerichtlinien zu entsprechen. Bei über 30°C in den Räumen im
Sommer, da es keine Klimaanlagen gibt. Oder nach Aussage der
Küchenkräfte zu kompakte Arbeitsräume zur Gewährleistung einer
adäquaten Bewirtschaftung. Auch für die Pflegenden und Therapierenden eine
Tortur. Es wird in Kauf genommen, dass der Arbeitsschutz
hintergangen wird. Nach Sichtung der Dienstpläne wird ersichtlich: manche
Pfleger arbeiten mehr als 12 Tage hintereinander, kein Frei, weil sonst
keine Pfleger im Dienst wären. Es wird sich ja kategorisch geweigert eine
Zeitarbeitsfirma einzustellen. Kein Geld, obgleich der Besitzer
Millionenschwer ist und ein Pflegeheim nach dem Anderen
hochzieht. Bei mehr als neun Krankheitstagen, erfahre ich intern,
entfällt das Urlaubsgeld und eine Vertragsverlängerung fällt auch
flach. So schleppen sich die Angestellten halb tot auf Arbeit und
infizieren die Bewohner, manchmal mit bösen Folgen, wie komplett
gesperrte Wohnbereiche aufgrund unkontrollierbarer
Durchfallerkrankungen.
   Diejenigen, die den Mut finden sich dagegen auszusprechen und krank zu
Hause bleiben, ,die „Unbequemen“ wie sie sich selbst scherzhaft nennen,
werden systematisch aus dem Haus gemobbt, psychisch fertig ohne
Rückhalt kündigen sie und versuchen ihre Erinnerungen an die grausame Zeit
im „Haus am Park“ zu vergessen, auch wenn sie den Mut finden mir nach
diesen schrecklichen Jahren zu berichten. Angst geht durch die Gänge der
Wohnbereiche. Angst der Nächste zu sein. Die Fluktuation ist immens.
Teilweise wechselt die Hälfte des Pflegepersonals eines
Wohnbereiches in einem Jahr. Wie dann Vertrauen zu den Bewohnern
aufbauen? Wie dann kontinuierlich qualitativ hochwertige Pflege
ermöglichen? Der MDK vergibt dennoch die Note 1.2 – Sehr gut, obgleich er
nach den Richtlinien eine über Tage gleiche Pflegebezugsperson
verlangt! So werden die arbeitnehmerunfreundlichen Arbeitgeber belohnt,
mit positiver Bestärkung. Die Leidtragenden sind die Pfleger,
Therapeuten, Reiniger, die Küchenkräfte, die Hausmeister, der
Sozialdienst, und zu guter letzt die Bewohner.
   Gut, dass auf dem Wohnbereich 1 für Demenzerkrankte die Vorkommnisse
vergessen werden und Verletzungen, wie gebrochene Arme etc. auf die
Umtriebigkeit der Erkrankten geschoben wird. Umtriebig ja, doch wie sollen
sie ein Gefühl von Freiheit aufbauen, wenn die Räume zu klein, zu eng
strukturiert sind, obgleich auch hier der MDK
zielgruppengerechte Bewegungs- und Aufenthaltsflächen vorsieht? Kein
eigener und abgesicherter Garten, den die Bewohner, nach deren Aussagen zu
jederzeit betreten können. Lediglich der „Park“ vor der Tür, der
regelmäßig durch alkoholisierte Gruppierungen besetzt ist. Da helfen auch
nicht die Ausflüge der Therapeuten, die mit der Angst leben müssen
gekündigt zu werden, wenn etwas außerhalb vorfällt. Doch wie
Vorkommnisse verhindern? Die Gruppen müssen laut Aussagen des zentralen
Qualitätsmanagements groß sein, damit jeder Aktivität erfährt und mehr
abgerechnet werden kann. Keine Aktivität heißt keine
Daseinsberechtigung, Kritik von Pflegenden, die selbst keine Zeit für
Beschäftigung haben, Mobbing durch die ergotherapeutische Leitung, die
seit ihrer Einstellung mehrere Kündigungen der unterstellten
Therapeuten zu verbuchen hat, obgleich sie selbst nicht in der Lage ist,
professionell ihre Arbeit zu verrichten und dadurch wichtige
Prozesse stagnieren. So existiert nach Sichtung des Qualitätsmanagement
des Hauses ein Therapiekonzept das vollkommen überaltet und nicht an der
Realität adaptiert ist.
   Doch an solche fähigen Mitarbeiter hält die Heimleitung fest. Auch an
Wohnbereichsleitern, die Geld von den Bewohnern stehlen und
Unterschriften fälschen, wie ich in einem Interview erfahren habe. Als es
herauskommt heißt es durch die Heimleitung einfach nur, das Geld bitte
zurück zu zahlen, keine Anzeige wird erstattet. Es wird
festgehalten an Pflegenden, die eine kriminelle Vergangenheit haben und
Gewalt anwenden. Die Aussagen der Bewohner zählen für die Leitung
nicht, um eine Kündigung auszusprechen oder gesetzlich konform zu
handeln. Und so hallen die Schreie der Bewohner weiter durch die Gänge.
   Dabei glaubten alle Arbeitnehmer, wie ich erfuhr, dass mit der neuen
Heimleitung ein neuer und frischer Wind aufkäme, schließlich habe sie
bereits das „Therapiezentrum am Loeperplatz“ gerettet. Doch solange Herr
Wilhelm Kuhrt, der Baulöwe von Wedel, der Eigentümer ist und
skurrile Fachtheoretiker als Qualitätsmanager beschäftigt, welche die
verbliebenen Angestellten mit peniblen und realitätsfernen
Dienstvorschriften, wie untereinander ängstlich geäußert wird,
tyrannisieren wird das System so bleiben. Da hilft eine weitere
Erweiterung des „Haus am Parks“, nach Aussage der Verwaltung im Jahr 2014
wenig. Es wird schlimmer werden, denn mittlerweile hat es sich
herumgesprochen, dass die Arbeitsbedingungen strafrechtlich „kriminell“
sind. So werden bei Krankheit freie Tage gestrichen. Aus Angst
schweigen alle, der hauseigene Betriebsrat wurde aufgelöst, da sich aus
Furcht und Stagnation keine Mitarbeiter zur Wahl stellten. Denn jeder
Versuch etwas ins Positive zu bewegen endet in widersprüchlichen
Aussagen und letztendlich in kompletter Ratlosigkeit, wie der damalige
Betriebsrat intern berichtete.
   Tränen der Mitarbeiter sind Gang und Gebe. Darunter leiden die
Bewohner. Denn manchmal, wenn man nicht weiterweiß, folgen
Fehlhandlungen der emotional angespannten Pflegekräfte. So wurden
„schwierige“ Bewohner in die Rettungsstelle gebracht, damit die
Zupflegendenanzahl sinkt. Vor allem im geschlossenen Psychbereich ist
dieses Prozedere üblich, denn die „Fachkräfte“ sind nach Sichtung der
Bewerbungs- und Fortbildungsunterlagen nicht vom Fach, teilweise
werkeln drei Wohnbereichsleiter für einen Bereich an einem Projekt, jeder
in eine andere Richtung ziehend, so dass kein Prozess stattfinden kann.
Regelmäßig fällt eine der Wohnbereichsleitungen um, doch die
Fürsorgepflicht nimmt die Heimleitung und die Pflegedienstleitungen nicht
wahr, so wird weiter gearbeitet, bis es wieder zu einem Kollaps kommt.
Diesbezüglich äußert sich die Heimleitung nicht, bricht
lediglich stagniert in Tränen aus.
   Der geschlossene Bereich ist nach professioneller Sicht, auch des
Sozialpsychiatrischen Dienstes seiner Aufgabe nicht gewachsen. Vor allem
räumlich schafft die Atmosphäre ein angespanntes und gefährliches
Miteinander, in der die Mitarbeitet regelmäßig Gewalt erfahren müssen.
Doch sie schweigen, für geplante 70€ Brutto Gefahrenzulage im Monat. Die
Ursachen von Aggressionen sollen frühzeitig erkannt werden? Dabei wird das
Offensichtliche übersehen. Manche Bewohner sehen mit Betreten des
Wohnbereiches nie wieder die Freiheit, denn der Wohnbereich ist auf der
zweiten Etage, kein eigener abgeschlossener Garten, in denen die
Anspannungen durch Bewegung und Nikotin gemindert werden können.
Stattdessen ein gewöhnlicher Balkon, auf dem im zwei- bis drei Stunden
Takt unter Aufsicht geraucht werden darf und eine gläserne Tür, welche die
Freiheit sehbar macht, jedoch unerreichbar. Durch Beobachtungen zeigt
sich, dass die Therapeuten um Entspannung durch begleitende
Spaziergänge bemüht sind, doch auch dieses Vorgehen wird als
Nichttherapeutisch kritisiert. „Ich möchte keine Bewohner auf dem
Wohnbereichsflur sehen“, diktiert das zentrale Qualitätsmanagement, doch
wohin sollen die Bewohner? In ihre engen Doppelzimmer in denen die Fenster
aus Sicherheitsgründen abgeschlossen sein müssen? In den
kleinen Tagesraum mit beschränkten Blick auf den Innenhof? Manchmal müssen
die Bewohner den Pflegenden helfen, damit die Arbeit geschafft werden
kann, so berichteten Betroffene als therapeutische Maßnahme die Tische
decken zu müssen, Handläufe zu wüschen, Wäsche verteilen etc.
   Zur Belohnung müssen die Bewohner im Rahmen der fragwürdigen
Arbeitstherapie dann den Hof fegen, wie ich durch die
ergotherapeutische Leitung erfuhr, die Zigaretten einsammeln und die Wege
rund ums Haus säubern, teils in unergonomischer Haltung, denn Greifhilfen
etc. werden nicht zur Verfügung gestellt und Kritik an solchen Therapien
durch die ergotherapeutische Leitung ignoriert.
Kritisierende werden psychisch fertig gemacht, ihre Kompetenz in Frage
gestellt, bis sie selbst an sich zweifeln. So erzählte eine
Pflegehelferin, dass sie durch Heimleitung keine Hilfe erfuhr, als sie
massive Drohungen durch einen Bewohner erhielt und aufgrund von Ängsten
die Arbeit nicht mehr betreten konnte. Sie sei demnach nicht kompetent
genug in diesem Bereich zu arbeiten, schilderte sie fassungslos. Auch ich
bin fassungslos.
   Die Hausleitung sieht einfach zu. Auch dabei, wie ich während eines
Besuches des „Sonntagkaffees“ feststellen musste, dass die
Ergotherapeuten jeden Sonntag als Kellner dienen und nach Aussagen der
Bewohner zu Pflegehilfskräften werden, da die Pflege kontinuierlich
unterbesetzt ist. Da interessiert es nicht, dass manche Mitarbeiter über
300 Überstunden haben - ich wollte es selbst nicht glauben, als ich im
hauseigenen Diensplanprogramm die Zahl erspähte - mit keiner Aussicht, wie
kommentiert wurde, diese jemals ausgezahlt zu bekommen, geschweige denn
diese nehmen zu können. Schuften wird in Kauf genommen, doch leider macht
Arbeit hier nicht frei – ich entschuldige mich für den Vergleich. Sie
schafft psychische Ketten, Verdruss, Sorgen und Kummer. Eine Supervision
für die Mitarbeiter oder weitere sinnvolle und effektive
Entlastungsmöglichkeiten werden abgelehnt und Verlaufen bei Nachfragen im
Sande mit der Begründung, dass sie niemand möchte,
obgleich nach Therapiekonzept eine Psychologin zur Verfügung stehen
müsste. Der Einzige Gegner ist dabei das Portmonee. Es interessiert nicht,
dass dies im Pflegekonzept versprochen wurde, wie so viele
andere Dinge, wie 27 Werktage Urlaub, die in Realität zu 24
zusammenschrumpfen, trotz Früh-, Abend- und Nachtschichten, auch am
Wochenende, die sich schnell als Trug herausstellen.
   So etwas, liebe Leser/innen erfasst der MDK mit der Benotung „1.2 –
Sehr gut“ nicht. Auch ihm reicht das „satt und sauber“ vollkommen aus, um
solch eine Note zu vergeben. Dabei liegt es nicht nur daran, dass er gerne
wegsieht, sondern daran, dass selbst verschuldete Todesfälle, wie die
Heimleitung intern berichtete, nicht ans Tageslicht kommen. Ja,
Vernachlässigung in der Pflege findet statt, nicht nur im „Haus am Park“,
trotz eines exorbitanten Pflegesatzes von über 3000€ monatlich, versteht
sich. Die Wahrheit ist, Deutschland hat einen Pflegenotstand und bis 2030
müsste jeder Dritte Arbeitnehmer im Pflegebereich
arbeiten, um den auf uns zukommenden Pflegenden fachgerecht zu helfen. Wie
bezahlen? In Würde Altern ist eine Utopie der Vergangenheit und muss den
Fakten der brutalen Gegenwart weichen. Egal ob ambulanter Pflegedienst,
Pflegeheim oder –residenz verschiedenster GmbH’s, ihre lieben Angehörigen
werden einschlafen, doch nicht friedlich, sondern vernachlässigt und
erschöpft.
   Und solange sich die Christlich-Demokratische Regierung an Amerikas
Sozialsystem orientiert, werden noch weitere skandalöse Wahrheiten
aufgedeckt werden. Da hilft auch keine 1,2.