Flüchtlingskrise: Der Niedergang Deutschlands droht

Dr. Klaus Miehling

Musiker und Musikwissenschaftler

Veröffentlicht: 14/09/2015 13:28 CEST

Die EU war von vornherein als sozialistisches Umverteilungsexperiment angelegt, wobei Deutschland die Rolle als Hauptzahler zugedacht war. Nun, da auch den Profiteuren der EU „Solidarität" abverlangt wird, berufen sie sich auf ihre nationale Souveränität und den Willen ihrer Völker. Aber kann man ihnen das verübeln?

Die deutsche Politik, noch immer im Schuldkomplex befangen, hat immer gerne das Geld ihrer Bürger an andere Staaten verteilt. Aber jetzt geht es nicht mehr nur ums Geld, sondern um weit mehr: Um kulturelle Identität, um innere Sicherheit, und schlicht um die Unmöglichkeit, hunderttausende Flüchtlinge so zu beherbergen wie es die Gestalter des Sozialparadieses Deutschland von sich selbst erwarten. Dass fast alle Flüchtlinge zu uns wollen, ist kein „Kompliment", wie die Kanzlerin behauptete, sondern ein Beweis für unsere Dummheit.

Vor wenigen Jahren gestand Angela Merkel noch ein: „Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!" Nun treibt sie das Projekt Multikulti-Deutschland in atemberaubendem Tempo voran.

Wenn fast alle anderen EU-Staaten mit guten Gründen versuchen, möglichst wenig Flüchtlinge aufnehmen zu müssen (von muslimischen Ländern wie dem reichen Saudi-Arabien ganz zu schweigen), dann sollte sich das „Hurra, die Flüchtlinge kommen"-Deutschland einmal überlegen, ob wirklich am deutschen Wesen die Welt genesen soll, oder ob man nicht selbst derjenige ist, der falsch liegt.

Gewiss, die meisten Flüchtlinge befinden sich - noch! - in der Türkei und im Libanon; aber dort gibt es Lager in unwirtlichen Steinwüsten, größtenteils von internationalen Hilfsorganisationen finanziert; dort werden nicht den einheimischen Steuerzahlern Milliardenbeträge für eine Rundumversorgung inklusive ärztliche Behandlungen, sozialtherapeutische Begleitung und Taschengeld abgepresst.

Erst jetzt, wo die Überforderung mehr als deutlich ist, versucht die Bundesregierung zu retten, was noch zu retten ist, aber es ist viel zu spät.

Die deutsche Politik hat mit ihrer unkontrollierten Aufnahme der Massen einen irreparablen Fehler begangen. Es ist unvermeidlich, dass auf diese Weise auch Kriminelle und Terroristen ins Land gekommen sind. Auch der Anteil an Muslimen an der Bevölkerung hat sich dadurch signifikant erhöht. Die Integration vieler Menschen dieses Glaubens ist bereits in den vergangenen Jahrzehnten gescheitert, und zwar in allen europäischen Staaten, die sie in größerer Zahl aufgenommen haben.

Wer glaubt, das würde sich nun ändern, ist mehr als naiv. Es sind Parallelgesellschaften entstanden, ganze Stadtteile zu rechtsfreien Räumen geworden, deutsche Schüler finden sich in vielen Klassen als, oft schikanierte, Minderheit wieder. Diese Probleme werden sich verschärfen. Je größer eine Bevölkerungsgruppe ist, desto geringer erscheint ihr die Notwendigkeit der Integration.

Die Forderungen der Islamverbände werden noch häufiger und lauter werden, ein Apartheidsystem wird entstehen, wie es die deutsche Politik einst so sehr an Südafrika kritisiert hat. Getrennte Badezeiten in Schwimmbädern, getrennte Friedhöfe, getrennte Feiertagsregelungen, kein Schweinefleisch, keine kurzen Röcke, nichts, was falsch verstanden werden könnte - das ist erst der Anfang des Rückzugs der christlich-abendländischen Kultur.

In kaum einem anderen Land der Erde wird Sicherheit so groß geschrieben wie in Deutschland, und ausgerechnet dieses Land setzt nun seine Bevölkerung unkalkulierbaren Risiken aus!

In Schweden, dem zweiten Gutmenschen-Land Europas, ist die Anzahl der Vergewaltigungen zwischen 1975 und 2014 um unfassbare 1.472 Prozent gestiegen, und die Kurve verläuft parallel zur Anzahl der bewilligten Asylanträge. Man kann pointiert sagen: Jede Frau, die von einem der in den letzten Wochen unkontrolliert Hereingelassenen vergewaltigt wird, wird auch von der Bundesregierung vergewaltigt.

Für jede von diesen Menschen begangene Sachbeschädigung, für jeden Diebstahl, jede Körperverletzung und jeden Mord ist die Bundesregierung mit verantwortlich. Schon vor der Masseninvasion der jüngsten Zeit war immer wieder von Straftaten durch Asylbewerber zu lesen, von Gewalttaten und Beleidigungen, von Diebstählen und Drogenhandel.

Die meisten Brände in Flüchtlingsheimen wurden von Bewohnern verursacht, und bei Demonstrationen geht die Gewalt meistens von den linken Unterstützern aus. Aber als „Pack" und „Mob" werden nur die rechten Demonstranten bezeichnet. Sie werden auch zu Recht haftbar gemacht, wenn sie Schaden anrichten - den Schaden, den Flüchtlinge verursachen, darf dagegen, je nachdem, das Opfer oder der Steuerzahler begleichen.

Wir haben längst eine „positive Diskriminierung" von Flüchtlingen. Mit wenigen Ausnahmen können sie im Grunde hier tun was sie wollen, ohne abgeschoben zu werden. Und wenn sie denn einmal vor Gericht kommen, finden sich meistens vorgebliche mildernde Umstände (andere Kultur, Traumatisierung), die ihnen die verdiente Haftstrafe ersparen.

Die Bundesregierung wird alle Hände voll zu tun haben, die steigenden Kriminalitätsraten mit statistischen Tricks zu verschleiern und durch erleichterte Einbürgerungen den Ausländeranteil an der Kriminalität zu senken. „Migrationshintergrund" wird ja in der Kriminalstatistik wohlweislich nicht erfasst, und Verbrechen innerhalb der Parallelgesellschaften gehen ohnehin selten in die Statistik ein, da sie nicht angezeigt werden.

Viktor Orbán hat es ganz richtig gesagt: Wer aus einem sicheren Land einreist, der ist kein Flüchtling mehr, oder allenfalls ein Wirtschaftsflüchtling. Es besteht weder eine rechtliche noch eine moralische Verpflichtung Deutschlands, Menschen aufzunehmen, die aus Österreich kommen. Vielmehr besteht eine Verpflichtung der eigenen Bevölkerung gegenüber, sie vor Einwanderung in die Sozialsysteme zu schützen - und natürlich vor Kriminalität und Terrorismus, die im Schutz der Masse mit einwandern.

Selten hat die Regierung eines demokratischen Landes so unverantwortlich und so gegen die Interessen des eigenen Volkes gehandelt wie die deutsche Bundesregierung.

Spätestens wenn eine Steuererhöhung unvermeidbar wird oder wenn die erste Bombe explodiert, spätestens dann ist der Zeitpunkt zum Rücktritt gekommen. Aber am besten jetzt sofort. Angela Merkel und alle Minister, die sie unterstützt haben, haben ihren Amtseid gebrochen. Sie haben nicht den Nutzen des deutschen Volkes gemehrt und Schaden von ihm gewendet, sondern das genaue Gegenteil getan.

Und die deutschen Wähler müssen endlich erkennen, dass Parteien, die seit Jahrzehnten vor der Kriminalität kapitulieren, die Deutschland zum Deppen und Zahlmeister Europas degradiert haben, und die jetzt die Kultur und Sicherheit des eigenen Landes mit Füßen treten, ja es vielleicht sogar in einen Bürgerkrieg treiben, dass solche Parteien nicht regieren dürfen. Nie wieder!

Alle vernünftigen Kräfte, d.h. Teile der CSU, einige wenige der CDU und FDP, und die Ausnahmepolitiker Sarrazin und Buschkowsky von der SPD, müssen sich mit Parteien wie der AfD, den Republikanern und Pro Deutschland zu einer neuen Volkspartei zusammentun, die jene politischen Positionen wieder besetzt, welche die weit nach links abgedriftete CDU einst einmal eingenommen hatte.

Kleine Unterschiede in den politischen Positionen, die es ohnehin innerhalb jeder Partei gibt, muss man hintanstellen. Das, und nur das eröffnet die Chance auf eine neue Regierung, die willens ist, die von der großen Koalition gelegten Brände einzudämmen. Dass sie ganz gelöscht werden können, ist mittlerweile kaum noch vorstellbar.

Die Alternative? Eine weitere Aushöhlung des Rechtsstaates, der wirtschaftliche Niedergang, steigende Arbeitslosigkeit, massenhaftes Sozialschmarotzertum, verwahrloste Städte mit hoher Kriminalität statt blühender Landschaften, bürgerkriegsähnliche Zustände zwischen verschiedenen Volksgruppen, zwischen Rechts- und Linksextremen.

Aber vielleicht stimmen die Verschw��rungstheorien ja doch, und genau das ist gewollt.

Es ist Zeit, dass wir in Deutschland ein Zeichen setzen. FÜR Weltoffenheit, FÜR Toleranz und FÜR Menschen in Not