Reiseberichte

Bilder: Alles über Barcelona

Barcelona ist eine Großstadt am Mittelmeer, eine Weltstadt voller Kontraste. Im Stadtkern dieser von den Römern gegründeten Stadt findet man die Elemente der Vergangenheit harmonisch zusammen mit den schönsten Beispielen zeitgenössischer Architektur.

Das Barrio Gotic ist das neuralgische Zentrum der katalanischen Hauptstadt. Hier findet man nicht nur das für Barcelona typische Ambiente, sondern auch einige der wichtigsten Gebäude der Stadt. Die Kathedrale bildet ein herrliches Beispiel der Gotik der spanischen Ostküste. Ende des 13. Jahrhunderts wurde mit dem Bau begonnen, 6 Jahrhunderte später wurde die Kathedrale fertiggestellt. Hinter ihrer neugotischen Fassade des 19. Jahrhundert verbirgt sich ein dreischiffiger Kirchenraum, in welchem man Gewölbe mit Kreuzbögen im Ogivalstil, die Kanzel und den Chor bewundern kann. Weitere interessante Nebengebäude der Kathedrale sind die Kapellen, wie z.B. Santa Llúcia, Sant Olegari oder Sant Climent, sowie der weitläufige Kreuzgang, der Mitte des 15. Jahrhunderts vollendet wurde. Die Hauptkapelle befindet sich über der Krypta und wird von dem Sarkophag der Heiligen Eulalia präsidiert.

Neben der Kathedrale erheben sich mehrere mittelalterliche Paläste. Die Casa del’Ardiaca, welche im 15. Jahrhundert über den Resten der alten römischen Stadtmauer rekonstruiert wurde, ist eines der Hauptwerke der Spätgotik. Gegenwärtig ist sie der Sitz des 'Instituto Municipal de Historia' (Städtisches Geschichtsinstitut), in welchem das historische Archiv von Barcelona aufbewahrt wird. Der Palau Rial Major, die traditionelle Residenz der Grafen von Barcelona, wurde zwischen dem 9. und 14. Jahrhundert erbaut. Die langen Bauzeiten bewirkten eine harmonische Überlagerung des romanischen und gotischen Stils.

Während sich im Außenbereich ein Glockenturm erhebt, der eine Höhe von 40 Metern erreicht, zeichnet sich im Inneren insbesondere der 'Salón del Tinell', ein grosser Saal mit sechs Rundbögen, aus. Im angrenzenden Palau Episcopal(Bischöflicher Palast) sind die Vorderseite und die ursprüngliche Freitreppe (beide stammen aus dem 13. Jahrhundert) noch heute erhalten.

Die Ciutat Vella (Altstadt) besitzt als weiteren sehenswerten Ort, den man auf keinen Fall verpassen sollte, die Plaza de Sant Jaume, die von dem Palau de la Generalitat und dem Rathaus flankiert wird. Der Palau de la Generalitat, der Sitz der autonomen katalanischen Regionalregierung, wurde im 15. Jahrhundert imgotischen Stil errichtet. Die Hauptfassade des Gebäudes wurde Ende des 16. Jahrhunderts im Renaissancestil vollendet, während die seitliche Fassade aus früherer Zeit stammt und bereits Mitte des 15. Jahrhunderts von Marc Safont
gebaut wurde. Besonders hervorzuheben sind die grossartige innere Freitreppe sowie der Patio de los Naranjos (Hof der Orangenbäume), während man im oberen Stockwerk des Gebäudes die im 15. Jahrhundert vollendete Kapelle Sant Jordi mitihrer schönen im spätgotischen Stil errichteten Fassade betrachten kann.

Das angrenzende Rathaus befindet sich in der Casa de la Ciutat, einem Gebäude dessen Bau im 14. Jahrhundert unter der Herrschaft von Jaume II. befehligt wurde. Charakteristisch für das Äußere sind seine neoklassizistische auptfassade (16. Jahrhundert) und jene Seite, welche zur Strasse Calle de la Ciutat zeigt und gotischer Ausführung ist. Der berühmteste Raum ist der 'Saló de Cent', der im 16. Jahrhundert von den Mitgliedern der Consell de Cent, welche die Stadt zu dieser Zeit regierten, eingeweiht wurde.

Von der Plaza de Catalunya bis zum olumbusdenkmal führt Las Ramblas, eine beliebte und belebte Promenade, die von Blumen- und Zeitungsständen gesäumt ist und einige wichtige Besichtigungsobjekte aufweist. Das erste ist der Palau de la Virreina: Es handelt sich hierbei um ein im 18. Jahrhundert in einer dem Stil Luis XIV. ähnlichen Stilrichtung erbautes Gebäude, das heute regionales Ausstellungszentrum ist. Ein Stückchen weiter befindet sich der auffällige und mit reichhaltigem Angebot lockende Mercado de la Boquería, ein Markt, der seinen Namen von dem angrenzenden neuen Stadtviertel Pla de la Boquería hat. Auf diesem Platz, der sich durch seinen von dem Künstler Joan Miró 1970 realisierten Boden auszeichnet, findet man das Gran Teatre del Liceu (Opernhaus). Eröffnet im Jahre 1848 und im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts rekonstruiert, beherbergt dieses emblematische Gebäude einen wichtigen Teil der Musiksaison Barcelonas. Geht man danach Richtung Hafen weiter, so findet man den Palau Güell, ein Gebäude, das zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Kennzeichen dieses von Antonio Gaudí entworfenen Bauwerks sind seine Fassade aus weissem Stein sowie die Eingangsbögen.

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