PecuniaOlet

Stell` Dir vor, es ist "Wirtschaft" - und keiner geht hin!

Das globale Wirtschaftssystem ist zu "Friedenszeiten" lediglich die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln. Darauf weist auch schon die Sprache hin. Es werden Märkte erobert, Mitbewerber ausgeschaltet oder übernommen, Strategien entwickelt, Propaganda (Werbung) geschaltet, enorm zerstörende Waffen in Form von Geldsystem und Derivaten  entwickelt und Bündnisse geschlossen. Selbst "False Flag" gibt es. Weshalb wurde "unser" Geldsystem nicht längst reformiert, wo doch zwischenzeitlich jedem, der bis drei zählen kann, aufgefallen sein müsste, dass eine der größten Bedrohungen des Friedens "unser" Geld darstellt, mit dem wir alle gezwungen sind zu bezahlen. Es raubt Lebenszeit, spreizt die soziale Schere, zwingt zu ständigem Wachstum, zerstört die Umwelt  und führt früher oder später zum totalen Krieg - Zuvor macht es die Teilnehmer zunehmend aggressiv oder depressiv und betreibt eine Negativauslese der sogenannten Eliten dieser Gesellschaft.

Denn was sind denn das für jämmerliche Eliten, die es schaffen, dass die Menschen trotz stetig steigender Effizienz und einer Vervielfachung der Produktivität zunehmend verarmen und nach dem Staat rufen? Was sind denn das für Verhältnisse im Vergleich zu Jahrzehnten früher, als wir weniger produzierten und arbeiteten, meist ein Ernährer ausreichte und dennoch eine deutlich bessere soziale Absicherung bestand? Chapeau, Ihr Eliten! Bravo! Ihr scheint auf der Uni Tolles gelernt zu haben - vor allem wohl alles demütig zu glauben und im Sinne des Systems zu agieren und zu funktionieren. Denn wer kritisiert, etwas verändern will oder gar Dogmen in Frage stellt, ist schnell weg vom Fenster.

Die Soldaten dieses Systems werden wie im alten Sparta häufig bereits als Dreijährige eingezogen und indoktriniert. Zu viel Kuscheln mit Mama ist nicht. Und wer nicht absolut diszipliniert ist und zwischendurch zu "denken" beginnt, Mensch sein will und das System und/oder sich selbst dabei in Frage stellt, fällt gnadenlos durch. Innehalten ist nicht erlaubt und "kommt" zudem auch schlecht beim Lebenslauf. Kritische Menschen zählen wenig. Menschen wie Maschinen sind gefragt. Sie sollen in erster Linie funktionieren. Ausschließlich dann sind sie im Sinne dieses Systems erfolgreich und "lebenstauglich". Eine Elite, deren Physiker sich mit dem Spalten von Atomen beschäftigt, gibt sich nicht mit Haarspaltereien des Systems ab. Ansonsten würde Ersteres ja womöglich überflüssig und Verwerfungen bis hin zum Krieg werden schließlich fürs Wachstum benötigt.

Und was macht der Großteil der arbeitenden Bevölkerung? Sie erhält und nährt das System, ihren Peiniger, und stellt ihm durchschnittlich 80 Prozent ihrer Arbeitskraft und Lebenszeit zur Verfügung. Dafür, dass es der Mehrzahl immer schlechter geht, während eine absolute Minderheit nicht weiß, wohin mit ihrem Überfluss. Und exakt diese Minderheit sorgt auch dafür, dass es so bleibt. Lösung? Siehe Überschrift. Aber man will ja nicht leiden. Selbst nicht für kurze Zeit. Auch wenn zukünftige Generationen dafür ein besseres, friedlicheres und vor allem menschlicheres Leben führen könnten.