Giftiges Wasser - China leidet unter bedrohlicher Wasserkrise

homo idioticus!

Nach nunmehr drei Jahrzehnten ungebremsten Wachstums leidet Chinas Bevölkerung besonders unter den starken Umweltschäden. Die Luft und das Wasser sind stark verschmutzt. Bereits mehr als 40 Prozent des Ackerlands sind verseucht. Bereits 2002 warnten chinesische Wasserexperten, dass China im Jahr 2030 in der Wasserkrise stecken könnte. Doch schon jetzt leidet China unter verseuchtem Trinkwasser und Mineralwasser. Die horrende Wasserverschmutzung, die als Schattenseite des chinesischen Wirtschaftswunders gilt, wird immer schlimmer und bedroht die chinesische Gesellschaft. Als Folge des Bevölkerungswachstums und des wirtschaftlichen Aufstiegs ist der Zustand der Wasserknappheit und Wasserverschmutzung bedrohlich. Das Grundwasser wurde ausgebeutet und nach den Kriterien der Vereinten Nationen herrscht in über 300 der 661 chinesischen Städte „Wasserknappheit“ oder sogar „extreme Wasserknappheit“. Zusätzlich sorgen Fabriken für Aufsehen, die ihr unbehandeltes Abwasser in den Boden pumpten.

Während die Reichen aus China wegen Umweltverschmutzungen flüchten, importiert Europa weiterhin landwirtschaftliche Erzeugnisse aus China. Nach chinesischen Zollangaben 2014 für rund 1,95 Milliarden US-Dollar nach Deutschland. Siehe Vorsicht: Noch mehr hochbelastete Lebensmittel aus China!

Das giftige Wasser, die giftige Luft und die giftigen Lebensmittel – viele reiche Chinesen wandern aus ins nahe Hongkong, ins ferne Europa oder nach Nordamerika. Im vergangenen Jahr haben Chinesen insgesamt mehr als 30 Milliarden US-Dollar in Immobilien im Ausland investiert. Damit hat China auch erstmals Kanada als das Herkunftsland der größten Käufergruppe von US-Immobilien überholt. Von 2010 bis 2015 haben Chinesen mehr als 93 Milliarden US-Dollar in ausländische Immobilien und 208 Milliarden US-Dollar in Immobilienwertpapiere investiert.

Das Pekinger Trinkwasserreservoir hat seit mindestens drei Jahren Schwermetallrückstände (Stickstoff, Chrom, Blei, Ammoniumstickstoff), die dem 20-fachen WHO-Standard entsprechen, wie eine Studie zeigt.

Zwischen 2007 und 2010 betrug der Bleigehalt mehr als 200 Mikrogramm pro Liter – ob dies auch heute noch so ist, bleibt im Unklaren. Der Normalwert beträgt – lt. WHO – 10 µg, der höchstzulässige Wert 15 ��g. Der chinesische nationale Standardwert für Wasser liegt bei unter 50 µg.

Immerhin entsprechen 50% des Trinkwassers in China nicht einmal den eigenen Gesundheitsstandards. Das bedeutet, dass hunderte Millionen Menschen kontaminiertes Trinkwasser zu sich nehmen.

In der Studie wird der Grund dieser Belastung aufgezeigt: intensive Landwirtschaft mit zügelloser Verwendung von Kunstdünger, dazu kommen industrielle Verschmutzungsfaktoren wie Minen sowie der giftige Rückstand von Herbiziden, außerdem Rückstände von Reinigungsmitteln und Kanalwasser.

Prof. Zhang Quanfa, Wissenschaftler der chinesischen Akademie des Botanischen Gartens Wuhan und Projektleiter, verweigerte ein Interview wegen der Brisanz des Inhaltes der Studie.

https://netzfrauen.org/2016/07/04/giftiges-wasser-china-leidet-unter-bedrohlicher-wasserkrise-chinas-bottled-water-the-next-health-crisis/