Was wollt Ihr eigentlich?

"Multikulti" und Globalisierung oder eine ständige Identifikation mit der (geschriebenen) Geschichte?

Einerseits gibt es keine eindeutig identifizierbaren Völker in Europa, weil ja - laut Frans Timmermanns - ohnehin ständig Einwanderung stattfand, und "Diversity" ein Naturzustand ist. Andererseits sollen die "Völker" sich aber ständig mit ihrer Geschichte identifizieren. Aber nur dann, wenn es das Schuldgefühl "anregt". Wie in Deutschland oder wie jetzt anlässlich der "Resolution" über das an den Armeniern verübte Massaker im Osmanischen Reich anno 1915. Dass das ein Verbrechen war, steht außer Frage. Dass wohl keiner der Mörder mehr am Leben ist, und heutige Türken keine Schuld trifft, auch.

Entscheidet Euch einfach!

Dann aber auch für die positiven Aspekte und die Bewahrung der Identität. "Diversity" und ständiger Wandel auf der einen und und kollektive Erbschuld auf der anderen Seite passen nicht zusammen, Ihr Heuchler!