Reisebericht

Westkanada - unvergessliche Naturhighlights

Atemberaubend ist die Küste des Pacifics, schneebedeckt sind die Gletscher der Rocky Mountains, kristallklar sind die Seen und Flüsse - das ist Westkanada!

Nachdem wir in Seattle gelandet sind, stellen wir schnell fest, dass unser gesamtes Gepäck nicht dabei ist. Nach einem Tag Aufenthalt in Seattle zogen wir dann mit unserem verspäteten Gepäck, welches nach Tokyo ging, endlich Richtung Kanada los. Zuvor gönnten wir uns aber erst einmal als kleine Entschädigung einen herrlichen Blick von der Space Needle (Aussichtsturm), von wo aus wir bis zum Mt. Rainer und nach Vancouver sehen konnten. Geniale Rundsicht! Willkommen an der Westküste!

An der Grenze zu Kanada werden wir nach unseren Devisen, Reisedauer etc. ausgefragt. Obwohl die Reisezeit von Juli bis August, in der wir uns befanden, optimal für Kanada ist, muss man leider sagen, dass die Camps oft restlos überfüllt und ausgebucht waren. Aus diesem Grund sind Vorreservierungen ratsam.

Bald darauf erreichen wir den Joho Nationalpark. Eine entspannte Wanderung entlang des Emerald Lakes ließ uns den Stress am Flughafen schnell vergessen. Das satte Türkis des Sees macht Lust auf eine Bootstour. Aber 20 US-Dollar für eine Stunde sind echt fett.

Am Takakkawfall pausierend genießen wir die Gischt und das beruhigende Rauschen. Zudem ist das Herumgewetze der Streifenhörnchen witzig. Der Wasserfall ist recht imposant und gilt mit als Hauptattraktion im Joho N.P. Am Lake Louis darf die Wanderung zum Sechs-Gletscher-Blick nicht fehlen. Der Ausblick auf das markante Hotel mit Bergkulisse ist wie Postkarte in Natura.

Das nächste Highlight lässt nicht lange auf sich warten. Am Peyto und Bow Lake im Banff N.P. haben wir das Verlangen, Natur zu Fuß zu erleben. Und wir werden auch hier wieder mit schönen Eindrücken belohnt. Die von Columbiatannen eingerahmten Seen haben schon wirklich was von unberührter Wildnis.

Mit dem Snowmobile auf das Columbiaicefield gebracht zu werden, ist zwar als Touri-Nepp einzuordnen, aber irgendwie bringt das Herumgeschaukel in den Monstermobilen auch eine Menge Fun mit sich. Nach etlichen unvergesslich schönen Wanderungen sowie lahmen Füßen kommt eine spontane Kajaktour auf dem Maligne Lake wie gerufen. Das lässt einen Großstadtmenschen wieder durchatmen und neue Energie tanken.

Als Spitzenhighlight kaum zu überbieten, funkelt der Moraine Lake einmalig schön aus dem dichten Wald. Man kommt aus dem Staunen kaum heraus.

Vancouver als Hauptstadt von British Columbia ausgiebig erkundend benutzen wir als Sprungbrett, um nach Vancouver Island zu gelangen. Im Pacific Rim N.P. gibt es zahlreiche kleine Trails. Hier kann man den dichten Regenwald hautnah erleben. Der dichte Baumbestand nimmt hier bizarre Formen an, die durch herabhängende Moose und Farne noch verstärkt werden.

Mit Kunstausstellungen, Museen, Walsafaris und einem kleinen Hafen, in dem ständig Wasserflugzeuge starten und landen, glänzt der Ort Tofino auf Vancouver Island. Bei einem entspannten Picknick auf dem Bootssteg lässt sich die grandiose Sicht auf die Bucht und die vorgelagerten Inselchen genießen.

Mit einer Walsafari in Victoria, auf der wir Orcas bewundern konnten, und einen Abstecher in den Olympic N.P. bei Seattle beendeten wir unseren 3 ½ wöchigen Traumurlaub im US-Bundesstaat Washington und Kanada.

Abschließend muss gesagt werden, dass die kanadischen Nationalparks wohl zu den schönsten Highlights Nordamerikas gehören und einen misslungenen Reiseauftakt wie bei uns schnell in Vergessenheit geraten lassen angesichts der vielen Eindrücke

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