PecuniaOlet

Gender-Mainstreaming: Einfalt greift zur Nazikeule, Besonnenheit zu Argumenten

Eigentlich müsste die "Nazikeule" aufgrund ständig missbräuchlicher Verwendung in diesem Lande schon so spröde und "abgedroschen" sein, dass sie bricht. Jedenfalls taugt sie nicht mehr als Ersatz für Argumente und zur Verunglimpfung politischer Gegner und abweichender Meinungen. Sie nervt nur noch, ist so einfallslos und spießig wie die meisten ihrer Verwender, und hat im gesellschaftlichen und politischen Diskurs längst ausgedient.

Die pauschale jakobinische Diskriminierung und Verdammnis Andersdenkender ist bei Figuren wie Volker Beck allerdings schon ein cerebral "eingebranntes" und eingeschliffenes Reaktionsmuster und Strukturphänomen, von dem er sich wohl auch durch angestrengtestes Nachdenken nie wieder wird lösen können.

Wenn die AfD in Baden-Württemberg einstimmig eine Resolution zum Thema "Gender-Mainstreaming" verabschiedet, weckt das natürlich die Pawlowschen Reflexe der Einfach-Gestrickten und Hirn-Mechanisierten.Dafür sollte man auch ein gewisses Verständnis aufbringen, denn bestimmte Motive führen bei diesen Dressierten stets zuverlässig und berechenbar zu Jaulen - Kläffen - Nazikeule. Um den Inhalt an sich geht es erst gar nicht. Er ist auch weniger interessant, denn er erfordert Zuhören - Mitdenken - Argumentieren. 

"Gender-Mainstreaming" bedeutet ursprünglich eigentlich nur, eine Gleichstellung der Geschlechter innerhalb sämtlicher gesellschaftlicher Situationen durchzusetzen. Eigentlich meinte man damals eine "Gleichstellung" und keineswegs - wie heute - eine "Gleichschaltung". Auch ist man sich über die Anzahl der Geschlechter heute wohl nicht mehr ganz einig. Innerhalb der Skala zwischen (theoretisch) 100 Prozent männlich und 100 Prozent weiblich befindet sich natürlich -ähnlich einem Zeitstrahl - eine unendliche Anzahl von "Gender-Punkten", die dringend berücksichtigt und statistisch erfasst werden müssen, damit nur kein Punkt innerhalb des großen Gender-Spektrums übersehen und eventuell benachteiligt wird. Das Problem dabei ist nur, der Natur unmissverständlich klar zu machen, dass sie bei der vollständigen Gleichschaltung irgendwie versagt hat. Daher ist eine Korrektur seitens linker und grüner Kreise notwendig. Spricht dann die Natur irgendwann durch die Vermittlung eines Menschen, ist dieser Mensch ein Nazi oder Homophober, mitunter auch ein Sexist oder Frauen- bzw. Transgender-Schänder etc. Das ist der völlig normale Wahnsinn, an den wir uns zwischenzeitlich eigentlich alle gewöhnt haben. Von dieser Art von Grünen ist nichts Neues mehr zu erwarten, sie haben fertig, sind berechenbar, langweilig, spießig, einfallslos, dumpf, nervig, ermüdend, und im Grunde ein trauriger und erstarrter Haufen.