Silvester in Bonn: Südländische Kopftreter greifen Familienvater hinterrücks an

Eine Familie mit drei kleinen Kindern feiert mit Freunden Silvester auf der Zeithstraße in Bonn. Sie werden zum Opfer zweier südländischer Migranten, die erst Böller auf die Gruppe werfen und dann den Familienvater hinterhältig angreifen. Einer der Täter schlägt ihm eine Sektflasche von hinten auf den Kopf, der andere tritt dem zu Boden gegangenen Familienvater brutal ins Gesicht.Rafael K. wollte mit seinen Frau, den drei Kindern (8, 6, 3) und Freunden einfach nur Silvester feiern, als der Familienvater aus Siegburg brutal von zwei Männern zusammengeschlagen wird. Polizeisprecher Burkhard Rick benennt die Täter Zeugenaussagen entsprechend mit "südländischer Erscheinung" und schwarzen Haaren, etwa 20 Jahre alt, schlank und 1,80 Meter groß. Die Täter befinden sich auf der Flucht. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet um Hinweise unter 02241/5413121.

Böller auf Kinder und Frauenanmache

Angefangen hatte alles damit, dass die beiden Südländer Böller von der anderen Straßenseite der Bonner Zeithstraße aus auf die Gruppe warfen. Die Feuerwerkskörper explodierten zwischen den Kindern, wie ein Handyvideo zeigt [HIER], berichtet der Kölner Express. "Die waren erst zu fünft, später zu zweit. Und hatten auch schon einen Streifenwagen mit Feuerwerk beschossen und in die Menschenmenge gezielt. Einer Nachbarin wurden die Haare angesengt", zitiert das Blatt den fassungslosen Vater.

Nach dessen Aussage hätten die beiden Migranten auch die Frauen in der Gruppe übelst angemacht. Der selbständige Handwerker empfindet die Situation als zu gefährlich, er hat Angst um die drei kleinen Kinder. Sie hätten dann angefangen aufzuräumen. Als sein Freund den Müll wegbrachte, kamen die beiden jungen Männer auf ihn zu.

Ein hinterhältiger Angriff mit Folgen

"Einer baute sich vor mir auf und schubste mich, der andere stellte sich hinter mich – und schlug mir eine Sektflasche auf den Kopf!", erinnert sich Rafael K. Doch das war erst der Anfang: "Als ich auf dem Boden lag, trat mir der zweite voll ins Gesicht!"

In dem Moment kommt Rafaels Freund zurück. "Die haben dann überhaupt nur von mir abgelassen und sind abgehauen, weil mein Freund zurückkam", so das Opfer, das bei dem Angriff einen doppelten Kieferbruch und eine tiefe, blutende Kopfwunde erlitt.

Anschließend wurde der dreifache Familienvater in die Bonner Uni-Klinik gebracht, wo ihm in einer vierstündigen Not-Operation das Gesicht genäht und Kieferplatten eingesetzt werden. Eine etwa zehn Zentimeter lange Narbe führt vom seiner linken Schläfe bis zum Kiefer. Die Kinder sind noch völlig verstört, können das Bild des verletzten Papas nicht vergessen: "Sie lassen mich seitdem nicht mehr alleine. Besonders meine große Tochter ist noch immer verstört", so Rafael K., der dieses Horror-Silvester 2016 nie vergessen wird. (sm)