Jetzt mit neuer Amnestyaktion: Dringende mit zwei neuen Change.org Onlinepetitionen und Amnesty-Aktion/Petition: Schon wieder drohen jederzeit Hinrichtungen in Indonesien!

Es sind schon wieder drohende Hinrichtungen in Indonesien, die jederzeit druchgeführt werden können!

Hier die neue Onlinepetition von Change.org gegen die allgemeinen Hinrichtungen in Indonesien:

https://www.change.org/p/letter-to-indonesia-president-widodo-to-cease-executing-drugs-offenders

sowie eine neue Change.org Onlinepetition für die Australier:

https://www.change.org/p/mercy-for-andrew-chan-and-myuran-sukumaran

und

http://mercycampaign.org/

Hier eine Art Petition von austrailischen Amnesty International:

http://www.amnesty.org.au/action/action/36419/

Hier ist die neue Amnesty E-mail und Appellaktion (mit Adressen) gegen diese Hinrichtungen: -

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-305-2014-4/mindestens-zehn-weitere-hinrichtungen-geplant

Hier mit neuen Amnesty "Offenen Brief" :

http://www.amnesty.de/2015/2/19/indonesien-hinrichtung-von-elf-menschen-stoppen?destination=suche%3Fwords%3Dindonesien%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block

hier noch ein Ausschnitt von Amnesty:

In Indonesien steht die Hinrichtung von mindestens zehn Personen unmittelbar bevor. Drei Häftlinge wurden von den Behörden auf die Insel Nusa Kambangan gebracht, wo die Hinrichtungen vollstreckt werden sollen.

Am Morgen des 4. März haben indonesischen Behörden drei Häftlinge auf die Insel Nusa Kambangan in der Provinz Zentral-Java bringen lassen, wo ihre Todesurteile vollstreckt werden sollen. Die beiden australischen Staatsbürger Andrew Chan und Myuran Sukumaran wurden aus dem Kerobokan Gefängnis in Bali dorthin überstellt, der Nigerianer Raheem Agbaje Salami aus dem Madiun-Gefängnis in der Provinz Ost-Java. Bislang haben die Behörden weder die Gefangenen noch ihre Rechtsbeistände über die bevorstehende Hinrichtung informiert. Dies muss gesetzesgemäß 72 Stunden im Voraus geschehen.

Obwohl noch nicht offiziell bekannt gegeben wurde, wessen Hinrichtung bevorsteht, sollen auch der Indonesier Zainal Abidin, der Ghanaer Martin Anderson alias Belo, der Brasilianer Rodrigo Gularte und vier weitere Personen unmittelbar hingerichtet werden. Alle zehn sind wegen Drogenschmuggels zum Tode verurteilt worden. Die Todesstrafe darf laut dem Völkerrecht nur für "schwerste Verbrechen" verhängt werden. Drogenkriminalität kann dieser Kategorie nicht zugeordnet werden. Der indonesische Präsident Joko Widodo hatte die Gnadengesuche der Verurteilten im Dezember 2014 bzw. Januar 2015 abgelehnt. Die Rechtsbeistände von Andrew Chan, Myuran Sukumaran und Raheem Agbaje Salami haben bei den Verwaltungsgerichten Rechtsmittel gegen die Ablehnung der Gnadengesuche durch den Präsidenten eingelegt. Mindestens zwei der zehn Verurteilten haben eine Überprüfung ihres Falles beim Obersten Gerichtshof beantragt. Bei Rodrigo Gularte wurden eine paranoide Schizophrenie und eine bipolare Störung mit psychotischen Symptomen diagnostiziert. Seit er sich in Haft befindet, hat sich sein Gesundheitszustand noch verschlechtert. Berichten zufolge führen die Behörden derzeit eine Bewertung seines Gesundheitszustands durch.

Amnesty International lehnt die Todesstrafe uneingeschränkt und in allen Fällen ab, da sie die grausamste, unmenschlichste und erniedrigendste aller Strafen darstellt und das Recht auf Leben verletzt.

Bitte unterstützt diese Aktionen!

Patrick Steinhuber, 94496 Ortenburg