Alternative Medien bedroht von US-Kongress - nur noch "echte" Journalisten geschützt?

Viele alternativen Medien könnten von einer exis­tenz­bedrohen­den Ge­setz­ge­bung in den USA betroffen sein. Falls die von Dianne Feinstein eingebrachte Ge­set­zes­än­­de­rung vom US-Kon­gress unterstützt werden sollte, dass der Erste US-Verfassungszusatz nur noch für "echte Journalisten" gelten soll, würde dies das Aus für etliche äußerst erfolgreiche und re­nom­mier­te alternativen Medien, darunter viele Blogger, und damit die einzige wirklich freie Be­richt­­er­stat­tung bedeuten.

Die Bedeutung der alternativen Medien hat in den letzten Jahren ständig zugenommen. Je bunter und pro­fes­si­o­nel­ler das Angebot wird, desto mehr Zeit verbringen die Menschen bei den alternativen Medien und informieren sich dort. Nicht unbedingt zur Freude der Betreiber von Mainstreammedien, die immer öfter nichts zu lachen haben, weil ihre Printmedien mehr und mehr verschmäht werden bei gleichbleibender Kos­ten­be­las­tung, und die Paywall, also das Bezahlen für den Zu­griff auf Internet-Inhalte als alternative Einnahmequelle, kann sich nicht wirklich auf breiter Front durchsetzen.

Neben dem Kostenaspekt, der Aktualität und der oft in­for­ma­to­ri­schen Gleichwertigkeit oder sogar auch Hö­her­wer­tig­keit oder Einzigartigkeit ist vor allem der Aspekt der Glaub­wür­dig­keit ein ganz zentraler Gesichtspunkt für dieses Verhalten der Konsumenten.

Jeden Tag realisieren mehr Leser, dass die Main­stream­me­di­en keineswegs so neutral sind und dies auch nie waren, wie der Mainstream das den Konsumenten lange Zeit verkaufen konnte, Stichwort Qualitätsjournalismus oder Qualitätspresse. Diese Zeiten sind vorbei, auch diese Lüge glaubt heute niemand mehr.

Das Internet hat alles verändert...

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