Reisebericht

Malediven: Tauchen im Unterwasser - Paradies

Malediven: Palmen, weiße Strände und klares türkisblaues Wasser. Die farbenprächtige Unterwasserwelt ist ideal für Taucher und Schnorchler.

Unter Wasser...

Die Malediven sind vor allem für Taucher ein Traumziel. Der ganze Archipel besteht aus einer Kette von Korallenriffen. Selbst weit gereiste Taucher schwärmen von der Vielfalt der Korallenriffe und dem Fischreichtum. Egal, ob Mördermuscheln, verschiedene Arten von Weichkorallen, Napoleon- und Doktorfische, Weißspitzenriffhaie, Mantarochen oder sogar Walhaie – mit ein wenig Glück ergeben sich bei den Tauchgängen einzigartige Begegnungen.




Hervorragende Tauchplätze finden sich in allen Hauptatollen. Im Nord-Male-Atoll liegen wunderschöne Korallengärten, mit Weich-, Stein- und Hartkorallen. Gorgonien und Schwämme sind an mehreren Plätzen zu finden. Ein Leckerbissen für Großfischfreunde finden Taucher zwischen dem Nord-Male- und dem Rasdu-Atoll. Hier kann man mit Glück in den Morgenstunden eine Schule Hammerhaie vorüberziehen sehen. Im Ari-Atoll gibt es ebenfalls die Möglichkeit, Großfischen zu begegnen. Einer der berühmtesten Tauchplätze ist „Fishhead“. Hier ist die Möglichkeit, Riffhaie zu beobachten, besonders groß. Am „Manta-Point“ trifft man häufig auf mehrere ausgewachsene Exemplare. Mit Glück kann man auch Schulen von Babymantas beobachten, die in Gruppen von bis zu 30 Fischen auftreten. Berühmt für Begegnungen mit Walhaien ist der Südzipfel des Ari-Atolls. Nahe der Ferieninsel Holiday Island können Schnorchler mitunter Stunden mit ihnen spielen. Trotz der Verlockungen der Tiefe: Weiter als 30 Meter abzutauchen ist auf den Malediven strikt verboten. Wegen der erhöhten Gefahr sind die Tauchschulen von den Behörden der Malediven verpflichtet worden, leichtsinnige Taucher von weiteren Tauchgängen auszuschließen.

Um die faszinierende Unterwasserwelt auf Dauer zu erhalten, müssen sich auch die Tauchtouristen umweltgerecht verhalten. Schon Zigarettenfilter, die sich nur langsam zersetzen, können zur Todesfalle für Schildkröten und Fische werden. Die Laschen von Getränkedosen wirken wie weggeworfene Angelhaken. Fische, die sie verschlucken, verenden qualvoll. Doch neben den zum Teil durch Menschenhand verursachten Schädigungen gibt es auch Zerstörungen durch das Klimaphänomen El Nino, das auch an den Malediven nicht spurlos vorübergegangen ist.

Die Meereserwärmung zog eine Krankheit der Korallen nach sich, die so genannte Korallenbleiche. Einige Riffe sind dadurch schwer geschädigt worden, die bunte Unterwasserwelt wurde teilweise zerstört. Die Folgen der Korallenbleiche sind an einigen Riffen auch heute noch deutlich zu sehen. Dennoch bleiben die Korallenriffe das wohl größte Kapital der Malediven.



Tourismus
Der Tourismus ist der bedeutendste Devisenbringer des Inselstaates. Er expandiert stetig – allein in den vergangenen Jahren sind wieder über ein Dutzend neue Hotelinseln eröffnet worden. Es sind ausnahmslos große Anlagen, die jeweils eine Insel ausfüllen. Diese Art von Tourismus ist für die Malediven typisch. Jedes Hotel hat sozusagen seine eigene Insel. Die Gäste bleiben meist die ganze Zeit dort. Dementsprechend fällt für manchen das Urlaubsprogramm aus: Am Strand liegen, schnorcheln, tauchen und schwimmen sind die Hauptaktivitäten. Daneben gibt es allenfalls noch die Möglichkeit, eine so genannte Einheimischeninsel oder die Hauptstadt Male im Rahmen eines Ausflugs zu besuchen.

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