„Holt unser Gold heim – Der Kampf ums deutsche Staatsgold“

eine kenntnisreiche Rezension  im Politikteil der „Hessen-Depesche“:
http://www.hessen-depesche.de/politik/„holt-unser-gold-heim“-peter-boehringer-räumt-mit-einer-alten-legende-auf-und-erklärt,-warum-gold-deutschlands-souveränitätsanker-ist.html [unten nur Auszug]Enno Martin Cramer: GOLD: Der Edelmetallexperte Peter Boehringer hat ein aufschlussreiches und hochinformatives Buch zur Problematik der Bundesbank-Goldbestände im Ausland geschrieben, das im renommierten Münchner FinanzBuch Verlag erschienen ist. Boehringer sagt unmissverständlich: „Holt unser Gold heim!“ Warum er dieser Ansicht ist, kann man in meiner Rezension bei der HESSEN DEPESCHE lesen.

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…In einem Buch mit dem Titel „Holt unser Gold heim – Der Kampf ums deutsche Staatsgold“ (mit einem Vorwort von „Gold-Papst“ Bruno Bandulet), das vor kurzem im Münchner FinanzBuch Verlag erschienen ist, erklärt Boehringer, warum das deutsche Staatsgold mehr ist als nur ein bilanzieller Posten der Bundesbank ist und warum es für Deutschland eine große Bedeutung hat, sämtliche Gold-Bestände ins Inland zu verlagern. Boehringers faktenreiche Schrift bietet eine Mischung aus theoretischem Grundlagenwerk, zeitgeschichtlicher Abhandlung, Streitschrift und Materialsammlung. Zunächst zeigt der Autor auf, dass Staatsgold nicht nur ein letzter Rest solider Substanz in einem stürmischen Weltfinanzsystem ist, sondern auch Basis staatlicher Souveränität. Der unlängst in die AfD eingetretene Liberale ist kein Freund ungedeckten Papiergeldes („fiat money“), denn er schreibt in seinem Buch: „Eine Gold-Deckung der Währung, wenn auch nur teilweise, wäre nichts anderes als eine Rückkehr zum natürlichen Zustand, denn Gold und Silber sind natürliches Geld. Also das einzige Geld, das zu seiner Durchsetzung keine staatlichen Zwangsmaßnahmen, sprich Monopolgesetze, benötigt.“

Souveränität durch Gold: Zum Gold als Souveränitätsanker äußert der Edelmetallspezialist: „Gold ist materialisierte Arbeit und verbürgt dem Individuum Freiheit und eine gewisse Unabhängigkeit. Staatsgold ist (soweit nicht geraubt oder mit unfairen Seigniorage-Gewinnen aus bedrucktem Papiergeld bezahlt) materialisierte Steuersubstanz aus früheren Wirtschaftserfolgen einer arbeitenden Nation und verbürgt einer Nation folglich und gerechterweise ein Stück Souveränität.“ Als Garant der Freiheit sei Gold sowohl individuell als auch für eine Gesellschaft von höchster Relevanz. Staatsgold ist für Boehringer Volksgold und Eigentum der Bürger, das auf eigenem Territorium verwahrt werden müsse, um möglicher fremder Einflussnahme entzogen zu werden.

Der Autor bietet den Lesern ebenso einen historischen Abriss über das deutsche Gold nach 1945. Als entscheidende Zäsur für den Aufbau der deutschen Goldbestände sieht er den „Blessing-Kotau“ im Jahr 1967 an. Diese geldpolitische Unterwerfung der Bundesrepublik gegenüber den USA dokumentiert der sogenannte „Blessing-Brief“, ein Schreiben des damaligen Bundesbankpräsidenten Karl Blessing an Fed-Chef William McChesney Martin vom 30. März 1967. Boehringer gibt in „Holt unser Gold heim“ erstmals im Druck das komplette Dokument in deutscher Übersetzung wieder. …Peter Boehringer: Holt unser Gold heim – Der Kampf ums deutsche Staatsgold
FinanzBuch Verlag, 432 Seiten, geb., € 19,99 ISBN 978-3898799157