Herr Pastor Gauck und Pastorentochter Merkel

haben in der DDR viele Jahre gelernt, wie Demokratie nicht geht.

Pastoren und pastorale Persönlichkeiten haben häufig die Neigung, Nächsten- und Feindesliebe zu predigen, während sie sich gleichzeitig für Kriege und Drohnenmorde einsetzen und stark machen, bei denen sie genau wissen, dass viele unschuldige Menschen dabei ihr Leben verlieren. Das ist verlogen. Verlogenes Christentum. Verlogenes Predigen. Verlogene Moral.

Ein Politiker hat nicht das Volk zu belehren oder zu beschimpfen. Ein Bundespräsident schon gar nicht. Er hat nach den Ursachen der Unzufriedenheit und Verwerfungen zu fragen. Diese lagen nie an Moral und "schlechter Erziehung" des Volkes.

Demokratie bedeutet, dass Politiker das Maul halten, wenn das Volk spricht. Selbstverständlich können sie ihre Belange sachlich vortragen. Sachlich ist nicht pastoral belehrend oder gar maulend.

Ob der Wille oder die Meinung des Volkes moralisch "richtig" (hier im Fall "Lügenpresse) ist oder nicht, hat ein Politiker nicht zu beurteilen.Er ist kein Ethiklehrer. Er hat Probleme zur Kenntnis zu nehmen und gegebenenfalls Abhilfe zu schaffen, bzw. sich danach zu richten. Privat mag er  Bücher und Essays über seine Vorstellung von Moral und Lüge schreiben, so viel er will.