Hass ist Privatsache

und geht die Politik einen feuchten Kehricht an. Was ist "Hate-Speech" außer ein weiterer unnötiger Anglizismus?

Wo sind die Grenzen zu "Hass und Hetze". Ist das so wie bei Geschmacklosigkeit und Kunst?

Man darf ja nicht einmal die Wahrheit sagen.

Man darf einen Politiker, der ein gewaltiges Arschloch ist, zum Beispiel auch nicht so nennen.

Joschka Fischer konnte sich, mit Verlaub, diese Freiheit noch nehmen. War das bei ihm etwa besonders originell?

Ich persönlich würde keine radikalen Muslime im Netz beschimpfen. Auch keine kriminellen.  Warum auch? Haben die sich etwa selbst eingeladen? Wer trägt denn die Schuld, dass die hier sind, und bleiben dürfen?

Mich stören auch keine Schwulen, Lesben, Transsexuellen etc., solange sie ihre Lebensweise nicht über jene anderer stellen.

Mich stören auch keine "extremen" Parteien.

Mich stören nur eine bestimmte Art von Politikern und Bankstern; und die Biedermeier und wahren Brandstifter: Grünen- und GroKo-Wähler.

Die Gefahr geht von der vermeintlichen "Mitte" aus, von jener so selbstgefälligen wie selbstzufriedenen und selbstgerechten Mitte, die von den Medien definiert und gestaltet wird.

Man kann auch "gepflegt" hassen.