PecuniaOlet

Wer schürt den Hass auf Flüchtlinge und Muslime am meisten?

Heute hörte ich von einer Bekannten, dass es den Eltern deutscher Schüler einer Grundschule in Ulm (Stadtteil Blaustein) verboten wurde, ihren Kindern Pausenbrote mit Schweinefleisch mitzugeben. 

Von Kindergärten hörte ich, dass die Erzieherinnen darum baten, die Kinder bei ihren Geburtstagen nicht mit kleinen Gummibärchen-Geschenktüten als Gabe für die anderen Kinder zu versorgen, da sich muslimische Mütter beschwert hatten. Die Kinder würden dann zu Hause weinen, weil es ihnen aufgrund des angeblichen Schweinschwarten- Gelatinegehaltes verboten sei, davon zu naschen.

Beim ersten Fall habe ich nicht näher überprüft (denn solch ein "Verbot" wäre gar nicht zulässig), ob es sich wirklich um ein Verbot oder lediglich um eine Empfehlung handelte. Auf Nachfrage sagte mir aber eine betroffene Mutter, dass es sich tatsächlich um eine Art "Verbot" handeln soll. Allerdings frage ich mich, wie dann Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.

Solche und ähnliche Beispiele, wo mitunter ja auch so weit gegangen wird, aus "Rücksicht" traditionelle Feiern auszulassen oder umzubenennen, gibt es zwischenzeitlich zuhauf, und die Betroffenen motzen, maulen und - gehorchen! Zwar murrend, aber sie kuschen.

Sie jaulen und schimpfen und wählen bei nächster Gelegenheit - CDU oder SPD.

Sie schimpfen und hetzen dann gegen Muslime, statt auf die wirklich Verantwortlichen los zu gehen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen.

Es staut sich zunehmender Groll, und dann hört man schon auch mal von Ärzten Aussagen und Parolen, die ich an dieser Stelle nicht wiederholen kann. Wen wählt dieser Arzt dann aber? FDP.

Die Muslime wurden eingeladen - und sie wurden und werden ermuntert zu fordern und sich ihnen und ihren Gepflogenheiten anzupassen. Da versuchen sie dann, so weit wie möglich zu gehen - wie kleine Kinder. Das, was wir unter Anstand und Zurückhaltung verstehen, ist ihr Ding nicht.. Das nervt auch viele säkulare Muslime, die zum Beispiel immer wieder von der Verwandtschaft beschimpft werden, wenn sie ganz offen eine Leberkäs-Semmel essen oder Alkohol trinken. Das ist aber so, und das weiß man vorher.

Wer hier gehorcht und murrend kuscht, statt sich nachhaltig, entschieden und vehement zu wehren, schafft Ressentiments. Und die bringen keinem etwas - außer dem üblichen Gesockse.

Der Oberbürgermeister der bayerischen Nachbarstadt Ulms, Neu-Ulm, bekam mal von Khaled el Masri (2003 vom CIA verschleppt) eine Ohrfeige verpasst.

Bei manchen Gelegenheiten wäre eine solche zur rechten Zeit vielleicht mitunter besser, als hinterher üble Hetze und Hass gegen die Falschen.

Deutschland wird von den eigenen Leuten zerstört.