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Bilder vom größten Meteoriten der Welt in Namibia

In Namibia kam der grösste bisher gefundene Meteorit nieder: der Hoba-Meteorit. Die Fotos zeigen den wohl imposantesten Meteoriten der Welt! Er liegt im Nordosten des Landes nahe der Hoba Farm, bei Grootfontain. Der Metallklumpen hat ein Volumen von ca. 9m³ und wiegt über 50 Tonnen. Wieso er die Erde erreichte ohne einen Krater zu hinterlassen und ohne zu zerspringen, gehört zu den Rätseln der Astronomie. Es sind jedenfalls keinerlei Einschlagsspuren zu sehen, wie die Bilder zeigen.

Der größte und schwerste Meteorit der Welt

Ein Besuch dieses Ortes im Nordosten Namibias ist für Meteoritenfans ein MUSS! Der Himmelskörper liegt in einer einsamen Gegend. Der Weg dorthin von der Hauptstrasse ist jedoch gut ausgeschildert. (Schotterweg)

Vor Ort trifft man kaum Besucher - was ein wenig verwundert, denn der Meteorit ist wirklich imposant!

Es ist wirklich rätselhaft, warum der riesige Klumpen beim Aufprall nicht zerborsten ist. Noch verwunderlicher ist, dass das tonnenschwere Gebilde keinen Krater hinterlassen hat.

Der Meteorit liegt da, als hätte ihn jemand dort hingelegt! Waren da vielleicht Ausserirdische im Spiel. Ist er von Ufos in grauer Vorzeit dort verbracht worden?

Nach unseren Untersuchungen würde ein solches Gebilde schon bei Fall aus 10m Höhe einen Krater hinterlassen. Wie groß erst müsste dieser Krater sein, wenn der riesige Metalklumpen mit zigtausenden KM pro Stunde auf die Erde knallt. Aufprallspuren sind allerdings nirgendwo auszumachen!

Die Angaben über das Gewicht schwanken zwischen 50 bis 60 Tonnen. Sein Volumen beträgt etwa neun Kubikmeter. Der Meteorit schlug vor zirka 80.000 Jahren auf der Erde ein. Sein geschätztes Alter beträgt 190 bis 410 Millionen Jahre.

Der Meteorit besteht zu zirka 82 % aus Eisen, zu zirka 16 % aus Nickel und zu zirka 1 % aus Cobalt. Darüber hinaus enthält er eine Reihe von Spurenelementen wie Chrom, Gallium, Germanium, Iridium, Kohlenstoff, Kupfer, Schwefel und Zink. Meteoriten mit Nickelgehalten von über 15 % werden als Ataxite bezeichnet.

Der Hoba-Meteorit wurde 1920 von Jacobus Hermanus Brits entdeckt. Am 15. März 1955 wurde er mit Genehmigung der damaligen Farmbesitzerin, Frau Olga Scheel, zum nationalen Denkmal erklärt. Der Besitzer des Jahres 1987, Herr J. Engelbrecht, hat dem Rat für Denkmäler das Gebiet um den Meteoriten herum geschenkt. Daraufhin wurde das Gelände um den Meteoriten herum vom Rat für Denkmäler und der Rössing Uranium Ltd. verschönert.

Das Erdreich um den Meteoriten wurde ausgegraben und eine Art Amphitheater angelegt. Ferner wurden Toiletten, ein ausgebauter Pfad zum Meteoriten, ein kleines Kassenhaus mit einem Geschäft und Grillplätze angelegt.

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