Das Bild hat sich verändert

Neulich fuhr ich morgens mit dem Schulbus mit. Nahezu die Hälfte aller Schülerinnen an den Haltestellen waren mit Kopftuch, der Busfahrer ein Schwarzafrikaner. Beim Umsteigen in den nächsten Bus ebenfalls ein schwarzer Fahrer.

Auch in den größeren Einkaufszentren der Stadt arbeiten zunehmend Afrikaner und Araber. Ähnliches fällt bei Straßenarbeitern und Sicherheitsdiensten etc. auf.

Diese "Umvolkung" und "Diversity" ist irreversibel, wurde seit Langem vorbereitet und hat selbstverständlich nicht ausschließlich etwas mit der heutigen Regierung zu tun.

Auch nicht mit "Schicksal" oder Klimawandel, sondern mit knallharter Berechnung und teils mit Ideologie.

Selbst in den kleinsten Nestern ländlicher Regionen ist der Anblick einer Muslima im Hidschab bereits alltäglich. Zumindest im Westen.

Die nüchterne Feststellung ist einfach: Es ist so und wir müssen es akzeptieren, weil wir diese Entwicklung nicht umkehren können. 

Wir könnten uns ebenso über mangelndes Interesse an deutscher Lyrik beklagen.

Nach Jahrzehnten der Dekadenz, der Kinderlosigkeit, der relativen Gleichgültigkeit gegenüber so heuchlerisch wie verlogen gerechtfertigten Kriegen  und eines durch Apotheose der Wirtschaft florierenden  Hedonismus haben wir nun kollektiv die Folgen zu tragen. Die Arbeiter und Familien der Unter- und Mittelschicht sind die Verlierer.