Reisebericht Weltreisender

Rio de Janeiro - Überlebenstricks

In kaum einem anderen Land werden so viele Menschen erschossen wie in Brasilien, 40000 allein im vergangenen Jahr. Direkt hinter Rios Traumstränden herrscht Krieg.

Der Januar Fluss...

Rio de Janeiro ist eine wahnsinnige Stadt - in jeder Hinsicht. Weil die Entdecker die Guanabara-Bucht für eine riesige Flussmündung hielten, tauften sie sie Rio de Janeiro, deutsch: Januar - Fluss. Heute wohnen im Grossraum Rio 8 Millionen Menschen.

Die Stadt breitet sich wie ein Krebsgeschwür durch die tropische Landschaft aus. Das ist eine Sichtweise.

Etwas optimistischer ausgedruekt kann man es aber auch so sehen: Die "cidade maravilhosa", wie die Einheimischen ihre Stadt liebevoll nennen, räkelt sich elegant über Hügel, kuschelt mit Urwald, Buchten und Palmenstränden. Das macht sie trotz aller Widersprüche so charmant. Zwischen Luxus und hartem Existenzkampf lernt der Tourist schnell alle Bandbreiten des gesellschaftlichen Lebens kennen.

Nach ihrer Enteckung spielte der Ort kaumm ein Rolle. Erst im 18. Jahrhundert wurde Rio der wichtigste brasilianische Handelsplatz und überflügelte Salvador da Bahia. Heute ist die Stadt eine wichtige Metropoole. Rio - eine Luxusstadt, ein Elendsquartier, eine Hafenstadt. Unfähige und korrupte Politiker haben der Stadt buchstäblich jede Zukunft verbaut. Es ist schon erstaunlich, wie die Menschen diese von der Natur so sehr begnadete Stadt verschandeln und verdrecken.

Bild Nr. 2506 - 823 mal gesehen

Bild Nr. 2508 - 277 mal gesehen

Bild Nr. 2509 - 221 mal gesehen

Bild Nr. 2510 - 209 mal gesehen

Bild Nr. 2511 - 209 mal gesehen

Bild Nr. 2507 - 274 mal gesehen