Heuchler, Mucker, Schlucker

Was Ihr nicht fasst, das fehlt euch ganz und gar,

Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr,

Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht,

Was ihr nicht münzt, das, glaubt ihr, gelte nicht.

Johann Wolfgang von Goethe

"Affen (hier: Paviane) in Freiheit sind die nettesten, freundlichsten Tiere, der Herrscher ist immer ein solcher, der besonders freundlich ist , der die Fähigkeit hat, Freundschaften zu bilden, und die obersten (führenden) drei Affen sind die besten Freunde in der ganzen Schar. Und wenn Sie nun dieselbe Affen-Kolonie einsperren und näher zusammendrängen, dass sie also nervös und unter Stress bzw. seelischer Belastung leiden, dann ändert sich das Bild vollkommen: Sie finden jetzt plötzlich, dass in der obersten Reihe der Affen-Hierarchie, also der Oberaffe und der zweite Affe, die größten Feinde sind und während vorher stets ein freundliches und gutes Männchen zum Führer heranreifte, ist jetzt unter den Bedingungen der Belastung der brutalste, ekelhafteste, ordinärste und körperlich stärkste Kerl der Oberaffe, das Alpha-Tier."

Dies sagte der Verhaltensforscher Konrad Lorenz in einem Interview zu seinem Buch "Das sogenannte Böse" im Jahre 1970.

Unser Schuldgeld- und Wirtschaftssystem sorgt für permanenten Stress durch dauerhaften Wachstumszwang, knallharten Konkurrenzkampf mit häufig falschen Bandagen und daraus resultierende Existenzängste. Die Oberaffen dieses Systems werden mittels Negativselektion zu dem herangezüchtet, was sie immer häufiger sind: Verlogen bis ins Mark, machtsüchtig, wendehälsig, und nicht wenige bis zu einem Grad verkommen und psychopathisch motiviert, dass einem der Atem stockt. Wenn man zudem noch unter beengenden Verhältnissen in einem dicht besiedelten Land lebt, das vielen noch nicht voll genug scheint, stets unter Zeitdruck arbeitet und den Alltag bewältigt, bereits am frühen Morgen schon im Stau vor ständig roten Ampeln steht oder in überfüllten Bussen sitzt, die täglichen Mahlzeiten hastig unterwegs schlingt, statt sie gesellig und genussvoll zu zelebrieren, dann braucht sich keiner über das Auftreten von Aggressionen zu wundern.

Nahezu alle höheren Tierarten neigen zu Aggressionen gegenüber ihren Artgenossen, wenn sie permanentem Stress und beengten Verhältnissen ausgesetzt sind. Beim Menschen gesellt sich dann noch die Angst hinzu (Existenzangst, Versagensangst etc..)

Dieses System kann gar nicht ohne Verlierer existieren, es bedarf ihrer wie Götter und Dämonen der Opfer.

Schon in "Louis Rothschilds Taschenbuch für Kaufleute" aus dem Jahr 1900 ist zu lesen:

"Unser Geldwesen wird, kurz gesagt, so behandelt, als wenn nicht das Geld da wäre umwillen der Produktion, der Wohlfahrt und der Menschen, sondern als wenn die Produktion, die Wohlfahrt und die Menschen nur ein Mittel im Dienste des Geldes wären. Das Geld wird also zum Zweck und Herrscher, ja zum Götzen Moloch erhoben, dem Menschenopfer, Menschenwohl in unübersehbarer großer Menge täglich dadurch gebracht werden, daß wir die Produktion als ein Verfahren betrachten, aus je 100 Thaler Wert mehr als je 100 Thaler zu machen und den Unternehmungen die Pflicht auflegen, nicht etwa möglichst viel, möglichst gute Sachen oder Dienste zu erzeugen, sondem vorausbestimmte feste Kapital- und Zinssummen abzuliefern. In unserm Geschäftsleben dreht sich alles um bestimmte Geldzahlungen und um die Möglichkeit, für Geld mehr Geld zu liefern, aus Geld mehr Geld zu machen, hingegen kommen Arbeit, Produktion, Wohlfahrt usw. nur soweit in Betracht, als sie dazu taugen, aus je 100 Thaler mehr als 100 Thaler zu machen." (Seltsam, aber so steht es geschrieben...)

Wenn ein Politiker von "Menschenliebe" spricht, kann und darf er dieses Thema nicht übersehen oder auslassen.

Was macht er aber statt dessen? Er bekämpft lediglich die Symptome durch einen falsch verstandenen und vergifteten Sozialismus und beschleunigt und festigt dadurch die Herrschaft dieses Systems.

Kritiker hingegen beschimpft er als radikal, fremdenfeindlich und rassistisch.

Dass die dauerhafte Aufnahme von Millionen sogenannter "Flüchtlinge" sowohl unsere Gesellschaft zerreißt als auch den echten Flüchtlingen schadet und mit Menschen- oder Nächstenliebe so viel zu tun hat wie ein Swinger-Club mit Mutter Theresa, brauche ich nicht mehr anzusprechen. Die Argumente wurden schon tausendfach benannt. In der ca. 50-minütigen Predigt oder Rede des freikirchlichen Pastors in einem gestrigen Beitrag sind sie nochmals pointiert kompakt wiederholt und zusammengefasst.

Das Ruchloseste an Merkel indes ist die Täuschung der Menschen, der schamlose Missbrauch ihrer Hilfsbereitschaft und die absolute Unverfrorenheit ein ganzes Volk ungefragt und unter Rechtsbruch vor vollendete Tatsachen zu stellen. "Wenn wir eine neue Weltordnung wollen, dann müssen wir....."- Verraten Sie und doch mal, wer "wir" sind! Ich kenne bisher keinen Deutschen, der sich angesprochen fühlt. 

Wir zahlen mit dem Verlust unserer Identität, Gemeinschaft, und auch materiell.

Die Profiteure der "Asylindustrie" hingegen dürfen sich ruhig auf Kosten der Allgemeinheit goldene Nasen verdienen. Hier wird kein Verzicht eingefordert. "Non Profit" ist dort weder angesagt noch erwünscht. Ganz im Gegenteil zählt hier eher der Wucher! "Menschlichkeit" und Verantwortung gelten nicht für juristische Personen.