Islamisieren?

Der wache Europäer macht sein Seelenheil nicht von quantitativen und rituellen Aspekten abhängig.

Es kommt auf seine Einstellung und seine Haltung und Verantwortung gegenüber Schöpfung und Mensch an, nicht darauf, wie oft und in welche Richtung er sich bückt,ob er seine Frauen verpackt, und welche Art Fleisch er verschmäht. Im Zweifel verzichtet er lieber ganz auf Fleisch. Der Europäer macht keinen Unterschied zwischen "Gläubigen" und "Ungläubigen", seine Solidarität gilt Menschen, die ihm sympathisch sind.

Der wache Europäer hat es nicht nötig, seine Frauen vor den begehrlichen Blicken Dritter zu verhüllen, weil der Durchschnittsmann es gelernt hat, sich zu beherrschen.

Er bedarf auch keiner Verbände, die ihm vorschreiben, wie oft und wo er und seine Familie zu beten hat, und keiner Rügen, falls dies unterbleibt.

Potentielle "Sünden", die nur deshalb unterbleiben, weil man das angebliche Objekt der Begierde verhüllt, sind dem Europäer suspekt.

Er braucht deshalb keine Islamisierung.

Die moralische Verkommenheit ist überall dieselbe. Im Verborgenen blüht sie aber meist noch mehr.

Heuchelei und Bigotterie gibt es auch im Islam zur Genüge,