Reisebericht

AZOREN ohne Hoch - Erlebnisse in Europas Wetterküche

Von Azoren Hoch keine Spur, das Wetter änderte sich so schnell, dass man echt zuschauen konnte. Den ersten Tag verbrachten wir mit der Erkundung von Ponta Delgada und der Organisation eines Mietwagens. Wir wohnten einige Minuten außerhalb vom Zentrum im Hotel Barracuda und so wanderten wir schon immer knapp eine dreiviertel Stunde bis zum Zentrum.

Vulkanseen und Krater

An unserem ersten Tag mit Auto brachen wir zu Sete Cidades und den Vulkanseen Lagoa Azul und Lagoa Verde auf.

Die Seen zählen zu den schönsten der Insel, leider waren sie uns ein wenig vergönnt, denn über den Seen hing eine Wolkendenke die immer nur ein paar Blicke ermöglichte. Ich schoss hier ein paar Bilder und beim Überblenden mit dem Diaprojektor kann man richtig die Wolken durch den Krater fliegen sehen.
Die Krater müssen bei einer gewaltigen Eruption entstanden sein, denn Mitte des 15 Jhd berichtet ein Seefahrer, dass dieser ehemalige und für die Navigation wichtige Berg verschwunden sei und er durch ein Meer voller Baumstämme segeln mußte. Die Seen haben ihren Namen aus der Farbe des Schimmers den man sehen kann wenn die Sonne daruf scheint.

Azul ist blau und verde grün. Dass hierüber verschiedene Erzählungen die Runde machen, dürfte sich von selbst verstehen.

Am Nachmittag fuhren wir über Ponta de Ferraria zurück. Hier baute man an der schroffen Lavaküste vor einigen Jahren eine Badeanstalt, in der man sich erhoffte Rheumakranken Linderung zu verschaffen, wenn sie in den warmen Lavaquellen badeten.

Doch das ünbeständige Klima und vorallem auch die Anreise machte den Erbauern einen Strich durch die Rechnung und so wurde diese wiede geschlossen.

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