Die längste Zeit der Menschheit gab es keine Kriege

Den brachten erst die arbeitsscheuen, umherziehenden Halbnomaden, welche die Bauern zwangen, für sie zu arbeiten. Köpfe an Vieh (capitalis) und dessen Vermehrung  war ihnen das Höchste, und zu Beutezwecken entwickelten sie eine eigene Kriegerkaste (kshatriya), die nichts anderes zu tun hatte. Im Laufe der Zeit entwickelten sich auch eine Art Mittelstands-/Kaufmannskaste (vaishya), aus der zum Beispiel Mahatma Gandhi stammte. Die wichtigste Kaste waren die Brahmanen, denn sie sorgten für die metaphysische Apologetik der Ausbeutung und des Krieges und für die Rechtfertigung der Klassengesellschaft. Als "vorletzte Schicht" kamen dann noch die Bauern und Handwerker (Shudras), denen als unterste Schicht die dunkelhäutigen Urbewohner Indiens, die "unberührbaren" Dalit folgten.

In Europa hat das nicht so gut funktioniert.

Die Wälder waren dunkel, mystisch und weiblich und beherbergten viele Wesenheiten.