Keine Heuchelei bitte !

In der heutigen,schamfreien Zeit,ist es meines Erachtens schon ziemlich ,-nun ja,saganwamal ,-jesuitisch argumentiert,

sich über Packsiggis Stinkefinger zu echaufieren.In einer Zeit,wo das beliebte Fäkalwort "Scheisse" zum Alltagsvokabular

selbst unserer höchsten Politiker gehört, wo im TV schon im Frühprogramm fröhlich "gefickt" ,"gekotzt"und "rumgeschwult"

wird,wo in Kinderprogramm für die Kleinsten gepubst,geschissen und Nasgebort wird,das es einer Josephine Mutzenbacher

die Schamesröte auf die Bauchlappen treiben würde, da ist die Empööörung(Claudia Fatima Roth) über diese Alltagsgeste

geheuchelt. Gutes Benehmen und eine zivilisierte Sprache waren bis in die 70iger Jahre durchaus ein Zeichen von Kultur,

gegenseitiger Wertschätztung und Ehrerbietung der Weiblichkeit gegenüber konsens. Auch darum haben uns die links-

grün versifften Pöbler gebracht.-Man muss ja nicht mittun-. Ich find der Stinkefinger passt sehr gut zum Genossen

Gabriel. Ein Mann,der in aller Öffendlichkeit,sich auf Kosten seines eigenen Vaters,der verstorben sich nicht dagegen

wehren kann, zu profilieren sucht.- Nee,! Also so einer wurde in meinen Familienkreisen zumindest als Schubiak tituliert

und fürderhin geschnitten.Man tut so was einfach nicht. Wenigstens nicht in der Familie.Seiner Zeit hatte schlieslich jeder

mindestens einen Nazi in der Sippschaft. Es gibt ja durchaus einige,die den Aufstieg aus prekären Verhältnissen gemeistert

haben.Anderen,die es auch versuchen bleibt ewig der süssliche Geruch der Gosse. deshalb meine ich,der Stinkefinger

passt zum Genossen Gabriel.

Schönen Tach och !

Heiner Behr