Dringende Neuigkeiten: Onlinepetition/E-Mailaktion gegen jederzeitigen die Todesstrafe von Frau Rayhaneh Jabbari (in Iran), wegen Selbstverteidigung - Hinrichtung wurde am 30 September abgeborchen wah

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Hier möchte ich die Neuigkeiten zu der Onlinepetition gegen die jederzeitigen Todesstrafe von Frau Rayhaneh Jabbari in Iran zeigen! Sie wurde wegen Notwehr (Sie hatte ein Sexualtäter erstochen, als er sie vergewaltigen wollte) zur Todesstrafe veruteilt.

Sie sollte am 30 September hingerichtet werden, aber es wurde verschoben, aber es könnte nach Informationen von Iran Human Rights nur 10 Tage sein, und auch hier kann Sie wieder jederzeit hingerichtet werden, hier der Amnesty Bericht:

Die Mutter von Reyhaneh Jabbari berichtete am 29. September in einem Beitrag auf Facebook, dass ihre Tochter ihr telefonisch mitgeteilt habe, man würde sie vom Gharchak-Gefängnis im Bezirk Varamin in der Provinz Teheran in das Raja'i-Shahr-Gefängnis verlegen. Dort, so erklärte sie, solle sie am frühen Morgen des nächsten Tages hingerichtet werden. Ihre Mutter setzte sich mit der Verwaltung des Raja'i-Shahr-Gefängnisses in Verbindung, welche die bevorstehende Hinrichtung bestätigte und ihr sagte, dass sie am 30. September zu der Hafteinrichtung kommen müsse, um "die Leiche abzuholen". Die Hinrichtung wurde jedoch verschoben und Reyhaneh Jabbari noch am selben Tag um 23:30 Uhr zurück in das Gharchak-Gefängnis gebracht. Möglicherweise reagierten die Behörden damit auf den öffentlichen Sturm der Entrüstung, der auf den Facebook-Beitrag über die bevorstehende Hinrichtung gefolgt war.

Reyhaneh Jabbari wurde 2007 wegen des Mordes an Morteza Abdolali Sarbandi, einem früheren Mitarbeiter des iranischen Geheimdienstes, festgenommen. Nach ihrer Festnahme wurde Reyhaneh Jabbari zwei Monate lang in Einzelhaft festgehalten, wo sie keinen Zugang zu einem Rechtsbeistand oder ihrer Familie hatte. Sie gab an, in dieser Zeit gefoltert und anderweitig misshandelt worden zu sein. Nach Kenntnis von Amnesty International hatte Reyhaneh Jabbari zu Beginn der Ermittlungen zugegeben, dem Mann eine Stichwunde im Rücken zugefügt zu haben, weil dieser versucht hatte, sie sexuell zu missbrauchen. Sie gab zudem an, dass eine dritte Person, die sich im Haus befand, an der Tötung beteiligt war. Wenn ihre Angaben stimmen, könnte dies Reyhaneh Jabbari entlasten. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass ihren Aussagen nie angemessen nachgegangen wurde, was zahlreiche Fragen hinsichtlich der Umstände der Tötung offen lässt. Reyhaneh Jabbari wurde 2009 von einem Strafgericht in Teheran gemäß qesas ("Vergeltung gleicher Art") zum Tode verurteilt. Dabei handelt es sich um das Recht der Blutsverwandten eines Opfers, die Hinrichtung zu fordern. Das Todesurteil wurde im März 2014 vom Obersten Gerichtshof bestätigt und anschließend an die Vollstreckungsbehörde in Teheran weitergeleitet. Sie könnte somit jederzeit hingerichtet werden.

Bitte unterstützt diese Onlinepetition von Avaaz:

https://secure.avaaz.org/en/petition/Catherine_Ashton_Ban_Ki_Moon_Ahmad_Shaheed_Save_26_year_old_woman_from_being_hanged_in_Iran/?azEITgb

Sowie eine neue E-mailaktion/Appellaktion von Amnesty International:

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-085-2014-1/hinrichtung-vorerst-gestoppt?destination=node%2F26944

sowie eine Onlinepetition/E-mailaktion von Amnesty USA:

http://act.amnestyusa.org/ea-action/action?ea.client.id=1839&ea.campaign.id=32473&ea.tracking.id=Country_Iran~MessagingCategory_DeathPenalty~MessagingCategory_DeathPenalty-international~MessagingCategory_PrisonersandPeopleatRisk~MessagingCategory_WomensRights&ac=W1410EAIAR2&ea.url.id=297721&forwarded=true

Bitte nehmt an der Aktion teil, denn die Todesstrafe kann jederzeit ausgeführt werden!

Patrick Steinhuber, 94496 Ortenburg