Feudalisten und Oligarchen fordern immer "Diversity" und Toleranz

Weil es in ihrem (Macht)Sinne ist.

"Rechts" und "Nationalismus" hingegen ist relativ neu und geht von den "Untertanen" (die keine mehr sein wollen oder mehr Selbstbestimmung fordern) aus.

Vielleicht waren die ersten bewussten "Nationalisten" Juden vor ihrer Vertreibung. Ich glaube sogar ziemlich sicher. Die jüdische Oberschicht wurde während der babylonischen Gefangenschaft "exiliert", wo sie unter vergleichsweise komfortablen Umständen lebte, sogar Sklaven halten durfte und sich zum Ärger der Priester schnell assimilierte. Was blieb, und wer kehrte nach Ende des Exils überwiegend zurück? "Arbeiter und Bauern"?

Möglicherweise kehrte eher die Unterschicht zurück, die vielleicht über ein größeres Identitätsbewusstsein verfügte und zunächst eine Art "klassenloser Gesellschaft" bildete, die sehr stark auf gegenseitige Hilfe angewiesen war. "Kommunismus" ohne Zentralgewalt, der "im Kleinen" funktionierte. "National-religiöser Sozialismus"?

Und dieser Zusammenhalt, der sicherlich auch den Priestern zu verdanken war, die die Geschichte etwas "zurechtrückten", wurde von dort an möglicherweise die hervorstechendste Eigenschaft. Man wollte sich nicht "assimilieren" und keine Fremdherrschaft akzeptieren. Wie würde man das im heutigen Europa nennen? Selbsterhaltungstrieb bestimmt nicht. Weil es den Herrschenden gegen den Strich geht. Immer.