Ukraine - EIN KRIEGSTAGEBUCH: Was wirklich passiert im Donbass- Tagesberichte

Die folgende Dokumentation der Ereignisse im Ukraine-Krieg zwischen dem 18. und dem 22. 08.2015 wurde aus den Tagesberichten aus Donetsk und Lugansk zusammengestellt, die auf der WEB alternativepresseschau.wordpress.com täglich aktuell veröffentlicht werden. Sie stammen in erster Linie von den offiziellen dortigen Regierungs-Seiten dan-news und lug-info. Herausgestellt wurde der tägliche Bruch des Minsker Abkommens.

Obwohl die Geschichte des Krieges seit Anfang 2014 hier in Tagesberichten repräsentiert ist und insofern ein unschätzbares Zeugnis darstellt, habe ich mich auf die wenigen Tage beschränkt. Dennoch sind die Berichte repräsentativ. Das kann anhand der auf der WEB gespeicherten Informationen überprüft werden.

Besonders das Handeln der OSZE wirft nach der Lektüre schwerwiegende Fragen auf.

22.08.2015

Vormittags

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben wieder das Territorium der Republik mit Waffen beschossen, deren Anwendung durch die Minsker Vereinbarungen verboten ist, teilte die Volksmiliz der LVR mit.
Am 22. August um 22 Uhr wurde ein Beschuss der westlichen Außenbezirke von Slawjanoserbsk mit 120mm-Granatwerfern festgestellt.
Eine Stunde später, um 23:05 haben die Kiewer Truppen den gleichen Bezirk aus Richtung Trjochisbjonka mit Artillerie des Kalibers 152mm beschossen.

Nachmittags:

Dnr-info.ru: Mitteilungen des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin:
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. Der Gegner führt weiterhin einen Maßnahmekomplex zur Verstärkung der Schlaggruppierungen in den Bereichen, wo diese zum Angriff konzentriert sind, durch.
„In den letzten 24 Stunden haben die Straftruppen 14 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Mit Artillerie beschossen wurden: Petrowskij, Gorlowka, Shabunki, Spartak, das Gebiet des Donezker Flughafens. Das Feuer auf friedliche Ortschaften der Republik kam aus Richtung der Ortschaften: Opytnoje, Peski, Awdejewka, Starognatowka. Auf das Territorium der Republik wurden 83 Granatgeschosse (Kaliber 82 und 120mm), 5 Artilleriegeschosse und 4 Panzergeschosse abgeschossen. Verluste unter der Zivilbevölkerung und den Soldaten der Armee der DVR gibt es keine. Im Schutz der Nacht konzentriert der Gegner weiterhin seine Schlagkräfte für den Angriff, davon sprechen Fakten, die von der Aufklärung der Streitkräfte der DVR entdeckt wurden:
– in Konstantinowka (25 km von der Kontaktlinie) trafen auf dem Territorium des psychiatrischen Krankenhauses Hautbitzen 2S1 „Gwosdika“ ein;
– im Gebiet von Golmowskij an der Kontaktlinie wurde die Entminung von Minenfeldern mit Hilfe von UR-77 „Gorynytsch“ durchgeführt, um die Hindernnisse für den Angriff der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die im Gebiet dieser Ortschaft stationiert sind, zu beseitigen;
– auf dem Territorium des Stadtteils „Nowator“ von Dimitrow wurde die Ankunft von Waffen und Militärtechnik, 40 Einheiten, vor allem Artillerie, zusammen mit Personal der ukrainischen Streitkräfte bemerkt;
– 8 km von der Kontaktlinie, nordwestlich von Nikoajewka wurde die Stationierung eines Panzerzugs, eines Mehrfachraketenwerfersystems „Grad“, südwestlich dieser Ortschaft die Stationierung von einem Zug mit 4 „Grad“-Systemen und 10 Artilleriesystemen mit entsprechenden Personal festgestellt.


“So möchte ich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte auf Orte, die sich auf dem zeitweilig okkupierten Territorium befinden, lenken. Durch die Aufklärung der Streitkräfte der DVR wurde der schonungslose Beschuss der Ortschaft Sartana durch Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte am 16. August 2015 bestätigt, in dessen Folge zwei friedliche Einwohner getötet und sieben verletzt wurden.”


Dan-news.info: Mitteilungen des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen) …Basurin unterstrich, dass eine

„von den ukrainischen Spezialdiensten organisierte große Tragödie als von der Führung der Republiken geplante Provokation zum Beginn von Kampfhandlungen gegen die ukrainischen Streitkräfte dargestellt werden wird.“
Solche Provokationen erlauben es nach Meinung der Kiewer Regierung, die Streitkräfte der DVR zu einer Reaktion zu provozieren, was „einen Anlass für den Angriff von Gruppierungen ukrainischen Truppen ergibt“, fügte Basurin hinzu.
„In jedem Fall, welchen Vorwand das blutige Kiewer Regime auch wählt, er wird auf eine Begründung seiner Aggression gegen den Donbass abzielen. Eine harte Aktivierung der ukrainischen Streitkräfte kann dann von einer heftigen Desinformationskampagne von Seiten großer westlicher Informationsagenturen begleitet sein“, fasste der stellvertretende Kommandeur zusammen.


„Die Lage in der DVR bleibt angespannt. Die ukrainischen Truppen bereiten sich weiter auf eine Aggression vor. Die Schlaggruppe der Straftruppen befindet sich in den Ausgangsgebieten für einen Angriff. Es werden einzelne Vorbereitungen der ukrainischen Streitkräfte tagsüber festgestellt, insbesondere Lieferungen zur Absicherung der Truppen mit Material“, sagte Basurin.


„Insbesondere wurde in Krasnogorowka die Stationierung von Feuerpositionen von Artilleriegeschützen 2S19 „MSTA-S“ und Haubitzenartillerie festgestellt“, erläuterte Basurin.
Nach seinen Worten wurde zwischen Geogrijewka und Marjinka eine Konzentration von Waffen und Militärtechnik sowie eine Zusammenballung von Personal der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
„In Opytnoje wurde die Station eines mechanisierten Zugs festgestellt, 4 Einheiten Panzertechnik, zwei Führungsfahrzeuge. In Trudowskoje wurde ein Gebiet der Konzentration von Panzer, Panzertechnik und Fahrzeugtechnik entdeckt“, fügte der stellvertretende Kommandeur hinzu.
Außerdem sind bei den ukrainischen Streitkräften zwischen Nowotroizkoje und Nikolajewka zwei Panzerzüge (7 Panzer) konzentriert und westlich von Prochorowka Feuerpositionen von Feldartillerie.

21.08.2015

Abends

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben während des Freitag, dem 21. August, das Territorium der LVR beschossen, es gibt Verletzte und Zerstörungen, teilte das Zivilschutzministerium der Republik mit.
Nach Angaben des Ministeriums haben die Kiewer Truppen seit dem Morgen mehrfach die Stadt Perwomajsk und das Dorf Obosnoje beschossen, unter anderem auch mit Waffen eines Kalibers über 100mm, die entsprechend der Minsker Vereinbarungen abgezogen sein sollten.
Insbesondere wurde Perwomajsk aus Richtung Solotoje und Katerinowka mit Panzerwaffen, 122-mm Haubitzen D30, Granatwerfern des Kalibers 120mm und 82mm, Handgraten und anderen kleineren Granatwerfern beschossen. In der Folge der Beschüsse wurde eine Gasleitung beschädigt und es brannte ein Gebäude im privaten Bereich aus. Informationen über Zerstörungen und mögliche Verletzte werden noch geprüft.
Das Dorf Obosnoje im Slawjanoserbskij-Bezirk und sein Umkreis wurden zweimal mit Granatwerfern des Kalibers 82mm beschossen. In der Folge erlitt ein Mensch Verletzungen., Informationen über Zerstörungen werden noch geprüft.

Dan-news.info: Die Nacht in Donezk verlief ruhig. Beschüsse der Stadt wurden nicht festgestellt, teilte die Leiter der Bezirksverwaltungen der Hauptstadt mit.
„Den heutigen Morgen kann man tatsächlich gut nennen, die Nacht war ruhig, Beschüsse wurden nicht festgestellt“, sagte der Leiter des Petrowskij-Bezirks Maxim Shukowskij-
Vergleichsweise ruhig verlief die Nacht auch im Kujbyschewskij-Bezirk. „Es gab keine Vorfälle. Informationen über Zerstörungen, Tote und Verletzte gab es nicht“, sagte der Leiter des Kujbyschewskij-Bezirks Iwan Prichodko.
Auch am Morgen ist die Lage noch ruhig.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal das Regime der Feuereinstellung im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR verletzt, ein Mensch wurde verletzt, teilte das Verteidigungsministerium der Republik mit.
Um 11:50 wurde aus Richtung Stschastje das Gebiet des Dorfes Obosnoje mit 82mm-Granatwerfern beschossen. Im Ergebnis der Beschusses wurde ein Mensch verletzt.
Von 13:10 bis 13:15 wurde aus Richtung Solotoje der nördliche Ran von Perwomajsk mit 120mm- und 82mm-Granatwerfern beschossen.
Um 13:35 haben die Kiewer Truppen das Gebiet von Sansharowka mit 82mm-Granatwerfern beschossen.
Von 16:10 bis 16:45 wurde das Gebiet Solotoje-5 aus Richtung Katerinowka mit Panzerwaffen beschossen.
Um 18:15 haben die Kiewer Trppen aus Richtung Stschastje das Sommerhausgebiet der Lenin-Fabrik mit 82mm-Granatwerfern beschossen.
Von 19:45 bi 20:10 wurde aus Richtung Stschastje die T-förmige Kreuzung in Obosnoje mit 120mm-Granatwerfern beschossen. Keine Verluste.
Fast gleichzeitig, um 19:50 begann für fast drei Stunden – bis 22:30 – der Beschuss aus Richtung Solotoje-2 der Außenbezirke von Perwomajs mit Artillerie des Kalibers 122 und 152mm sowie mit 120mm-Granatwerfern.
In der Folge der Beschüsse wurden zwei Niedrigdruckgasleitungen beschädigt. Es entstanden zwei Brände, die beide gelöscht wurden, es gab keine Verletzten.

Dnr-online.ru/Dan-news.info: Mitteilungen des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die ukrainischen Streitkräfte führen weiterhin einzelne Umgruppierungsmaßnahmen durch, ziehen Kräfte für einen Angriff entlang der Kontaktlinie zusammen. In den letzten 24 Stunden wurden sieben Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung durch die ukrainischen Truppen festgestellt.
„Mit Artillerie beschossen wurden Oserjanowka, Shelesnaja Balka, Starolaspa, Gorlowka, Belaja Kamenka, Spartak, das Gebiet des Donezker Flughafens. Die Beschüsse kamen von den Positionen des Gegners aus den Gebieten der Ortschaften Nowgorodskoje, Awdejewka, Nowogrigorowka, Starognatowka. Auf das Territorium der Republik wurden 59 Granatgeschosse des Kalibers 82 und 120mm und 10 Panzergeschosse abgeschossen. Gleichzeitig zieht das ukrainische Kommando weiterhin verdeckt Angriffsgruppierungen in den Ausgangsgebieten zusammen, um nach aufsehenerregenden Provokationen eine Aggression gegen den Donbass zu beginnen. So wurde durch die Aufklärung der Streitkräfte der DVR die Ankunft von 30 Einheiten Panzertechnik an der Eisenbahnstation von Krasnoarmejsk festgestellt, von denen zwei mechanisierte Kompanien (20 Einheiten) in Richtung Donezk abzogen, weiter wurde die Ankunft von drei Granatwerferbatterien aus dem Oblast Dnjepropetrowsk in Nowogrodowka, 29 km von der Abgrenzungslinie, auf dem Territorium des Bergwerks Nr. 2 festgestellt, sowie die Ankunft von 50 Scharfschützen aus privaten Militäreinheiten (Polen, Litauen), die im folgenden nach Kamenka, 5 km von der Abgrenzungslinie und Karlowka, 15 km von der Abgrenzungslinie, verlegt wurden. Auch wurde die Verlegung von Waffen und Militärtechnik einschließlich Personal nach Nikolajewka festgestellt sowie die Ankunft einer Kolonne mit Waffen und Militärtechnik, darunter 7 Panzer, vier Mehrfachraketenwerfersysteme, eine Kompanie (120 Soldaten) aus Slawjansk in Mironowskij, 8 km von der Abgrenzungslinie“, berichtete Basurin.

Er sagte auch, dass vor der Fahrt der OSZE-Beobachter aus Krasnogorowka, 3 km von der Abgrenzungslinie, nach Kamenka, 5 km von der Abgrenzungslinie, von der Aufklärung der DVR der Abzug von zwei Zügen mit Mehrfachraketenwerfersystemen, darunter 4 Grad-Systemen und einem „Uragan“-System auf zeitweilige Positionen beobachtet wurde, nach der Überprüfung der Technik kehren sie wieder zurück.
„Wir rufen die Offiziere und Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die keine Kriegsverbrecher werden wollen, auf, die verbrecherischen Befehle zu sabotieren und auf die Seite der DVR überzugehen“, sagte Basurin. „Dies wird Ihr Leben retten und Ihre Freunde und Verwandte von der Schmach befreien“.

20.08.2015

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben den Beschuss des Petrowskij-Bezirks der Hauptstadt wieder aufgenommen. Wie das Zivilschutzministerium der DVR mitteilte, ist in der Folge eines Treffers ein Haus in der Siedlung Alexandrowka in Brand geraten.
„Es wurde ein Treffer eines explosiven Objektes in ein Privathaus in der Siedlung Alexandrowka im Petrowskij-Bezirk festgestellt. Es entstand ein Brand.“
Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Opfer.
Vormittags:
Novorossia.su: Um 23:43 und 00:23 hat die Luftabwehr der DVR zwei Ziele über Donezk zerstört, die Explosionen wurden in vielen Teilen der Stadt gehört.
Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich im ersten Fall um eine Rakete “Totschka-U”. Und danach wurde eine feindliche Drohne abgeschossen….

Dan-news.info: Ein ziviler Einwohner wurde in der Folge des nächtlichen Beschusses des Petrowskij-Bezirks durch die ukrainischen Streitkräfte verletzt, außerdem wurden drei Privathäuser durch das Feuer der ukrainischen Truppen vernichtet, teilten die örtlichen Behörden mit.
„Bei uns gibt es einen Verletzten“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Maxim Shukowskij mit.
Der Kommandant der Siedlung Alexandrowka im Petrowskij-Bezirk Wladimir Tscherkas teilte mit, dass durch den Beschuss drei private Wohnhäuser zerstört wurden. „Etwa gegen 23 Uhr am 19. August ist der westliche Teil der Siedlung beschossen worden, es waren zwei Straßen betroffen, drei Häuser wurden getroffen“, sagte er. Das Feuer kam aus Richtung Marjinka.

Lug-info.com: Die ukrainischen Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal das Regime der Feuereinstellung im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR verletzt, in der Folge wurden zwei Menschen verletzt, teilte der Stab des Verteidigungsministeriums der Republik mit.
Am 19.8. um 11:50 haben Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte das Dorf Smeloje mit 120mm-Granatwerfern beschossen, zwei Menschen wurden verletzt.
Von 22:20 bis 22:50 haben ukrainische Truppen aus Richtung Staniza Luganskaja das Gebiet um das Denkmal des Fürsten Igor mit Panzertechnik und Schusswaffen beschossen.

Dnr-online.ru: Mitteilungen des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. Die Streitkräfte der Ukraine zeigen eine vollständige Missachtung gegenüber der Weltöffentlichkeit und der OSZE-Mission und führen auch bei Anwesenheit des stellvertretenden Leiters der OSZE-Beobachtermission Alexander Hug die Beschüsse von Wohngebieten der Republik weiter. Die ukrainischen Truppen haben in den letzten 24 Stunden 17 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
„Mit Artillerie beschossen wurden Staromichajlowka, Oktjabrj, Shabunki, Belaja Kamenka, Spartak, der Petrowskij-Bezirk und der Flughafen von Donezk. Auf das Territorium der Republik wurden 25 Artilleriegeschossen, 50 Granaten des Kalibers 82 und 120mm abgeschossen. Die ukrainischen Truppen ziehen aktiv Truppen an Ausgangsgebieten für Angriffe zusammen.
So hat die Aufklärung der Streitkräfte der DVR eine Verlagerung von 5 Raketensystemen „Pion“ in das Gebiet von Dobropolje festgestellt, die Verlagerung von Kolonnen mit „Grad“-Systemen, Artilleriegeschützen und Haubitzenartillerie aus Krasnoarmejsko, Selidowo und benachbarten Orten in südöstliche Richtung. Auch wurde die Ankunft von 12 Artilleriesystemen am nordöstlichen Rand von Donskoje bemerkt, sowie Feuerpositionen mit 6 Artilleriesystemen 3 km von Maloignatjewka.
Außerdem hat die Aufklärung sorgfältig getarnte Positionen der ukrainischen Streitkräfte aufgedeckt: im Gebiet von Sajzewo – 6 Artilleriesysteme, westlich von Shelannoje Pjerwoje – Artilleriesysteme, im Gebiet von Opytnoje – Haubitzenartillerie, im südlichen Teil von Nowomichajlowka – bis zu 40 Panzer, in Olginka – bis zu einem Bataillon aus Grenzschutzabteilungen der Ukraine, insgesamt bis zu 500 Personen. Die genannten Fakten unterstreichen die Absicht der Kiewer Regierung die Minsker Vereinbarungen zu brechen, um den Genozid am Volk des Donbass weiterzuführen“, teilte Eduard Basurin mit.

Lug-info.com: Die ukrainischen Truppen verwenden den brüchigen Waffenstillstand zur Zusammenziehung ihrer Gruppierung und zur Vorbereitung von großflächigen Angriffsmaßnahmen, erklärte heute der stellvertretende Leiter des Stabs der Volksmiliz der LVR Igor Jaschtschenko.
„Wie ich schon zuvor mitgeteilt habe, stellt unsere Aufklärung regelmäßig die Arbeit operativer Gruppen der ukrainischen Streitkräfte an der Kontaktlinie fest. Mit großer Wahrscheinlichkeit kann man annehmen, dass dies mit der Durchführung von Ortserkundungen verbunden ist, die für die Vorbereitung von großflächigen Angriffen nötig ist“, sagte Jaschtschenko.
Nach seinen Worten verfügt die Volksmiliz über Informationen über die Arbeit von speziellen Ingenieurabteilungen der ukrainischen Streitkräfte auf dem von den Kiewer Truppen kontrollierten Territorium.
„Wir haben Informationen über die Anwesenheit Ingenieurabteilungen der ukrainischen Streitkräfte auf der gegenüberliegenden Seite des Sewerskij Donez, die für die Errichtung von Pontonbrücken vorgesehen sind. Dieser Fakt spricht dafür, dass die ukrainische Seite den brüchigen Waffenstillstand für die Zusammenziehung von Gruppierungen und die Vorbereitung zum Angriff nutzt“, sagte er.
Jaschtschenko teilte auch mit, dass auf dem Hintergrund dessen, dass die Kiewer Regierung die Notwendigkeit der Führung eines friedlichen Dialogs mit den Führungen der DVR und der LVR ignoriert, „dieser Fakt besondere Besorgnis hervorruft“.
„Dennoch erfüllen an der gesamten Kontaktlinien unsere Abteilungen ihre Aufgaben und sichern den Schutz der Bürger der Republik vor den ukrainischen Straftruppen. Keine Ortschaft, keine Stadt wird dem Feind überlassen werden“, unterstrich Jaschtschenko.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben zum zweiten Mal heute die Stadt Slawjanoserbsk beschossen sowie das Dorf Obosnoje, teilte der stellvertretende Leiter des Stabs der Volksmiliz der LVR Igor Jaschtschenko mit:
„Heute um 16:42 Uhr wurde die T-förmige Kreuzung im Dorf Obosnoje beschossen. Es wurden etwa 20 Granaten des Kalibers 82mm abgeschossen. Und um 16:30 Uhr erfolgte auch ein Granatbeschuss auf die Außenbezirke von Slawjanoserbsk. Dorthin gelangten 16 Granaten des Kalibers 82mm“, sagte er.
Nach den Worten Jaschtschenkos geht der Beschuss derzeit noch weiter, deshalb ist es nicht möglich, Informationen über Zerstörungen und mögliche Verletzte weiterzugeben.

abends:

Dan-news.info: Die Donezker Seite hat der OSZE drei Schritte zur Senkung der Spannung in der Region im Licht der zunehmenden Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte vorgeschlagen. Dies erklärte heute der Leiter der Delegation der DVR in der Kontaktgruppe Denis Puschlin.
„Wir haben mit der OSZE über drei Punkte gesprochen, deren Erfüllung sie jetzt mit ihrer Führung erörtern. Das erste ist eine Überprüfung des Abzugs von Technik eines Kalibers über 120mm, weil unser Territorium jetzt mit „Grad“-Systemen beschossen wird. Ein zweiter Schritt – die Feststellung von Beschüssen während der Nacht, das heißt Fahrten an die Orte, die Feststellung sowohl von Seiten der OSZE-Mission als auch vom Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination und Einfluss im operativen Regime, im Regime von Telefonanrufen bezüglich einer Feuereinstellung. Und ein dritter Schritt – die Intensivierung der Unterzeichnung eines Dokuments zum Abzug von Technik eines Kalibers unter 100mm“, sagte er.
Nach seinen Worten „tut die DVR alles ihr Mögliche, um die Erfüllung dieser Maßnahmen vorzubereiten“

Rusvesna.su: Das Kommando der „ATO“ hat bis zum 16. August drei starke Gruppierungen von Kampfeinheiten an der Demarkationslinie aufgebaut. Dies sagte heute der Sprecher des Verteidigungsministeriums der DVR Eduard Basurin gegenüber Journalisten.
„Im Sektor ‚C’ beträgt die Truppenstärke des Gegners 22 Bataillone. Dazu gehören bis zu 130 Panzer, 950 Einheiten gepanzerter Fahrzeuge, bis zu 290 Feldartilleriegeschütze und Granatwerfer sowie bis zu 35 Raketenwerfersysteme.“, berichtete er
Im Sektor ‚B’ verfügen die feindlichen Truppen nach seinen Worten über bis zu 26 Bataillone. „Zu ihnen gehören: Bis zu 230 Kampfpanzer, 850 gepanzerte Fahrzeuge, bis zu 360 Einheiten Artilleriegeschütze und Granatwerfer und bis zu 75 Mehrfachraketenwerfer“.
Im Bereich ‚M’ besteht die gegnerische Gruppierung aus 20 Bataillonen und umfasst bis zu 75 Panzer, 545 gepanzerte Fahrzeuge, bis zu 180 Artilleriegeschütze und Granatwerfer sowie 22 Mehrfachraketenwerfer.
„Im Laufe des Tages wurde eine erhöhte Aktivität der ukrainischen Truppen beim Verstoß gegen die Minsker Vereinbarungen festgestellt, die die ukrainische Seite selbst unterschrieben hat, durch den Einsatz von Waffen vom Kaliber über 100mm beobachtet“, betonte Basurin.

Nach Basurins Worten zeuge die Konzentration einer solchen Zahl an vom Minsker Abkommen untersagten Ausrüstungen an der Berührungslinie von der direkten Vorbereitung einer neuen Phase der groß angelegter Kämpfe durch Kiew.

Rusvesna.su: Der Leiter der DVR Alexander Sachartschenko erklärte heute während einer Tagung des politischen Rates der Bewegung „Donezkaja Respublika“, dass die Lage an der Front die Bereitschaft des Gegners zeige, in die Offensive zu gehen.
„Im Moment stehen uns an der Frontlinie 82 Bataillone taktischer Truppen gegenüber, in einer zahlenmäßigen Gesamtstärke von etwa 65.000 Mann.
Die vorderen Einheiten sind in Angriffsformation aufgestellt, deshalb ist nicht zu erwarten, dass es friedlich ausgehen wird.
Die Minsker Vereinbarungen sind gescheitert. Wir haben gemeinsam eine Menge Arbeit vor uns: wir müssen siegen, wir müssen einen Staat aufbauen und wir müssen das Leben der Menschen würdig gestalten. Setzen wir unsere Arbeit fort“, sagte der Leiter der Republik.

Abends:
Rusvesna.su: EILMELDUNG
Die ukrainischen Streitkräfte beabsichtigen, Donezk einzukesseln – die DVR erhielt den Angriffsplan auf den Donbass aus dem Generalstab der Ukraine.
Das Verteidigungsministerium der DVR hat die Pläne des bevorstehenden Angriffs der ukrainischen Armee im Donbass veröffentlicht. Dies erklärte heute auf einer Pressekonferenz der stellvertretende Kommandeur des Ministeriums für Verteidigung der DVR Eduard Basurin.
„Von einer Quelle im ukrainischen Generalstab, was vielleicht seltsam klingt, aber dort gibt es auch heute noch Offiziere, die nicht gegen das eigene Volk kämpfen wollen, haben wir Informationen über das Vorhaben der bevorstehenden Angriffshandlungen der ukrainischen Armee bekommen“, erklärte er.
Seinen Worten nach wird nach “der Durchführung des Artilleriebeschusses der Positionen der DVR der Angriff in Richtung Mariupol und Debalzewo“ beginnen.
„Mit zwei koordinierten Schlägen in Richtung des Ortes Uspenka plant Kiew, die DVR zu besiegen und zur Grenze der Russischen Föderation vorzudringen und danach den Übergang von Zivilisten auf das Hoheitsgebiet Russlands nicht zuzulassen“, setzte Basurin fort. „Gleichzeitig sollen zwei Gruppierungen der Ukraine Donezk südlich und nördlich in Richtung Ilowaisk angreifen, um den Ring um die Hauptstadt der Republik zu schließen“.
Auf Lugansker Gebiet plant die ukrainische Armee, einzelne Kämpfe mit Abteilungen der Volksmiliz der LVR zum Ziel zu führen, sie nicht der DVR zur Hilfe kommen zu lassen.
„Im Folgenden werden die aktiven Kämpfe in Richtung Lugansk mit dem Ziel geführt, zur Grenze der Russischen Föderation vorzudringen“ sagte der Vertreter des Verteidigungsministeriums.
Mit diesem „Blitzkrieg“ hat Kiew vor, die Volksmiliz zu zerschlagen und die unabhängigen Republiken zu zerstören, meint man im Ministerium für Verteidigung.

19.08.2015

Vormittags:

de.sputniknews.com: Moskau hat der OSZE Angaben übergeben, die von einer Aufstockung von Rüstungen durch die Kiewer Streitkräfte im Donbass zeugen, wie Maria Sacharowa, offizielle Sprecherin des russischen Außenamtes, mitteilte.
„Die Daten, unter anderem Fotos und Videos, die diese Verstöße beweisen, wurden der speziellen Beobachtermission der OSZE übergeben“, sagte sie. „Unsere Kollegen, die bei ihren Briefings im US-Außenamt der Volkswehr eine Eskalation des Konflikts im Südosten der Ukraine vorwerfen und faktisch den Beschuss der Positionen der Volkswehr durch die Streitkräfte billigen, hätten die Fakten wissen und mit denen operieren sollen“, fügte sie hinzu.
Vor einigen Tagen hatte Mark Toner, Sprecher des US-Außenministeriums, die ostukrainischen Volksmilizen für die neueste Zuspitzung von Spannungen in der ostukrainischen Region Donbass verantwortlich gemacht.
Seit dem Beginn des Konflikts in der Ostukraine sind dort laut Uno-Angaben mehr als 6.800 Menschen ums Leben gekommen.

Dan-news.info: Die Nacht verlief in der Republik vergleichsweise ruhig, massiver Beschuss von Wohngebieten werden von den örtlichen Verwaltungen zurzeit nicht festgestellt.
„Die Nacht verlief ohne Vorkommnisse, es gibt keine Zerstörungen und Opfer“, sagte der Leiter der Verwaltung des Petrowskijbezirks der Hauptstadt Maxim Shukowskij.
„Die Nacht war vergleichsweise ruhig, massive Beschüsse gab es nicht, auch keine Opfer und Zerstörungen“, erklärte der Leiter der Bezirksverwaltung des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk Iwan Prichodko.
Ähnlich Informationen kamen auch aus der Stadtverwaltung von Gorlowka. „In dieser Nacht wurde die Stadt nicht beschossen“, teilte man dort mit.
Die Leiter der Bezirke Telmanowo und Nowoasowsk der Republik berichteten auch, dass es keine Notfälle gegeben hat.
Im Ganzen ist die Lage nach Angaben der Behörden auch am Morgen ruhig.

de.sputniknews.com: Kiew hat im Rahmen des Projektes „Europ��ischer Schutzwall“ bereits 180 Kilometer der ukrainisch-russischen Grenze mit Panzergräben versehen. 546 Grenzkilometer sind mit Befestigungsanlagen ausgestattet, 39 Kilometer haben eine Drahteinzäunung. Dies hat Wassili Serwjatjuk, der Vize-Chef des ukrainischen staatlichen Grenzdienstes, mitgeteilt.
„Zurzeit sind 180 Kilometer mit Panzergräben, 546 Kilometer mit Befestigungsbarrieren und 39 Kilometer mit Stacheldraht ausgerüstet. Es sind 175 Unterstände und 897 Schützengräben sowie sechs neue Beobachtungstürme gebaut worden. Zur Erfüllung des Plans sind 139 Millionen Griwna (6,3 Mio. US-Dollar) von den für dieses Jahr vorgesehenen 300 Millionen Griwna (13, 6 Mio. Dollar) aus dem Haushalt bereitgestellt worden“, sagte Serwatjuk am Mittwoch bei einer Sitzung der Regierung.
Zuvor hatte der ukrainische Vize-Premierminister Gennadi Subko mitgeteilt, dass der Bau von Befestigungsanlagen im Osten der Ukraine zu 100 Prozent abgeschlossen sei.
news-front.info: Bestraffungsmission der ukrainischen Armee geht weiter, die neuesten Zerstörungen um Donezk (Video mit deutschen Untertiteln)

Dan-news.info: Die Militärkommandantur der DVR hat in der Nacht vom 18. auf den 19. August eine Diversions- und Erkundungsgruppe der ukrainischen Streitkräfte in der Ortschaft Jasnoje (bei Dokutschajewsk, 16 km von Donezk) festgenommen. Dies teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„In der Nacht vom 18. auf den 19. August wurden in der Ortschaft Jasnoje von der Militärkommandantur Nr. 8 und einem einzelnen Regiment Personen festgenommen, die Korrekturmechanismen für das Artilleriefeuer angebrachten – Einwohner der Ortschaft Jasnoje – W.I. Gajew und G.G. Gajewa. Bei den Festgenommenen wurden Waffen, Munition und Gerätschaften für die Korrektur entdeckt sowie ein Plan der Örtlichkeit“.
Das Verteidigungsministerium fügte hinzu, dass zurzeit Ermittlungen stattfinden.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal das Regime der Feuereinstellung im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR verletzt, teilte der Stab mit.
Von 9:15 bis 9:40 haben die Kiewer Truppen aus Richtung Stschastje die Positionen des 12. Bataillons der territorialen Verteidigung der Volksmiliz im Gebiet der T-förmigen Kreuzung in Obosnoje und ein Sommerhausgebiet beschossen. Geschossen wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern des Kalibers 82mm und Abwehrgeschützen.
Um 21 Uhr wurde aus Richtung Luganskoje mit Granatwerfern und Schusswaffen Losowoje beschossen.
Von 22 Uhr bis 23:15 wurden aus Richtung Staniza Luganskaja von den Kiewer Truppen die Positionen des 11. Bataillons der territorialen Verteidigungen im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor mit Panzertechnik, Granatwerfern des Kalibers 82mm und Schusswaffen beschossen.
Um 22:15 wurde aus Richtung Luganskoje das Gebiet des Dorfes Kalinowka mit Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Verluste unter der Zivilbevölkerung und den Soldaten gibt es nicht.

Nachmittags:

Dan-news.info: Vertreter der OSZE-Mission haben ein Treffen mit Einwohnern von Gorlowka begonnen, berichtet ein Korrespondent von DAN.
„Gestern fand ein sachliches Gespräch mit dem Bürgermeister von Gorlowka statt, in dessen Verlauf ich vorschlug ein Treffen zu organisieren, ich bin sehr froh, dass es organisiert wurde, sehr froh, Sie zu hören, auf Ihre Fragen zu antworten“, erklärte der stellvertretende Leiter der Beobachtermission der OSZE Alexander Hug.
Der Bürgermeister Gorlowkas Roman Chramenkow erklärte gegenüber den Versammelten die Notwendigkeit, einen konstruktiven Dialog zwischen den Behörden, den Einwohnern und der OSZE-Mission zu organisieren. „Damit es ein gegenseitige Verständnis gibt, womit sich die Mission befasst und welche Aufgaben sie hat“.
Danach wurde die Presse gebeten, den Saal während der Gespräche zu verlassen.
Das Hauptziel, so sagten Einwohner selbst gegenüber dem Korrespondenten, ist es, die Eröffnung eines OSZE-Stabs in der Stadt zu erreichen. Dafür sind die Menschen sogar bereit, den Beobachtern ihre Wohnungen zur Verfügung zu stellen und sie mit Lebensmitteln zu versorgen. Nach Meinung einer Gorlowkers hilft die unmittelbare Anwesenheit der OSZE, den Grad der Spannung in der Stadt zu senken.
„Ich bat einen der OSZE-Beobachter, dass sie auf einer ständigen Basis zu uns kommen. Ich bin sogar bereit selbst im Keller zu leben, ihnen meine Wohnung zu geben, allein, damit sie bei uns sind. Als Antwort hat der Vertreter der Mission genickt, aber nichts geantwortet. Ich hoffe, er hat mich verstanden und nimmt meine Einladung an“, sagte die Einwohnerin Gorlowkas Swetlana Radtschenko.

Dan-news.info: Der stellvertretende Leiter der OSZE-Beobachtermission hat den Mut der Einwohner Gorlowkas erwähnt und den Einwohnern Gorlowkas das Beobachterteam vorgestellt. Dies wurde DAN aus dem Sitzungssaal mitgeteilt.
„Ich möchte Ihren Mut und Ihre Tapferkeit hervorheben. Sie sind würdige Menschen, die mit hoch erhobenen Kopf diese schwierige Zeit durchleben. Ich möchte Ihnen mein Team vorstellen, das im Donbass arbeitet. Diese Menschen bemühen sich, so objektiv wie möglich die Situation, die hier entstanden ist, zu bewerten“, sagte Hug.


Nach seinen Worten sollen die Einwohner Gorlowkas Informationen über Beschüsse an die OSZE-Mission in Donezk übergeben. „Wir werden versuchen die Frage zu lösen, damit auf lokaler Ebene das Feuer eingestellt wird. Beispielsweise ist uns dies bei der Reparatur der Wasserleitung gelungen“, fügte der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission hinzu.
Als Antwort zählten die Gorlowker Hug Häuser auf, auf die die ukrainischen Truppen regelmäßig schießen. Er schrieb die Daten auf und versprach, sie aufmerksam zu studieren.

de.sputniknews.com: Die Eskalation im Osten der Ukraine bedeutet kein Scheitern des Minsker Abkommens über die Regelung des Konflikts, wie Alexander Hug, stellvertretender Leiter der OSZE-Beobachtermission, geäußert hat.
„Nein, das Abkommen selbst ist nicht gescheitert. Aber es ist eine Tatsache, dass sich die beiden Seiten nicht an die Bestimmungen der Vereinbarung halten. (!!!!) Zu sagen, das Abkommen ist tot, wäre dennoch verfrüht. Die Maßnahmen und Prozesse, die im Abkommen vorgesehen sind, funktionieren immer noch im Kleinen“, sagte Hug in einem Interview für die „Welt“.
Dabei verweist Hug auf kleine Erfolgsgeschichten. Die Mission sei immer noch in der Lage, das Feuer, zumindest kurzfristig, einstellen zu lassen, damit Reparaturarbeiten an Wasserleitungen oder Transporte von Hilfsgütern vorgenommen werden können. Nach seinen Worten kann Minsk II noch voll umgesetzt werden, dazu bedürfe es aber den Willen aller Seiten.
„Es ist nicht an der OSZE, das Feuer einzustellen oder die Waffen abzuziehen, sondern es liegt an den kämpfenden Seiten, die Schritte zu befolgen, zu denen sie sich verpflichtet haben.“
Anfang der Woche hatte der OSZE-Vizechef eine Reise nach Donezk unternommen, die nach seinen Worten ergeben habe, dass beide Seiten schwere Artillerie, wie etwa Mehrfachraketenwerfer vom Typ „Grad“, einsetzen. Dabei betonte Hug, dass die Konfliktseiten die OSZE-Beobachter bei ihrer Arbeit behindern.
„An Kontrollpunkten werden wir nicht durchgelassen (! Konkret: von wem?). Uns bleibt dann nichts anderes übrig, als unsere zivilen Beobachter zu ihrer Basis zurückzuschicken.“
Dan-news.info: Pressekonferenz des Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Ukrainische Soldaten konnten Sartana (nordöstlicher Umrkeis von Mariupol) von ihren Positionen an der Abgrenzungslinie aus beschießen. Diese Auffassung vertrat das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko als Kommentar zu einem Bericht der OSZE-Mission über einen Beschuss der Ortschaft von Osten.
„Sartana befindet sich ziemlich weit von der Frontlinie. Ukrainische Truppen konnten das von unserer Richtung aus tun“, erklärte Sachartschenko.
Das Oberhaupt der DVR unterstrich, dass die im Bereich der Kontaktlinie gebliebene Technik im Süden der Republik physisch diese Ortschaft nicht erreichen kann.
Wir erinnern daran, dass Sartana am Abend des 16. August beschossen wurde. Im OSZE-Bericht heißt es, dass das Feuer auf die Ortschaft aus Osten vermutlich mit Artilleriewaffen des Kalibers 122 oder 152mm erfolgte. Nach Angaben der Mission starben in der Folge zwei Einwohner, sechs wurden verletzt.


Die OSZE-Mission „spielt nur in ein Tor“, ignoriert den Tod von friedlichen Einwohnern der Republik bei Beschüssen der ukrainischen Truppen.
„Ich bedaure es sehr, dass die OSZE nicht festhält, dass unsere Einwohner beschossen werden. Sie haben in den letzten zwei Wochen die Getöteten nicht in ihren Bericht aufgenommen. Es ist so, dass dies ein Spiel in ein Tor ist. Wenn jemand von der ukrainischen Seite stirbt, wird dies in den Bericht aufgenommen. Aber wenn es von unserer Seite ist, gibt es keinerlei Berichte. Dies sind doppelte Standards“, sagte Sachartschenko.

Dan-news.info: Gespräch des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission Alexander Hug mit Journalisten in Gorlowka (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die OSZE ist nicht zur Eröffnung einer Vertretung in Gorlowka bereit.
„In unserem Gespräch gab es von Seiten der Einwohner den Wunsch, dass wir in Gorlowka anwesend sind, wir werden bewerten, wie weit das möglich ist. Aber dafür muss es in Gorlowka sicher sein und das ist es seit Tagen gerade nicht“, sagte er.
Nach seinen Worten wird die Frage der Verstärkung der Patrouillen in Gorlowka von Seiten der OSZE-Mission erörtert, doch „das wird auch vom Sicherheitslevel abhängen“.
Die OSZE-Beobachtermission kann derzeit eine Reihe von Dörfern an der Kontaktlinie nicht besuchen, da sie von den Kiewer Truppen daran gehindert wird.
„Wir kämpfen mit Problemen an ukrainischen Checkpoint, ja. Wir werden nicht in Dörfer gelassen, dieses Problem existiert“, sagte er.

Dnr-online.ru/dan-news.info: Mitteilungen des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der DVR bleibt krisenhaft. Die ukrainischen Truppen haben weiter Ortschaften der Republik beschossen, sogar trotz der Anwesenheit des stellvertretenden Leiters der OSZE-Beobachtermission Alexander Hug auf unserem Territorium. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 22 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
„Mit Artillerie beschossen wurden Dokutschajewsk, Staromichajlowka, Jasnoje, Marjinka, Shabunki, Alexandrowka, Makejewka, Belaja Kamenka, Sachana, Spartak, die Bezirke Petrowkij, Oktjabrskij, Trudowoj und der Flughafen von Donezk. Auf das Territorium der Republik wurden 12 Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, 23 Panzergeschosse, 55 Granatgeschosse des Kalibers 82 und 120mm abgeschossen, außerdem wurden kleinere Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. In der Folge der Beschüsse durch die ukrainischen Truppen wurden nach den Berichten des Zivilschutzministeriums der DVR im Petrowskij-Bezirk von Donezk sieben zivile Bürger verletzt“, teilte Eduard Basurin mit.
Auch sagte er, dass durch die Aufklärung der Streitkräfte der DVR Artilleriepositionen der ukrainischen Streitkräfte westlich von Primorskoje bestätigt wurden, an Weggabelungen, von denen aus sie auf Mariupol schießen.

Basurin lenkte die Aufmerksamkeit in diesem Zusammenhang auf die „empörenden Kriegsverbrechen und den Genozid an der Bevölkerung, der durch die Ukraine begangen wird“. „Für seine Provokationen ist das Regime von Poroschenko zum Mord an friedlichen Bürgern nicht nur im Donbass, sondern auch im bisher noch von ihnen kontrollierten Gebiet übergegangen“, sagte er.

„Die ukrainischen Truppen ziehen weiterhin aktiv Gruppen in Ausgangsgebieten für den Angriff zusammen, füllen ihre Munitionsvorräte auf und bewegen ihre Abteilungen zur Kontaktlinie. So hat die Aufklärung der Streitkräfte der DVR die Ankunft von Panzerabteilungen in Wasiljewka und Romanowka festgestellt sowie die Einnahme von Schusspositionen von 5 Mehrfachraketenwerfersystemen „Grad“ in Granitnoje, von Artillerie des Kalibers 152mm in Rosowka. Es wurde die Ankunft von 500 Soldaten in Tschasow Jar beobachtet, die Konzentration des Bataillons „Kiew-1“ im Bereich von Marjinka sowie von Personal in Bataillonsstärke von privaten Söldnerkompanien. Die genannten Fakten bestätigen die Absicht der Kiewer Regierung die Minsker Vereinbarungen zu sprengen und seine Aggression im Donbass fortzusetzen“, fügte Basurin hinzu.

Dan-news.info: Die OSZE-Vertreter haben Gorlowka verlassen und sind auf ukrainisches Territorium in Richtung Majorsk gefahren.
Zuvor hatten die OSZE-Mitarbeiter den Nikitowskij-Bezirk der Stadt an der Kontaktlinie besucht. Nach den Worten örtlicher Einwohner wurde innerhalb von drei Tagen mit allen Arten von Waffen auf sie geschossen, Geschosse fielen auf zehn Straßen. In der Folge wurden Wohnhäuser beschädigt und vier bis sieben Menschen verletzt (genaue Daten sind nicht bekannt).
Jetzt ist es in der Ortschaft ruhig, Salven und Explosionen sind nicht zu hören. Gleichzeitig ist ein beißender Brandgeruch zu spüren. Im Umkreis sind zweistöckige Häuser zu sehen, bei denen die Fensterscheiben völlig fehlen, anstelle des Glases ist Karton oder Metallfolie.

Abends:

Dan-news.info: Die OSZE hat eine erhebliche Vermehrung der Beschüsse der Ortschaft Telmanowa festgestellt, erklärte heute der stellvertretende Leiter der OSZE-Beobachtermission Alexander Hug.
„In der letzten Woche haben wir eine erhebliche Erhöhung der Zahl der Verletzungen des Waffenstillstands festgestellt – 180 Fälle. Gemäß den Daten unseres Beobachtungspunkts in Donezk ist auf dem Territorium der DVR der größte Brennpunkt die Ortschaft Telmanowo geworden“, sagte er.

de.sputniknews.com: Die Ukraine stockt das Militäraufgebot im Donezbecken weiter auf. Seit Beginn der Waffenruhe im Februar hat sich die zahlenmäßige Stärke der Regierungstruppen im Kampfgebiet nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Kiew bereits mehr als verdreifacht.
„In diesem Augenblick befinden sich rund 70.000 Soldaten an der Front“, bestätigte Juri Birjukow, Berater des ukrainischen Verteidigungsministers, am Mittwoch im Gespräch mit dem Fernsehsender Hromadske.tv. Bei dieser Zahl handle es sich „allein um Angehörige der Streitkräfte“.
Auf der Seite der Regierungstruppen kämpfen zudem die Nationalgarde, so genannte Freiwilligenbataillone aber auch die Nationalistenmiliz „Rechter Sektor“ gegen die abtrünnigen Volksrepubliken Donezk und Lugansk…

ENDE.

ES REICHT

Zu welchen Schlussfolgerungen muss man nach dieser Lektüre gelangen?