Katze

http://www.sott.net/article/315080-Former-Israeli-Intel-Operatives-Run-Security-at-Brussels-Airport

Frühere israelische Geheimdienstler kümmern sich um die Sicherheit am Brüsseler Flughafen

von Sott.net, 23.03.2016

Die Sicherheitsfirma ICTS ist für die Sicherheit am Brüsseler Flughafen zuständig. Dort gab es gestern früh eine Bombenattentat.

ICTS wurde 1982 von ehemaligen Mitgliedern von Shin Bet und El Al gegründet. Shin Bet ist Israels Inlandsgeheimdienst und El Al ist die staatliche israelische Fluglinie (mit eigenem Sicherheitsdienst). ICTS ist auf der ganzen Welt beim Flughafensicherheitsdienst vertreten. Sie arbeitet in den Niederlanden, Deutschland, Spanien, Italien, Portugal, Japan und Russland. ICTS verwendet das in Israel gebräuchliche Sicherheitssystem. Dabei wird von den Passagieren ein Profil erstellt, um einzuschätzen welche mögliche Gefahr jemand aufgrund von bestimmten Indikatoren wie Alter, Name, Herkunft und Verhalten (durch eine Befragung) darstellt.

Vorsitzender des Aufsichtsrates von ICTS ist Menachem J. Atzmon. Atzmon ist ein ehemaliges Parteimitglied des Likud. Er wurde 1996 wegen Betrug und Veruntreuung angeklagt und verurteilt, es ging um die missbräuchliche Verwendung von Spendengeldern. Atzmon ist ebenfalls Vorstandsvorsitzender der Rostock Port, Deutschland.

Das ist jedoch nicht das erste Mal, dass ICTS wegen eines möglichen Sicherheitsversagens, das zu einem „muslimischen Terrorangriff“ führte, unter Beobachtung steht.

Als Sicherheitsdienst für den Amsterdamer Flughafen Schiphol und United Airlines und US Airways kam das Sicherheitssystem der Firma in die Kritik, weil sie den damaligen „Unterhosenbomber“ Umar Farouk Abdulmutallab beim Boarding irgendwie mit Sprengstoff „durchschlüpfen“ ließen (Northwest Airlines 253 von Amsterdam nach Detroit an Weihnachten 2009). (Anm.d.Ü.: guter Artikel hierzu): http://www.hintergrund.de/20100104639/globales/terrorismus/der-weihnachtsbomber-als-kriegsvorwand.html

Der Weihnachtsbomber, wie er auch genannt wird, war nicht der übliche verdrossene Araber oder der kleine muslimische Helfer. Er war der Sohn des nigerianischen Bankmoguls und ehemaligen nigerianischen Ministers Alhaji Umaru Mutallab, einem der reichsten Männer Afrikas. Wir reden hier von der afrikanischen Kolonialelite einer afrikanischen Variante des britischen „Klüngels“. Als er sich in London aufhielt lebte sein Sohn, der Unterhosenbomber, in einem 4 Millionen Pfund Appartement in der Mansfield Street, im Westend. Er besaß auch Visa für mehrere Länder, darunter für die USA.

Im Gegensatz zu anderen mutmaßlich muslimischen Terroristen, die ihre Pässe zum Schauplatz des „Selbstmordanschlags“ mitnehmen (und die dort dann oft von der Polizei gefunden werden), erschien Abudulmutallab für seinen Flug in die USA am Flughafen Schiphol mit einer einfachen Fahrkarte (Anm.d.Ü.: „one way ticket“ bedeutet auch Himmelfahrtskommando ;), ohne Gepäck und OHNE Pass.

Also eigentlich sollte so etwas das vorzeitige Ende seines geplanten Attentats bedeuten. Aber der Detroiter Anwalt und Augenzeuge der Vorgänge in Schiphol, Kurt Haskell, sagt, Abdulmutallab bekam die Hilfe eines gut gekleideten Inders, der den Jungen bis zum Boardingschalter begleitete und dem Personal dort sagte, Abdulmutallab besäße keinen Pass, aber man solle ihn trotzdem an Bord lassen. Als man dem gut gekleideten Mann sagte, er müsse sich an den Sicherheitsmanager wenden, da tat er das und so kam der Unterhosenbomber erfolgreich an Bord des Flugzeugs.

Also da hat jemand echt seine Beziehungen spielen lassen und das ganze Trara damals in der Presse, ob das Sicherheitssystem versagt habe oder nicht, war einfach anmaßend. Denn wenn der Unterhosenbomber ohne Pass am Flugsteig erschien, dann ging er nicht durch die normale Prozedur, denn schon am Check-In Schalter muss man seinen Pass vorzeigen.

Höchstwahrscheinlich wurde Abdulmutallab als VIP von dem gut gekleideten Mann an das Gate gebracht. Aber wie können zwei verdächtig aussehende Kerle, mindestens einer davon ohne Pass aber mit Sprengstoff, bis zum Gate eines Flughafens gelangen und dann an Bord eines Fliegers? Die Antwort: das geht nicht – außer man hat ein paar Freunde unter den Leuten, die den Sicherheitsdienst machen. In diesem Fall ICTS.

Wenige Monate nach der Unterhosenattacke hat das US Außenministerium eingestanden, dass man über Mutallabs Absichten seit längerem Bescheid wusste. Man habe sein Einreisevisum in die USA nicht zurückgezogen weil man sehen wollte, was er tatsächlich treibt.

„Eine Aberkennung hätte ihre Vorhaben verraten“, sagte Kennedy als Zeuge vor einem Ausschuss (House Committee on Homeland Security). Abdulmutallab zu erlauben, sein Visum zu behalten, hätte die Chancen der Bundesermittler erhöht, mehr über das Terrornetzwerk zu erfahren, dessen Teilnahme er beschuldigt wird. „Besser das als einfach nur einen Soldaten hochgehen zu lassen.“

Aber es gibt noch mehr Sicherheitspatzer von ICTS. Im Dezember 2001 ließ man irgendwie den verwirrten Schuhbomber Richard Reid in Paris an Bord eines Fluges nach Miami. Und das nachdem ICTS den Schuhbomber schon im Juli 2001 in Amsterdam durch die Sicherheitskontrolle für einen Flug nach Tel Aviv schaffte. Das war anscheinend ein einwöchiger bezahlter Urlaub in die israelische Stadt. Was genau er da machte bleibt ein Rätsel. Reid sagte später, ICTS/El Al hätte den Sprengstoff in seinen Schuhen bei seinem Flug nach Tel Aviv nicht entdeckt. Das ist eine bemerkenswerte Feststellung, bedenkt man die strengen Sicherheitsbedingungen der israelischen Fluglinie und bedenkt man die Tatsache, dass sie ihn sechs Monate später mit dem gleichen Typ „Schuhbombe“ an Bord des Miami-Fluges ließen. Israel hat weder die amerikanischen oder die britischen oder andere Sicherheitsbehörden über ihre Bedenken über Reid informiert. Reids Tante, Claudette Lewis, die Reid im Süden Londons großzog, sagte, sie glaube dass man ihrem Neffen das „Gehirn gewaschen“ hätte.

ICTS hatte ebenso einige der angeblichen 9/11-Entführer entwischen lassen, die am 11. September 2001 angeblich vom Bostoner Flughafen Logan abflogen. ICTS war weiterhin mit der Sicherheit des Londoner Busnetzes während der Bombenattentate der „Selbstmörder“ am 7. Juli 2005 verantwortlich. Und zwei seiner Tochterunternehmen, ICTS UK und ICTS Europe Systems, haben ihre Büros im Tavistock House, Tavisock Square in London. Dort explodierte am selben Tag die Bombe in einem Londoner Bus.

Alles in allem eine schöne Leistung. Und man fragt sich, wie viele Terroranschläge verhindert und wie viele unschuldige Menschenleben hätten gerettet werden können, wie weit wir vom heute boomenden Polizeistaat entfernt wären, wenn Einrichtungen wie ICTS und jene die sie unterstützen nicht so viele unwahrscheinliche und unglückliche „muslimische Terroristen“ hätten „durchschlüpfen“ lassen.

Von allen autoritären „Führern“ profitiert die politische Elite des Staates Israel am meisten von der Unsicherheit durch die „muslimischen Terroristen“. Und von allen die unter den Terroranschlägen leiden, leiden Menschen muslimischen Glaubens mit Abstand am meisten darunter. Israel, ein Staat der auf gestohlenem palästinensischen Land errichtet wurde und von Moslems umgeben ist, braucht weiterhin die Bedrohung des „islamischen Terrorismus“ um seine Existenz zu rechtfertigen. Die Europäer und der „Westen“ sollen die israelische Haltung gegenüber Palästinensern einnehmen. Indem man diese irren Pläne so vorantreibt werden Bedingungen geschaffen, in denen sich die Ereignisse Nazi-Deutschlands wiederholen könnten. Nur sind dieses mal die Moslems in der Rolle der Juden.

Selbst eine israelische Zeitung schildert die Vorgänge sehr ählich.
http://www.haaretz.com/israeli-firm-blasted-for-letting-would-be-plane-bomber-slip-through-1.261107