Von Journalisten und Huren

Aufklären, aufdecken, "nackte Tatsachen" zeigen, dabei saufen und koksen was das Zeug hält:

Nutten ("Horizontales Gewerbe") und Mainstreamjournalisten ("Schreibende Zunft") sind Berufsstände, die sich in Vielem gleichen.

Doch es gibt Unterschiede, im Detail.

DER BERUF

Sowohl die Hure als auch der Journalist können ihren Beruf ohne jegliche Abschlussprüfung ausüben.

Das verbindet sie mit ihren Hauptklienten: Politikern und Unternehmern.

Beide prostituieren sich, sind also käuflich:

Der Mainstreamjournalist (bzw. sein Zuhälter, der Verlagschef) nimmt das Geld der staatlichen und privaten Lobbyisten.

Die Bordsteinschwalbe (bzw. ihr Zuhälter) nimmt dein Geld.

Der Ausspruch "Bück dich, Baby", sowohl in Laufhäusern als auch in Medienkonzernen oft gehört, folgt dem Geldfluss: 

Der Lobbyist sagt es "seinem" Journalisten.

Der Freier "seiner" Hure.

DIE BERUFUNG

Dumm f..... gut

ist eine klassische Wahrheit, die man schon in der Pubertät begreifen lernt.

Prostituierte beherzigen sie nachts im Bett ebenso wie der Journalist, der am Schreibtisch des Tags seinen Arsch für

die liebe Kohle hinhält. Nicht viel fragen, mitmachen was der Brötchengeber fordert, ist die oberste Maxime, 

wenn man hier wie dort im "Hand Job" bestehen will.

Aufs Kreuz legen,ist die erste Regel, die es im horizontalen wie schreibenden Gewerbe zu beherzigen gilt. 

Da ein weiches Rückgrat die zu erwartenden "Härten" und "Stöße" des Arbeitsalltags mildert, ist man gut beraten, 

sich "von oben" schnell aufs Kreuz legen zu lassen. Wem das im Abschluss noch mit der Zielgruppe gelingt ist

umso besser dran. Hier tragen Prostituierte eindeutig das höhere Risiko. Während der pekuniäre

Betrug immer noch verpöhnt - und strafbar - ist, erhalten Journalisten, die ihre Leser mittels ihrer "Schreibe" betrügen

regelmässig Preise und werden in Stellungen gebracht, von denen selbst erfahrene Liebesdienerinnen nur träumen können.



DIE LEISTUNG UND IHR PREIS

"Unterhaltung" ist im Rotlicht- und Reportagemilieu das Mass aller Dinge. Beide Berufszweige sollen dem Kunden nicht Kopfzerbrechen sondern vielmehr Amusement bereiten. Er soll wieder "kommen", dem "Produkt" die Stange halten. Das Verständnis verbaler Unterhaltung ist bei leichten Mädchen und Journalisten indes grundsätzlich verschoben. In sinnvollen Zusammenhängen wird eine erfahrene Nutte ausschließlich VOR und NACH Vollzug ihrer Dienstleistung sprechen. 

Der Journalist versucht es WÄHREND. Eine weitere Unterscheidung: Eine professionelle Dirne sollte dem Freier intensiv zuhören können. Der landläufige Journalist tut das nicht. Der Ausnahmefall stellt die Leserbriefecke dar, die gern im Lokalbereich verschwindet und nach Gutsherrenart Zensierung erfährt.

Sich in die eigene Tasche lügen. Wichtig für beide Tätigkeitsfelder, denn beide belügen dich. Der altdeutsche Sinnspruch "Wess Brot ich ess, dess Lied ich sing" ist hier federführend. Man beisst nicht die Hand, die einen füttert. 

Du kannst noch so "schlecht" sein, die Freudenmädchen werden dich und deine "Leistungen" preisen. Genauso halten es die Mainstreamjournalisten mit ihren Brötchengebern. Was den Konsumenten "unten" nur dann auffällt, wenn sie es oben gar zu toll treiben: 

Man braucht etwa kein studierter Volkswirt zu sein, um zu durchschauen, dass der Euro und Zentraleuropa den deutschen Steuerzahler ausbluten. Da die Medien das beharrlich anders sehen, beklagen sich neuerdings auch gutgläubigere Zeitgenossen darüber, dass "ihre" Presse, die sie "schließlich finanzieren", nicht ihre Interessen vertritt. Ein fundamentales Missverständnis! Denn den Löwenanteil zum Betrieb des Apparats entrichten potente Anzeigenkunden und nichtwerbetreibende Lobbyisten. Ihnen gehört das Blatt oder der Sender in Wirklichkeit. Weshalb dort auch zu ihren Gunsten "wie gedruckt" gelogen wird.

Kann man sich nun dagegen wehren? Ja und nein. "Ja" bei den Nutten, und wieder einmal "nein" bei den priveligierten Journalisten. Sicher, niemand würde eine Liebesdienerin, die einem das hohe Lied der vollzogenen Nacht flötet, ernstlich vor den Kadi zerren.

Aber wie ist es, wenn die Dame der Wahl mit dem Orgasmus auch ein gefühltes Pfund Viren über den beglückten Kunden ausschüttet hat?

Die deutschen Richter - nicht nur im sächsischen Sumpf Kunden des Milieus - entscheiden hier konsumentenfreundlich:

Für entstandene Schäden muss das Laufhaus blechen. Mehr noch: Ein Callgirl hat sich regelmässig einer amtlichen Untersuchung zu unterziehen, bei der streng geprüft wird, ob sie gesundheitlich für ihre Beschäftigung tauglich ist. Die Frage, ob ein Journalist "tauglich" ist, wird dagegen nicht gestellt. Ob Reporter XY noch ganz richtig im Kopf ist, wenn er zum wiederholten mal einen Angriffskrieg gegen einen fremden Staat entschuldigt, feiert oder gar fordert interessiert den Rechtsprecher nicht. Fortschreitende geistige Demenz, die bei etlichen Reportern angenommen werden darf, ist kein Hinderungsgrund, wöchentlich als Schreibtischtäter die journalistische Artillerie durchzuladen. Der Verbraucher kann sie kaum belangen.

In einem Interview wurde Charly Sheen von einem Journalisten einmal gefragt: "Wieso zahlen sie für Prostituierte, wenn sie jede Frau auf der Welt haben könnten?" Sheen antwortete: "Ich zahle nicht dafür das sie mit mir schlafen, sondern das sie danach wieder weggehen!" Eine hochphilosophische Antwort. Die einen Haken hat. Der beliebte US-Mime vergisst, dass - wie gesagt - nicht wenige Kurtisanen über ihr Handwerk auch bleibende Übertragungen mitliefern, die den persönlichen Bewegungsraum des Klienten durchaus einengen können. Was im übrigen für das ferngelenkte Pressewesen im besonderen Masse gilt. Wird es nach dem Besuch der schönen Unbekannten im Schritt taub oder will "er" nicht mehr "stehen" kann das wenigergefährlicher sein, als wenn nach dem naiven Verinnerlichen politischer Brandreportagen kein eigener Gedanke mehr "hoch" kommt, weil bereits ein gutes Stammhirndrittel lahmgelegt wurde. Die Vereinigten Staaten, wo nach durchstandenen "Medienangriffen" regelmässig Millionen Fernsehzuschauer US-Fahnen ordern und ihre Söhne in die Schützengraben schicken, ist hierfür ein gutes Anschauungsobjekt.

Gibt es Chancen, gegen diese zweifache Ansteckungsgefahr vorzugehen? Zu verhüten? Auch hier zeigt sich das ältetste Gewerbe der Welt "fairer" als sein Zwillingsbruder: Während Dirnen nicht anstecken WOLLEN und Ärzte hier bei auftretenden "Unfällen" helfen KÖNNEN, sucht der Einflussjournalismus BEWUSST zu infizieren und Heilmöglichkeiten auszuschliessen.

Während sich der Kunde des Freudenhauses seit 1000senden von Jahren mit einem Präservativ vor einer Ansteckung seines Gemächts schützt, ist der Pariser fürs Hirn, welches dem "Mindfuck" ausgesetzt wird, noch nicht erfunden. 

Hat der Handtuchhalter trotz Kondom im örtlichen Puff einen bleibenden Schaden davongetragen, kann der versierte Hausarzt immer noch  eine Wäsche mit medizinischen Ingredienzien dagegen setzen, die das ungeliebte Andenken wieder beseitigt. Eine Hirnwäsche durch das mediale Rotlicht ist dagegen kaum rückgängig zu machen. Der Kranke bleibt auf sich allein gestellt.

Charly Sheen hat das begriffen. An der Haustür des bekennenden "Truthers" hängt dem Vernehmen nach neben dem Schild

"Girls come in" ein zweites: "Media stay out!"

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"Es gibt hier nicht einen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben. Und wenn er es täte, wüsste er vorher bereits, dass sie niemals im Druck erschiene. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, dass ich meine ehrliche Meinung aus dem Blatt, mit dem ich verbunden bin, heraushalte. Andere von Ihnen erhalten ähnliche Bezahlung für ähnliche Dinge, und wenn Sie so verrückt wären, Ihre ehrliche Meinung zu schreiben, würden Sie umgehend auf der Straße landen, um sich einen neuen Job zu suchen. Wenn ich mir erlaubte, meine ehrliche Meinung in einer der Papierausgaben erscheinen zu lassen, dann würde ich binnen 24 Stunden meine Beschäftigung verlieren. Das Geschäft der Journalisten ist, die Wahrheit zu zerstören, schlankweg zu lügen, die Wahrheit zu pervertieren, sie zu morden, zu Füßen des Mammons zu liegen und sein Land und seine Bevölkerung zu verkaufen zum Zweck des täglichen Broterwerbs. Sie wissen das, und ich weiß das, also was soll das verrückte Lobreden auf eine freie Presse? Wir sind Werkzeuge und Vasallen von reichen Männern hinter den Kulissen. Wir sind Marionetten. Sie ziehen die Strippen, und wir tanzen an den Strippen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unsere Leben stehen allesamt im Eigentum anderer Männer. Wir sind intellektuelle Prostituierte." 

John Swinton, Chefredakteur der New York Times